2 Wochen nach Kopfstoß immer noch Beschwerden?

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2 Antworten

Hi Schnucki,

Ich denke deine Probleme sind eher psychischer Natur, du hast eine Angstneurose entwickelt.

Der Vorfall liegt 2 Wochen zurück, die ersten 24 Stunden sind gefährlich und da sollte man wenn man Ausfallerscheinungen oder sonstige Symptome hat beobachtet werden.

Nach 2 Wochen ist meiner Ansicht nach (ich bin aber kein Arzt) das Risiko eher unwahrscheinlich das eine Blutung vorliegt. Der Blutdruck würde auch eher fallen statt steigen.

Du warst ja auch zwei mal in der Notaufnahme, beim zweiten mal meinte die Ärztin doch sie sieht keine AUffälligkeiten die dafür sprechen, warum vertraust du dem nicht? Die gute Dame hat ne menge Geld und Zeit investiert um sich dieses Urteil bilden zu dürfen.

Das ein CT abgelehnt wird ist legitim denn solche Untersuchungen sind teuer, wenn keine Notwendigkeit besteht dann sollten auch keine unnötige Kosten generiert werden.

Komme selber frisch aus dem Krankenhaus und kann dir aus voller Überzeugung sagen: Wenn Auffälligkeiten vorliegen wird Untersucht, Ärzte sind darauf bedacht Risiken zu minimieren ..

Von daher solltest du Abstand zu dem Thema gewinnen und dich ablenken, google nicht herum, frag nicht herum. Abstand! Denn sonst hast du immer die Unterbewusste oder bewusste Angst das da ja doch ne Blutung vorliegen könnte .. Wenn es sich dadurch nicht bessert dann solltest du deinen Hausarzt mal auf die psychische Komponente ansprechen.

Wünsche dir alles Gute! :)

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Ich habe den Eindruck, die neue Doppelbelastung Beruf/Haushalt mit Kind wächst Dir buchstäblich über den Kopf und erzeugt Deine Beschwerden. Das nennt man dann "psychosomatisch". Organisch ist alles in Ordnung, trotzdem hast Du ganz reale Beschwerden... das ist dann Deine Seele, die SOS funkt. Das solltest Du schon ernst nehmen, allerdings nicht dergestalt, dass Du Dich in irgendwelche irrealen Krankheitsängste hineinsteigerst ("Gehirnblutung"), sondern indem Du ehrlich Deine derzeitige Situation analysierst.

  • Bist Du alleinerziehend? Keine Schultern neben sich zu wissen, die die tägliche Last und Verantwortung für ein Kind tragen helfen, kann schon sehr belastend sein.
  • Falls Du alleinerziehend bist - gibt es noch einen Ex, der Dir dazwischenredet und/oder Deine Entscheidungen in Frage stellt?
  • Was war ausschlaggebend für Deine Rückkehr in den Beruf: die Freude an Deiner Arbeit oder finanzielle Gründe?
  • Konntest Du einen adäquaten Job finden, oder musstest Du irgendwelche halbherzigen Kompromisse eingehen, weil Du beispielsweise nur Teilzeit arbeiten kannst oder "zu lange raus warst"?
  • Wie kommst Du im neuen Job zurecht? Fällt Dir die Arbeit leicht, oder bist Du mit den Gedanken immer halb dort, wo Dein Kind währenddessen ist?
  • Wie sind Deine neuen Kollegen? Aufgeschlossen und hilfsbereit Dir gegenüber, oder eher weniger?
  • Dein Kind hat Dich nun nicht mehr ganztägig um sich. Wie kommt es damit zurecht, fügt es sich gut in die neue Umgebung ein, oder gibt es Schwierigkeiten?
  • Ist der zeitweilige Aufenthaltsort Deines Kindes "rein geschäftlich" zu sehen (Kita, Tagesmutter), oder hat er eine zusätzliche emotionale Komponente (z. B. Deine Mutter hütet das Kind, redet Dir aber ständig in die Erziehung rein oder torpediert sie sogar)?

Nichts davon muss auf Dich zutreffen, aber das sind Beispiele für typische Konfliktstoffe, die die Seele belasten und sich dann in ganz realen Beschwerden äußern können. Dahinter steht oft eine überforderte Frau, die meint, immer funktionieren und alles perfekt "wuppen" zu müssen.

Vielleicht - hoffentlich - hilft Dir dieser Denkanstoß weiter! Alles Gute für Dich und Dein Kind.

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