2 Hausärzte verweigern Hepatitis-B-Impfung, was tun?

2 Antworten

Die Aussage der von Ihnen konsultierten Ärzte entspricht den Empfehlungen des RKI. Ausnahmen hiervon ergeben sich tatsächlich bei einem erhöhten Expositionsrisiko, wie z.B. Tätigkeit im Gesundheitswesen. Haben sie tatsächlich ein erhöhtes Expositionsrisiko ?

In jedem Fall würde man vor einer Booster-Impfung den Anti-HBs Titer bestimmen. Ist der >100 IE/l kann man von einer ausreichenden Immunität ausgehen. 

Diese Frage hast Du bezüglich eines Arztes schonmal gestellt. Nun sagen zwei Ärzte "Nein" und Du löcherst uns erneut und fragst:
"Was soll ich tun?"

Meine Antwort und mein Rat: mach' das bitte mit Dir alleine aus. Was sollten wir Dir auch raten? Vor Gericht zu gehen? Übrigens: Wenn Dich ein Arzt wider besseren Wissen impft, und es gäbe dadurch einen Impfschaden, wäre er ruiniert.

Wie wahrscheinlich ist eine asymptomatische Hepatitis B Infektion? Was kann ich tun um mich darauf testen zu lassen?

Guten Tag, ich habe folgendes Problem: Ich begann 2012 meine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Ich hatte damals nicht an eine Hepatitis A und B Impfung gedacht. Während der Ausbildung hat man verschiedene Einsätze in stationären und ambulanten Einrichtungen, in denen man am Patienten arbeitet.

In dem letzten Einsatz, also Frühling 2015, wurden die Praktikanten, und somit auch Ich, auf Hepatitis A und B geimpft, und somit auch ich. Sollte ich zumindest. Doch dann passierte folgendes:

Ich hatte nur eine sehr alte, teilweise auseinander fallende Kopie meines Impfausweises, ich wusste nicht wo das Original gewesen ist.

Der Arzt warf einen Blick hinein und meinte ich sei schon geimpft. Die anderen beiden Praktikanten impfte er, mich dann nicht mehr.

Ich war zwar etwas verwundert, dachte mir jedoch nichts mehr dabei. Bis ich im Februar einen Arzt aufsuchte wegen eines Impf-Termins, da ich vorhatte Urlaub in Thailand zu machen.

Ich hatte immer noch nur meine komische Kopie bei mir. Er warf einen Blick darauf, und sagte ich sei nicht gegen Hepatitis geimpft, und er würde mich jetzt impfen, allen voran, weil ich ja Physiotherapeut sei.

Also impfte er mich. später habe ich mich dann doch ernsthaft gefragt, ob ein Risiko besteht, infiziert zu sein.

Hatte der erste Arzt tatsächlich Hepatitis gelesen? Ist eine Seite dieser bröckligen Kopie des Impfausweises auseinander gefallen?

Ich ging heute zu meinem Hausarzt und fragte ob er mich auf Hepatitis testen lassen kann mit einer Blutuntersuchung. Er meinte einfach nur trocken und emotionslos dass das nicht ginge, da ich ja geimpft wurde, und jetzt sowieso Antikörper im Blut hätte.

Das war alles was er dazu zu sagen hatte...

Ich ging schon als kleiner Junge zu ihm. Er guckte in meine Unterlagen und meinte: "Die letzte Impfung "###" von mir (ich konnte mir den Namen nicht merken) liegt schon 16 Jahre zurück, die ist abgelaufen..."

Was kann ich jetzt noch tun?

Ich habe keinerlei bewussten Symptome. Wie wahrscheinlich ist eine asymptomatische Hepatitis?

Gibt es nicht doch irgendein Testverfahren?

Meines Wissens nach ist die Angst vor Hepatitis A unbegründet, da sie eine akute Hepatitis ist, die zu 99% ausheilt.

Die Angst vor Hepatitis B ist also begründeter.. Was ich über Hepatitis B weiß:

  • der Virus findet sich in allen Körperflüssigkeiten

  • wird vor allem durch Blut, perinatal, oder durch Sex übertragen

  • in über 90% der Fälle kommt es zu einer Ausheilung der Hepatitis B

  • wäre eine mögliche Maßnahme die Bestimmung der DNA des Erregers durch PCR? Oder gleiche Problematik wie die, die der Doc schilderte?

  • wie wahrscheinlich ist das Vorhandensein einer asymptomatischen Hepatitis B?

  • gesetzt dem Fall ich bin Hepatitis B positiv, bin ich nach der Ausheilung von dieser nicht mehr ansteckend?

Kann mir jemand zu einem generellen Prozedere raten?

mfg Kstn.

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Chronische Hepatitis B. Wie ist die generelle Lebenserwartung?

Hallo an alle.

Vor 6 Monaten wurde bei mir ein Hepatitis B Infektion festgestellt. Nach 6 monatiger Wartezeit, in der sich meine Werte nicht gesenkt haben (HBV-DNA >170000000+) beginne ich nächste Woche mit der Therapie mit Medikamenten. Ich muss mein Leben lang 1 Tablette am Tag nehmen.
Ich habe nur die B, keine D zusätzlich. Sonstige Leberwerte sind normal und das Leberscreening ergab nichts auffälliges.

Mir bleibt jetzt nur die Hoffnung, daß die Therapie anschlägt und die Werte unter die Beweisgrenze sinken und daß ich wieder arbeiten darf.

Meine Frage wäre, wie nun die generelle Lebenserwartung ist mit dieser Diagnose. Im Internet habe ich natürlich recherchiert und auch einen sehr guten Arzt. Trotzdem möchte ich auch diese Community nutzen und Informationen und Antworten, vielleicht sogar von Betroffenen bekommen.

Würde mich freuen, von Euch zu hören.

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