Nebenwirkung? Unverträglichkeit? Was kann das sein?

Hallo!

Nach meinen zwei SD-OPs habe ich zunächst L-Thyrox 75 µg bekommen. Ich hatte zwar den Eindruck, dass ich unter der Einnahme eine stärkere Akne mit dicken Pusteln entwickelt habe, bin mir aber nicht sicher, ob dieser Zusammenhang wirklich besteht. Das wollte ich eigentlich noch etwas beobachten, wie es sich entwickelt.

Nach erneuter Untersuchung hat mein Endokrinologe eine Autoimmunerkrankung, die zunächst im Raum stand, ausgeschlossen und gesagt, ich solle lieber ein Kombipräparat mit Jod nehmen, damit es in der verbliebenen rechten Seite nicht auch zu größerem Wachstum von Knoten (Mini-Knoten vorhanden) kommt. Deshalb bekomme ich nun Thyronajod 75 Henning.

Ich habe aber jetzt das Gefühl, dass ich diese Tabletten irgendwie nur schlecht vertrage. Ich nehme die zwar erst seit 2 Tagen und man kann ja zwar nach 2 Tagen eigentlich noch nicht so viel sagen. Aber sowohl gestern als auch heute war mir morgens furchtbar übel. Ich habe das zwar in der letzten Zeit mehr oder weniger immer, dass mir morgens übel ist, aber nicht so schlimm wie gestern und heute (nein, schwanger bin ich nicht ;-) ). Heute morgen war ich auch schweißnass gebadet, als ich wach wurde. Außerdem hatte ich an beiden Tagen 30-45 Minuten nach der Einnahme richtig wässrigen Durchfall. Hinterher wurde es wieder besser. Und irgendwie juckt es mich ständig überall. Und heute morgen hatte ich das Gefühl von Herzrasen (kann aber auch am Schmerzmittel-Entzug, den ich zurzeit mache, liegen) und mir war schwindelig. Das ging aber alles nach einiger Zeit auch wieder weg. Nur der Juckreiz ist die ganze Zeit da und ich habe zwischendurch immer mal Schweißausbrüche (obwohl es bei uns heute gar nicht heiß ist).

Jetzt stehen im Beipackzettel ein Teil dieser Symptome bei Überdosierung (Symptome einer ÜF): Herzklopfen, Herzrasen, Hitzegefühl, übermäßiges Schwitzen, Durchfall

Aber es kann doch nicht sein, dass ich jetzt auf einmal in eine Überdosierung komme, nur weil das L- Thyroxin mit Jod kombiniert ist. Und die Blutwerte von vor 2 Wochen sahen bei weitem nicht nach ÜF aus: fT3: 3,0 ng/l (2,6-5,1); fT4: 13,2 pg/ml (9,1-19,1); TSH: 1,2 µlU/ml (0,27-4,20);

Antikörper: Anti- TPO (MAK): 14,7 lU/ml (<35); Anti-Thyreoglobulin (TAK): <20 lU/ml (<40)

Allerdings steht im Beipackzettel auch, dass es bei Jodüberempfindlichkeit zu folgenden Symptomen kommen kann:

Fieber, Hautausschlag und Brennen (Ist Juckreiz vielleicht eine Vorstufe?), Jucken und Brennen in den Augen, Reizhusten, Durchfall, Kopfschmerzen

Könnte es also vielleicht auch eine Jod-Unverträglichkeit sein? Schon so schnell? Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme z.B. mit Kontrastmitteln. Und die habe ich bei CTs im letzten Jahr öfter mal bekommen müssen.

Und jetzt? Kennt ihr solche Symptome? Woran könnten meine Beschwerden am ehesten liegen?

Sollte ich einfach trotzdem erst mal die Tabletten weiter nehmen und das Ganze beobachten oder sicherheitshalber nochmal zum Arzt (der ist nächste Woche nicht da)?

Danke! LG

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Nebenwirkung oder nicht?

Hallo! In den letzten Wochen hatte ich wieder mehr Magenschmerzen, Aufstoßen und Sodbrennen. Deswegen wurde letzte Woche die Medikation umgestellt. Von Pantoprazol auf Pariet. Denn mein Arzt meinte, beim Pantoprazol könnte es zu einem Gewohnheitseffekt gekommen sein, und dann würde das nicht mehr so richtig wirken. Deswegen soll ich jetzt das Pariet 20 mg versuchen (1 Tablette morgens). Das nehme ich jetzt seit Samstag.

An den ersten Tagen habe ich auch keine Probleme gehabt. Außer dass ich am Sonntag massiv Aufstoßen hatte. Aber gestern und heute habe ich dazu noch ziemlich heftige Magenschmerzen, deutlich stärker als "normal". Dazu auch viele Blähungen und heute hatte ich schon 3x Stuhlgang (allerdings kein Durchfall). Und Abends ist mir immer irgendwie übel.

Jetzt habe ich im Beipackzettel vom Pariet gelesen, dass das auch Nebenwirkungen sein könnten (• Den Magen-Darm-Trakt betreffende Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen (Flatulenz), Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung - http://www.diagnosia.com/de/medikament/pariet-20-mg).

Wie kann ich denn merken, ob meine BEschwerden, insbesondere die stärkeren Magenschmerzen, jetzt Nebenwirkungen sind oder aufgrund meiner Erkrankung bestehen?

Testweise die Tabletten weglassen kann ich eigentlich nicht, da ich seit Freitag auch eine Kehlkopfentzündung habe, die laut HNO-ärztlicher Untersuchung auf einen Säurereflux zurückzuführen ist. Und da kann ich halt auf das PPI nicht verzichten.

Gibt es sonst eine Möglichkeit einen möglichen Zusammenhang festzustellen? Mein Gastroenterologe ist leider etwas weiter weg, so dass ich da nicht einfach mal hingehen und nachfragen kann und er war leider auch telefonsich nicht zu erreichen.

Was habt ihr vielleicht für Tipps?

Danke und viele Grüße

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Nebenwirkungen / Unverträglichkeit des Medikaments - was tun?

Hallo!

Nachdem bei mir letzte Woche eine Magenentleerungsstörung festgestellt worden ist, bekam ich ein neues Medikament, und zwar Motilium mit dem Wirkstoff Domperidon. Dieses soll die Magentätigkeit anregen und beschleunigen.

Leider scheint es so, dass ich das nur schlecht vertrage. Und eine Wirkung scheint es auch nicht zu zeigen...

Die Magenschmerzen sind seit dem Wochenende immer schlimmer geworden. Außerdem ist mir ständig übel.

Bei den Nebenwirkungen steht zwar Magen-Darm-Beschwerden, aber halt nur ganz allgemein.

Und bei der Wirkung steht eigentlich, dass es auch gegen Übelkeit wirken soll. Da merke ich nur das Gegenteil von.

Könnten das tatsächlich Nebenwirkungen des Medikaments sein?

Hatte von euch schonmal jemand dieses Domperidon? Und hat vielleicht ähnliche Nebenwirkungen gehabt?

Den Arzt, der mir das verschrieben hat, kann ich nicht ohne weiteres erreichen, da es in einer Fachklinik relativ weit weg war. Und mein Hausarzt hat zur Zeit seine Praxis geschlossen, so dass ich den auch nicht fragen kann, was ich machen soll.

Was würdet ihr machen? Augen zu und durch? Oder erstmal das Mittel wieder absetzen?

Ich bin gerade ziemlich ratlos...

Das Problem ist auch, dass ich so noch weniger essen kann als sowieso schon und ich noch weiter abnehme. Heute stand schon keine 5 mehr vorne auf der Waage :-(

Hat jemand eine Idee?

Danke!

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Plötzliche Unverträglichkeit?

Hallo! Aufgrund meiner massiven Entzündung an der Wange (Karbunkel) bekomme ich seit Mo. ein (neues) Antibiotikum. Ich hatte letzten Fr. schonmal eins bekommen, das musste ich aber wegen Unverträglichkeiten am So. wieder absetzen. Jetzt nehme ich also seit Mo. das neue AB (Tavanic 500 mg) und soll das auch noch bis einschließlich Mi. nehmen.

Bisher hatte ich mit diesem neuen AB auch keine Probleme. Mir ging es allgemein ziemlich schlecht (Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Schüttelfrost, erhöhte Temp.), aber hatte nicht diese Unverträglichkeit vom Magen her. Und dieser schlechte Allgemeinzustand sollte laut meines Arztes eher von dem Karbunkel kommen.

Seit gestern habe ich aber jetzt auf einmal starke Probleme mit Übelkeit. Die tritt auf, ca. 30 Min. bis 1 Stunde nachdem ich das AB genommen habe. Gestern musste ich mich sogar übergeben und weiß noch nicht mal, ob die Tablette drin geblieben ist. Heute habe ich dann kurz nach der AB-Einnahme noch was gegen Übelkeit eingenommen. Trotzdem ist mir auch wieder sehr schlecht geworden, hatte ein Brechgefühl aber alles blieb drin.

Kann das sein, dass ich das AB erst vertragen habe, jetzt nach 5 Tagen aber doch eine Unverträglichkeit auftritt? Meinen Arzt kann ich ja am WE nicht erreichen u. weiß jetzt nicht, was ich machen soll, das AB ist ja sehr wichtig zumal die Entzündung noch nicht abgeheilt ist. Also trotzdem weiternehmen?

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Nachwirkungen vom Eingriff?

Hallo! Heute war ich nochmal beim Hautarzt, eigentlich nur um mir ein anderes Antibiotikum aufschreiben zu lassen, weil das andere gar nicht mehr ging. Mir war nur noch Dauerschlecht u. mein Kreislauf spielte verrückt. Der Hautarzt hat dann gleich seinen Chef dazugeholt und entschieden, dass das Ding an meiner Wange geöffnet werden soll. Im Gespräch hörte ich was von "Karbunkel".

In lokaler Betäubung wurde dann dieses Etwas an meiner Wange geöffnet. Schon bei dem kleinen Eingriff bekam ich einen kleinen Kreislaufzusammenbruch und es hat auch relativ lange gedauert, bis ich mich danach erholt hatte.

Dann habe ich noch ein neues Antibiotikum bekommen.

Aber irgendwie geht es mir heute seitdem so richtig komisch. Mir ist nur noch kalt, habe schon mit 2 Decken auf der Couch gelegen. Fieber habe ich aber keins, sondern nur leicht erhöhte Temperatur (37,5°). Allerdings habe ich eigentlich auch nie Fieber. Mein Kreislauf spinnt immer noch und mir ist wieder (oder immer noch) schlecht (vielleicht auch von dem neuen AB?).

Mir geht es echt mies und würde am liebsten nur schlafen (aber dann geht das diese Nacht wieder nicht). Der Wundschmerz an sich ist dabei gar nicht so schlimm.

Kann das alles noch mit diesem Eingriff von heute vormittag zusammenhängen?? Sind das quasi nachwirkungen obwohl es nur eine örtliche Betäubung war?

Danke u. LG

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