1 Monat nach Cholesteatom op stinkt ohr wieder nach eiter. Normal?

2 Antworten

Der Eiter läuft mittlerweile wieder ab, wollte nur wissen ob es möglich ist das sich ein Cholesteatom innerhalb von einem Monat neu bilden kann, da es wieder so stinkt wie vor der op

Hallo Djani, lass die Reinigung von eurem HNO-Arzt machen und das Op-Ergebnis beurteilen.Es sollte aber jemand machen, der mit solchen OP´s Erfahrung hat.( Hatte früher auch so eine OP )

Hilft ein Hörgerät nach Cholesteatom?

Hallo, ich ärgere mich seit nunmehr knapp 15 Jahren mit den Folgen meines Cholesteatoms rum. Als ich damals die Diagnose bekam, wusste ich als 10 jähriger Steppke noch nicht wirklich etwas damit anzufangen. Jedoch waren die Symptome vor der OP schon so beunruhigend, dass auch die Ärzte mich direkt nach Kiel in die Uniklinik verwiesen, wo mich dann schliesslich auch ein Professer höchstpersönlich operierte. Die erste Operation dauerte dann 4,5 Stunden und das Cholesteatom hatte schon viele Teile meiner Gehörknochen angegriffen bzw. soweit zerstört, dass diese nicht mehr zu retten waren.

Soweit so "gut". ein halbes Jahr später gab es dann die Aufbauoperation. In dieser wurde mir Knorpel aus der Ohrmuschel genommen um die kaputten Knöchelchen nachzuformen.

Der Erfolg hielt sich in Grenzen und das Hören war seit dem das Nervigste, was ich kennengelernt habe.

Nach einem Jahr ca. wurde dann bei einem Hörtest und der Kontrolle festgestellt, dass sich, ich glaube, der Amboss fast durch das Trommelfell geschoben hatte. Also wieder auf den OP Tisch und die 3te Operation über sich ergehen lassen.

Das ganze ist mittlerweile so, dass ich wenn ich am arbeiten bin, also Maschinen wie Kreissägen, Flex, oder einen Hammer benutze, dass ich nur mein linkes Ohr schützen muss. Sprich ich brauche nur einen Ohrstöpsel. Auf dem Rechten Ohr sind die Geräusche so leise, dass es nicht ansatzweise unangenehm ist. Das komplette Hörsprektrum im oberen Frequenzbereich ist flöten gegangen, was sich auch andauernd im Alltag nervig äussert. Sei es jemand, der mich von rechts anspricht, was ich nicht mitbekomme oder das Orten, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Nun war ich vor einigen Tagen mit meiner Freundin beim HNO Arzt um sie zu begleiten. Aus reiner Neugier fragte ich den Arzt, ob es Möglichkeiten gibt, das Hörvermögen wieder zu verbessern. Laut seiner Aussage würde dieses nur mit konventionellen Hörgeräten klappen.

Meine Frage nun, nach dieser endlos langen Geschichte, weiss jemand von euch, wie sich das Hörvermögen mit Hörgeräten verbessert oder ob es andere bessere Alternativen gibt?

Im Internet habe ich beim Googeln schon widersprüchliche Informationen gefunden.

Beste Grüße und danke schon mal.

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