Mangelnde Wirkung von magensaftresitenten Medikamenten durch Magenerkrankung?

Hallo zusammen!

Bei mir ist ja seit einiger Zeit eine Magenentleerungsstörung bekannt. Wegen starkem Reflux habe ich schon längere Zeit regelmäßig Pantoprazol genommen (40 mg; 1-0-1). In den letzten Monaten hatte ich aber trotz Pantoprazol immer sehr starkes Sodbrennen und auch eine - mehr oder weniger dauerhafte - refluxbedingte Kehlkopfentzündung und das Gefühl, dass das Pantozol nicht mehr wirkt.

Jetzt war ich nochmal im Krankenhaus um einige Untersuchungen bzgl. dieser Problematik zu machen. Eine Säuremessung am Kehlkopf über 24 Std. ergab eine massive Belastung des Kehlkopfes (Norm <9,4, bei mir 239!). Es wurde auch eine Magenentleerungsszintigraphie gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich eine größergradige relevante Magenentleerungsstörung habe mit deutlich prolongierter Entleerungszeit. Außerdem entleert sich mein Magen nur zu etwa 65%. Es wurde zudem ein dilatierter und atoner Magen festgestellt, mit einem sehr tief gelegenen Magenausgang (Höhe LWK 5).

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die ganzen Befunde ausführlich mit dem Arzt zu besprechen.

Kann das denn mit der stark verzögerten und unvollständigen Magenentleerung zusammenhängen, dass das Pantozol nicht (richtig) wirkt? Denn das sind ja magensaftresistente Tabletten. Und wenn die nicht zügig vom Magen in den Darm transportiert werden, können die sich ja eigentlich auch nicht richtig und zeitnah auflösen und entsprechend wirken - stelle ich mir das so richtig vor?

Ich bekomme jetzt erstmal vorübergehend Pantozol-Infusionen, da das ja mit meinem Port problemlos möglich ist. Da habe ich auch das Gefühl, dass diese Wirken, das Sodbrennen ist schon etwas weniger geworden und auch mein Kehlkopf scheint sich zu erholen. Würde das dann meine Theorie auch bestätigen? Aber eine Infusionstherapie kann ja auch keine Dauerlösung sein...

Ich weiß, das ist eine etwas spezielle Frage, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Antwort darauf.

Vielen Dank und leibe Grüße! Lexi

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Kehlkopfentzündung durch Magensäure - trotzdem Antibiotikum?

Hallo!

Zur Zeit habe ich wieder mal massive Probleme mit Reflux und Sodbrennen. Auch die Magenentleerung scheint zur Zeit wieder mal langsamer zu sein, denn ich kann aktuell kaum was essen. Ich nehme schon regelmäßig Pantoprazol (2x40mg) und seit letzter Woche zusätzlich auch noch Suralfat.

Seit einer Woche habe ich jetzt wieder mal Probleme mit meiner Stimme. Seit Mittwoch ist sie so gut wie weg. Aber sonst habe ich keine Probleme, also keinen Schnupfen, keine Schluckbeschwerden etc. Nur ein immer wiederkehrendes Brennen im Hals und dadurch einen Reizhusten. Trotzdem ging mein Hausarzt erst von einem Infekt aus und verschrieb mir ein antibakterielles Halsspray. Das hat aber nicht geholfen und so hat er mich nun zum HNO geschickt.

Die HNO-Ärztin hat sich den Kehlkopf angesehen und gesagt, dass der Kehlkopf im unteren Bereich und auch der Übergang Kehlkopf-Speiseröhre massiv gerötet und verdickt sei. Das sei ein deutliches Anzeichen auf eine refluxbedingte Kehlkopfentzündung.

Sie wusste aber auch nicht, was man gegen den Reflux so noch machen könnte, da ich das PPI ja schon hochdosiert nehme. Das soll ich nochmal mit dem Hausarzt besprechen (ich habe auch in 3 Wochen wieder einen Besprechungstermin beim Gastroenterologen, wegen Karneval ging das leider nicht früher).

Dennoch meinte sie, dass sie mir gerne gegen die aktuelle Entzündung ein Antibiotikum (Amoxicillin) aufschreiben möchte. Ich habe dann zwar nachgefragt, ob das wirklich nötig sei, weil es sich dann ja um keine bakterielle Entzündung handeln würde, aber sie meinte, das sei trotzdem besser, das zu nehmen, da trotzdem auch Erreger vorhanden sein können oder sich leicht auf die bestehende Entzündung "draufsetzen" könnten. Sie würde es mir aufschreiben, aber letztendlich wäre es ja meine Entscheidung, ob ich das nehme oder nicht.

Ich bin da jetzt etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Nehmen oder nicht. Einerseits bin ich nicht scharf auf die Einnahme andererseits ist das so ohne Stimme auch sch... wenn man sich kaum verständlich machen kann und ich will, dass das schnellstmöglich besser wird.

Alle anderen Maßnahmen gegen den Reflux (Ernährung, Bett hochstellen etc.) und bei Kehlkopfentzündung (inhalieren, Stimmruhe) habe ich ja sowieso schon berücksichtigt, von der Seite her kann ich auch nicht noch was ändern.

Bin da gerade etwas ratlos...

Liebe Grüße, Lexi

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Krankenhaus: kann ich eine spezielle Behandlung / Maßnahme einfordern obwohl Ärzte das nicht wollen?

Hallo!

Vielleicht habt ihr in älteren Fragen ja schon von meinen Problemen mit meiner PEG-Sonde gelesen. Seit über einem halben Jahr eitert es am Stoma-Kanal mal mehr, mal weniger und auch die Schmerzen werden zyklisch mehr oder weniger. Wobei die Abstände im laufe der Wochen immer kürzer geworden sind.

Letzte Woche hat es wieder so stark geeitert, dass ich 3 Stunden nach dem Verbandswechsel einen Fleck auf meinem T-Shirt gesehen habe und dann gemerkt habe, dass der Verband schon durch war. An dem Tag habe ich 4x den Verband gewechselt! So traut man sich ja schon fast nicht mehr raus zu gehen..,.

In diesem halben Jahr wurde ja schon alles mögliche und unmögliche an Behandlungen ausprobiert. Im Dezember wurde von meinem Magenspezialisten eine Ultraschalluntersuchung und ein CT gemacht, da hieß es, es wäre kein Abszess o.ä., da könne man nichts dran machen.

Inzwischen meinen sowohl mein Hausarzt als auch mein Hautarzt sowie meine Therapiemanagerin, die für Port- und Stomaversorgung zuständig ist, dass die Sonde raus müsste, damit das Ganze erstmal abheilen kann. Mein Hausarzt glaubt z.B., dass sich da eine Art Reservoir gebildet hat, was sich immer wieder füllt (=zunehmende Schmerzen), entleert (=starke Sekretion), wieder füllt etc. Das wird aber von den Spezialisten verneint, weil man ja im Dezember beim CT da nichts gesehen hat. Aber da war es ja auch noch nicht so schlimm, wie es jetzt ist und es könnte sich doch seitdem auch einiges geändert haben, oder nicht?

Da inzwischen auch meine Entzündungswerte etwas erhöht sind, soll ich nun Mitte der Woche doch nochmal stationär aufgenommen werden. Allerdings hat man mir jetzt schon gesagt, dass nur eine Magenspiegelung gemacht werden soll, um von innen zu gucken, ob man da was sieht, wo es herkommt. Die Sonde solle aber auf keinen Fall entfernt werden!

Die wollen die nicht raus machen, weil ich dann nach einer gewissen Zeit sicher eine neue Sonde bräuchte, da meine Magenerkrankung sich nicht verändert hat. Davor haben die aber Angst, weil es beim ersten Mal zu so massiven Komplikationen (4-Quadranten-Peritonitis und in der Folge massive Verwachsungen) gekommen ist.

Mir wäre es aber ehrlich gesagt am liebsten, wenn die Sonde erstmal rauskommen würde. Immer diese Schmerzen rund um die Sonde und ständig dieser stinkende Eiter verbessert ja auch nicht gerade die Lebensqualität!

Kann ich denn auch gegen den Willen der Ärzte fordern, dass sie mir die Sonde entfernen? Oder laufe ich dann Gefahr als zu renitente Patientin betrachtet zu werden, so dass man mir gleich wieder die Psychologen auf den Hals hetzt? Aber es ist doch schließlich mein Körper und ich muss mit den Einschränkungen leben. Habe ich ein Anrecht darauf, dass die mir die Sonde raus machen? Oder muss ich die Entscheidung der Ärzte dann so hinnehmen? (Ich weiß, ich könnte dann noch zu anderen Ärzten gehen, aber zu den in Frage kommenden in der näheren und weiteren Umgebung fehlt das Vertrauen.)

Danke und LG, Lexi

Magen Entzündung Behandlung Arzt Recht Untersuchung magensonde
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Ich verzweifel an meiner PEG... :-(

Hallo!

Ich muss jetzt doch nochmal um euren Rat bitten.

Seit nunmehr einem halben Jahr (seit Mitte November) ist mein PEG-Stoma entzündet. Es eitert seitdem mehr oder weniger ständig. Manchmal so stark, dass der Verband (so wie z.B. heute) schon nach 1,5-2 Std. wieder durch ist. Zudem habe ich auch am Rand des Stomas Schmerzen. Inzwischen habe ich beobachtet, dass es immer so einen phasenweisen Verlauf gibt: erst werden die Schmerzen stärker (teilweise bis Stärke 7-8) und einen Tag später steigt die Sekretmenge. Das bleibt dann ca. 2 Tage so und dann wird beides (Schmerzen und Sekret) wieder weniger. Nach einigen Tagen geht es dann wieder von vorne los. Erst waren es 7-9 Tage-Zyklen, jetzt sind es immer nur 5-6 Tage.

Ich war deswegen ja im Dezember schon stationär, es wurde Ultraschall und CT gemacht, aber kein Abszess gefunden. Da sagte man mir dann, da könne man nichts dran machen, vielleicht würde sich das von selber geben. Schickte mich nur zur Schmerztherapeutin, die aber sagte, da könne sie nicht viel dran machen, erst müsste die Entzündung weg, dann würde auch sehr wahrscheinlich der Schmerz nachlassen.

In den ganzen Monaten habe ich jetzt schon so viel ausprobiert: Antibiotika (2 verschiedene, nach Abstrich, haben nicht gewirkt), Salben, da meine Haut inzwischen schon extrem gereizt ist, verschiedene Verbandsmaterialien, die ich u.a. von einer Wundmanagerin bekommen hatte, regelmäßige Wundreinigung/desinfektion etc. Und dann auch eure Tipps aus einer meiner Fragen (https://www.gesundheitsfrage.net/frage/was-macht-man-wenn-man-von-einem-arzt-zum-naechsten-geschickt-wird-und-keiner-was-macht?foundIn=user-profile-question-listing) also z.B. schwarzen Tee und Honig. Auch kolloidales Silber habe ich schon probiert.

Mein Hausarzt ist inzwischen absolut ratlos und er meint, dass es so nicht weiter gehen kann und die Sonde wahrscheinlich erstmal raus müsse. Ähnlich sieht das meine Therapiemanagerin, die mich wegen dem Port betreut. Deswegen hatte mein Arzt mich im April nochmal zu den Spezialisten geschickt.

Die haben aber gesagt, dass die Entzündung noch nicht so schlimm ist, dass die Sonde raus müsste. Sie wollen die auch eigentlich nicht entfernen, wegen der ganzen Komplikationen, die ich bei/nach der Anlage hatte und da dann die Gefahr bestünde, wenn ich eine neue Sonde bräuchte (was aus derzeitiger Sicht sehr wahrscheinlich wäre). Die haben dann nochmal eine Wundmanagerin dazu geholt und die hat mir nochmal neue Verbände gegeben, das hat aber auch nichts gebracht, aber die liegen ja auch nur oben auf und kommen nicht in den Stoma-Kanal.

Aber so kann es ja auch auf Dauer nicht bleiben. Beim letzten Blutbild waren die Entzündungswerte auch leicht erhöht.

Es raten aber alle ab, zu einem anderen Arzt zu gehen, da die Vorgeschichte bei mir ja sehr komplex ist und es eben zu so vielen Komplikationen kam, die alle an derselben Klinik, wo mein Spezialist ist, behandelt wurden.

Habt ihr noch Ideen?

Danke! Lexi

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Was macht man, wenn man von einem Arzt zum nächsten geschickt wird und keiner was macht

Hallo!

Ich bin gerade ziemlich verzweifelt und ratlos... Ich habe ja seit mittlerweile fast 15 Wochen eine Entzündung an meiner PEG-Sonde und es wird einfach nicht besser. Es eitert nach wie vor, wenn auch schwankend in der Menge, und es schmerzt. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Schmerz und Sekret. Wenn der Schmerz stärker wird, fängt es 1-2 Tage später deutlich stärker an zu Reitern und dann lässt der Schmerz langsam wieder nach.

Ich war damit jetzt schon mehrfach bei verschiedenen Ärzten und im Krankenhaus, aber irgendwie werde ich von allen immer woanders hin geschickt. Gerade jetzt zuletzt war ich nochmal beim Spezialisten. Der meinte, er könne da nichts weiter machen und das wäre ja auch gar nicht so schlimm (an dem Tag war etwas weniger Sekret) und verwies mich an meine Schmerztherapeutin. Diese hat aber schon im Dezember gesagt, sie könne mir erstmal auch noch wirklich weiter helfen, da es ein akutes Geschehen ist und man erst daran was andern müsse. Und dann wäre der Schmerz wahrscheinlich von alleine besser.

Mein Hausarzt kontrolliert es zwar regelmäßig, hat aber auch keine weitere Idee, was man machen könne.

Zwischenzeitlich hatte ich ein Antibiotikum bekommen, das hat aber auch nicht geholfen und nichts verändert. Die Blutwerte sind auch immer in Ordnung. Außerdem habe ich jetzt Schaumverbände bekommen (wurden heute geliefert), damit das Sekret aufgesogen wird und wenigstens die Hautreizung weniger wird. Aber die ändern ja nichts an der Ursache. Gegen das wilde Fleisch will auch keiner was machen, weil das immer wieder kommen würde. Ich habe auch schon Arnika ausprobiert, hat aber auch nichts gebracht...

Jetzt habe ich gerade die letzten Tage sehr starke Schmerzen und auch wieder viel (stinkendes) Sekret und kann mich kaum bewegen vor Schmerz. Und der Schmerz ist immer genau an der Sonde. Die Verbände sind immer relativ schnell durch.

Hat jemand von euch eine Idee, was ich noch machen könnte? Irgendwie fühle ich mich gerade wie ein Pingpong-Ball zwischen den Ärzten, aber keiner macht was. Aber man muss doch was machen können, das kann doch nicht auf Dauer so bleiben ( wie ein Arzt schon meinte...). Das kann ja auch für den Körper nicht gut sein. Und ich kann und will ja auch nicht immer wieder neue Ärzte aufsuchen, bis einer vielleicht mal was macht. Kann man da wirklich nichts machen???

Danke und viele Grüße, Lexi

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Bin verwirrt - Keim oder nicht?

Hallo! Ich habe seit mittlerweile über 6 Wochen eine eitrige Entzündung an meiner PEG-Sonde. Es eitert jeden Tag so stark, dass ich mind. 1-2x am Tag den Verband wechseln muss. Es ist auch in der Zeit eher mehr geworden als weniger. Hinzu kommen starke Schmerzen rund um die PEG.

Ich war deswegen vor 14 Tagen auch schon im Krankenhaus. Da wurden Ultraschall und CT gemacht und ein Abszess unter der Haut ausgeschlossen. Außer mehrfachen Verbandwechseln und Schmerzmittelgabe wurde nichts gemacht. Es wurde zwar auch ein Abstrich gemacht, aber das Ergebnis lag bei Entlassung noch nicht vor.

Mein Hausarzt hat das aber jetzt angefordert und jetzt bin ich total verwirrt. Die Sprechstundenhilfe gab mir heute die Kopie und sagte, es wäre alles in Ordnung. Zuhause habe ich mir den Ausdruck jetzt mal durchgelesen, da steht folgendes:

Abstrich auf MRSA: negativ; Methicilin-sensibler Staphylococcus aureus (MSSA) nachgewiesen.

Das bedeutet aber doch, dass dieser Staphylococcus da ist, oder nicht? Denn da steht ja "nachgewiesen". Oder was bedeutet das?

Kann dieser Staphylococcus so eine Vereiterung an der PEG auslösen? Und müsste ich dann nicht was dagegen bekommen? Und was, wenn ich jetzt nichts bekomme, kann der sich dann weiter ausbreiten?

Falls das wichtig ist: bei meiner Portinfektion im Oktober (Port wurde entfernt) wurde u.a. auch ein Staphylococcus aureus nachgewiesen. Damals habe ich ja auch hochdosiert Antibiotika bekommen. Kann da ein Zusammenhang bestehen?

Danke und schon jetzt frohe und gesegnete Weihnachten

Gruß, Lexi

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Infektion - möglicherweise durch Krankenhauskeim???

Hallo!

Seit ca. 3-4 Wochen habe ich eine Entzündung rund um meine PEG-Sonde. Zuerst war es nur etwas gerötet, dann kam dazu, dass immer mehr Sekret aus der Wunde kam. Außerdem kam ein lokaler Schmerz dazu. Zuerst habe ich versucht, antimikrobielle PEG-Verbände zu nutzen - ohne Erfolg. Dann habe ich Fusicutan-Salbe drauf getan, da mein Arzt mir die vor ein paar Monaten, als ich schon mal eine (viel leichtere) Infektion hatte, dafür verschrieben hatte. Aber auch die hat nichts geholfen.

Die Rötung besteht immer noch und es ist sehr schmerzhaft. Manchmal tut jede kleine Bewegung oder auch nur das Anspannen der Bauchmuskulatur weh. Inzwischen kommt immer so viel eifriges Sekret aus dem Stoma-Kanal, dass ich den Verband Kind. 1x tägl. wechseln muss, weil es dann durch kommt.

Deswegen war ich dann heute auch beim Arzt. Der hat sich das angesehen, gesäubert und neu verbunden. Er meinte, es wäre eine Infektion des Kanals. Man müsse sogar aufpassen, dass es sich nicht bis zum Bauchfell ausbreitet, deswegen will er es morgen nochmal kontrollieren. Wie schnell kann denn sowas passieren? (Frage 1)

Jetzt habe ich überlegt, dass das mit der Entzündung losging, nachdem ich mit der Portinfektion und Sepsis im Krankenhaus war. Könnte ich mir da rein theoretisch einen Krankenhauskeim zugezogen haben, der jetzt die Entzündung ausgelöst hat? (Frage 2)

Ich werde morgen auf jeden Fall auch mal den Arzt fragen, wäre aber für eure Einschätzung dankbar.

Viele Grüße und Danke, Lexi

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Hilfe! Schon wieder erhöhte Temperatur

Hallo! Ich kann es kaum glauben: seit gestern habe ich wieder erhöhte Temperatur.

Im Oktober hatte ich eine Portinfektion mit Sepsis (stapphylococcus aureus und klebsiella oxytoca) und der Port wurde entfernt. Letzten Donnerstag habe ich einen neuen Port implantiert bekommen. Ich hatte danach zwar ziemlich starke Schmerzen, aber der Arzt sagte Montag bei der Wundkontrolle die Wunde würde sehr gut aussehen. Am Samstag war ich wegen der starken Schmerzen beim Notdienst, da wurde auch Blut abgenommen. Die Ärztin sagte, der CRP wäre leicht erhöht, was aber 2 Tage nach einer OP nichts zu sagen hätte. Und auch sie meinte, die Wunde würde gut aussehen.

Gestern habe ich mich wieder so fiebrig und schüttelfrostig gefühlt und da habe ich zur Sicherheit Fieber gemessen und hatte 37,9°C. Abends habe ich nochmal gemessen, da hatte ich 37,1°C. Aber ich hatte auch 2 Std. vorher eine Ibuprofen 600 genommen. Die soll ich wegen der Schmerzen zur Zeit 3x tägl. nehmen.

Heute morgen hatte ich 37,2 und vorhin (unmittelbar vor Ibu-Einnahme) 37,8°. Ich will in ca. 1 Std. wenn das IBU wirkt, nochmal messen.

Aber ich mache mir jetzt echt Gedanken. Eine erneute Portinfektion (was eine Katastrophe wäre) kann es ja eigentlich nicht sein, da der Port noch nicht angestochen wurde. Das erste mal ist für morgen geplant. Da war also seit der OP keiner dran und immer Verband drüber.

Und eine Wundinfektion würde ich eigentlich auch eher ausschließen, da der Arzt ja sagte, die Wunde würde sehr gut aussehen. Und wärmer ist die Stelle auch nicht. Jetzt bin ich nmir unsicher, ob ich mal unter den Verband gucken soll, der soll eigentlich bis morgen drauf bleiben.

Zu sehen ist lediglich ein riesiger Bluterguss, der langsam aber schon eine gelbliche Färbung annimmt.

Morgen habe ich sowieso einen Kontrolltermin beim Arzt. Kann ich so lange warten oder sollte ich lieber heute noch zum Notdienst?

Was meint ihr dazu?

Danke und viele Grüße, Lexi

Fieber Behandlung Infektion Arzt Narben Wunde Port erhöhte Temperatur
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Infusionen nötig aber Probleme mit dem Zugang

Hallo!

Bis ich (hoffentlich Ende dieser oder Anfang nächster Woche) einen neuen Port bekomme, hat mein Hausarzt mir angeboten, dass ich von ihm zur Überbrückung und bei Beschwerden durch den Flüssigkeitsmangel Infusionen bekommen kann.

Heute hatte ich wieder massive Kreislaufprobleme und hatte deshalb um eine Infusion gebeten. Das Problem war aber, dass er keine geeignete Vene gefunden hat. Er kann eigentlich sehr gut stechen und das tat auch deutlich weniger weh als zuletzt im Krankenhaus, aber heute hatte er keinen Erfolg. Nach 4 Versuchen, bei denen zwar immer Blut kam, aber nichts rein lief, bzw. die Umgebung immer sofort dick wurde, hat er aufgegeben.

Ähnliche Probleme hatte ich zuletzt auch bei meinen Krankenhausaufenthalten, wo die Ärzte auch immer schon Schwierigkeiten hatten, mir Zugänge zu legen. Einmal hat der Stationsarzt sogar einen Anästhesisten dazu geholt. Weder an den Händen/Armen noch an den Füßen hatte es zuletzt geklappt. Und Blut abnehmen hat zuletzt auch nur der Anästhesist, und das auch nur aus der Leiste, geschafft.

Gibt es eine Möglichkeit, was ich selber tun kann, damit die Venen wieder besser werden? Einfach mehr trinken geht ja leider nicht... Irgendwelche Vitamine oder so? Denn ich brauche ja zumindest für die OP, wenn ich den Port bekomme, auch einen Zugang. Und optimaler wäre natürlich, wenn ich vorher auch noch die ein oder andere Infusion bekommen würde.

Danke und viele Grüße, Lexi

Behandlung Arzt Venen Flüssigkeit Infusion
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Arztbrief ist ein Witz - kann ich was dagegen tun?

Hallo! Heute bin ich wieder aus dem KH entlassen worden. Aber der Entlass-Arztbrief ist schlicht ein Witz (harmlos ausgedrückt). Ich habe gedacht, die schreiben da von einer anderen Patientin. Und sowas zieht sich dann ja immer auch durch die Folge-Arztbriefe. Kann ich da was gegen unternehmen?

Um folgendes geht es konkret:

Ich wurde letzten Mo. vom Hausarzt ins KH eingewiesen, da ich massive Kreislaufprobleme hatte und auch ein paar mal umgekippt war, nachdem ich übers WE und auch schon die Tage davor nicht genug essen und trinken konnte.

Ich habe eine - objektiv durch Messung nachgewiesene - Magenentleerungsstörung und kann deswegen nur noch eingeschränkt Nahrung und Flüssigkeit zu mir nehmen, wird es mehr, muss ich mich übergeben. Deswegen hatte ich seit Juli einen Port, der aber im Oktober wegen einer Portinfektion entfernt werden musste. Der Arzt (um des es jetzt auch geht), wollte aber keinen neuen Port einsetzen. Deswegen kam es dann halt zu dem Flüssigkeitsmangel.

Ich war auch im selben KH wie bei der Portinfektion, so dass die da eigentlich Bescheid wissen mussten, habe bei der Aufnahme auch nochmal alles erklärt. Schon während des Aufenthaltes machte der Arzt mir klar, dass er keinen neuen Port machen würde, und dass ich mich wieder enteral ernähren sollte. Alle Erklärungsversuche, dass das eben nur eingeschränkt geht und dass ich ja schon esse was geht, und was in den letzten 3 Jahren schon alles - erfolglos - versucht wurde, tat er ab und meinte, ich sei zu negativ. Das würde schon irgendwie gehen. Konkrete Vorschläge, wie, konnte er mir aber nicht machen. Er meinte nur, dass ich zu meinem Spezialisten (über 100 km entfernt) gehen soll, dass der mir sagt, was ich machen könne. Er hat sich aber geweigert, mit diesem zu telefonieren.

Aber sowohl mein Hausarzt als auch meine Ernährungsberaterin sind der Meinung, dass es zur Zeit keine Alternative zum Port gebe. Das habe ich ihm auch gesagt, das wollte er aber nicht hören. Er schickte mir lediglich eine Psychologin vorbei.

Im Brief steht jetzt z.B. bei den Diagnosen:

"Exsikkose bei empfundener, therapieresistenter, idiopathischer Magenentleerungsstörung; V.a. relevante depressive Episode; potentielle Eigengefährdung durch unzureichende Nahrungsmittelaufnahme und Verweigerung einer peroralen Kostaufnahme"

Das ist ja falsch, denn ich verweigere das Essen und Trinken ja nicht, sondern ich esse und trinke was geht, aber es geht eben nicht genug. Und die Entleerungsstörung ist ja nicht empfunden, sondern objektiv nachgewiesen.

Weiter steht da ich hätte einen depressiven Habitus und Negativismus und würde nur im Bett liegen. Wegen der Kollapse haben die Schwestern aber immer gesagt, ich soll nicht alleine aufstehen, sogar zur Toilette klingeln.

Dann steht da noch "Die Patientin hatte seit Tagen nicht mehr gegessen und getrunken". Was schlicht falsch ist. Und weiter schreiben sie, dass kein organischer Befund vorliege - was eben auch falsch ist.

Was kann ich da tun???

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War das Verhalten richtig vom Arzt?

Hallo,

ich hatte vor einigen Tagen eine Magenspiegelung und im Vorfeld habe ich von Bekannten ihre Geschichte der Magenspiegelung erzählt bekommen - erklärt bekommen. Auch im Internet habe ich mich einige Male darüber informiert. Bei meiner Behandlung ist mir allerdings etwas anderes aufgefallen.

Ich hatte einen Termin für die Magenspiegelung bekommen. An dem besagten Tag ging ich dorthin und genau an dem gleichen Tag wurde dann auch die Magenspiegelung durchgeführt. Ich kam in das Behandlungszimmer, der Arzt fragte mich, warum ich dort sei und was für Vorerkrankungen ich hätte. Danach habe ich 5 Minuten den Aufklärungszettel durchgelesen und auch unterschrieben. Anschließend ging es schon los. Ich bekam ein Rachenspray, musste mich auf die Liege legen und bekam die Sedierung und bin dann auch sofort eingeschlafen.

Im Internet habe ich mal gelesen, dass der Arzt vor der Spiegelung die Vitalwerte vorher abcheckt, damit er weiß, wie die Werte bei dem Patienten vorher waren, um die in der Untersuchung abgleichen zu können. Ist das so richtig?

Es ist auch alles prima gelaufen, aber ist es nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass die Aufklärung 24 Stunden vor der Untersuchung erfolgen muss, außer es handelt sich um einen Notfall?

Vielen Dank im Voraus.

PS: Es lief alles super , ich wollte mich nur im Nachhinein informieren, ob da nicht etwas falsch gelaufen ist.

Viele Grüße!

Magen Behandlung Arzt Magenspiegelung
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Plötzlich wieder starke Bauchschmerzen

Hallo zusammen!

Ich bin leicht verzweifelt. Diese Nacht bin ich wach geworden und hatte plötzlich wieder starke Bauchschmerzen. Ich war ja jetzt nach der letzten OP im April, wo wieder Verwachsungen entfernt worden waren, schmerzfrei. Seitdem habe ich nach dem Konzept meiner Schmerz Therapeutin die Schmerzmittel auch schon sehr weit reduziert (von 450 mg/Tag auf zur Zeit 100mg/Tag). Eigentlich wäre jetzt der Schritt dran, auf 50 mg zu reduzieren...

Diese Nacht also bin ich wach geworden und hatte urplötzlich wieder starke Bauchschmerzen. Seitdem ist es auch noch nicht viel besser geworden. Es schmerzt hauptsächlich im linken Oberbauch (wie damals auch), zieht dieses mal aber auch etwas links nach unten. Es tut sogar weh, wenn ich lache oder tief einatme.

Aber es kann doch eigentlich nicht sein, dass mögliche neue Verwachsungen wachsenden von jetzt auf gleich auftreten, oder. Bisher war es immer so, dass diese Schmerzen leicht anfingen und sich dann innerhalb von Tagen/Wochen gesteigert haben. Aber gestern Abend als ich ins Bett gegangen bin, hatte ich noch nichts und jetzt wieder ziemlich stark. Oder können neue Verwachsungen auch urplötzlich ziemlich starke Schmerzen machen?

Oder ist es bei so plötzlichem Einsetzen der Schmerzen eher wahrscheinlich, dass es eine andere Ursache ist?

Am Essen kann es eigentlich nicht liegen, da ich aufgrund meiner Magenentleerungsstörung und zur Zeit kaum was essen kann. Gestern waren das z.B. nur eine Suppe zu mittag und eine Banane am Abend. Und halt die parenterale Ernährung und die Sondennahrung über Nacht.

Habt ihr eine Idee, was linksseitige (Ober)Bauchschmerzen sonst noch für eine Ursache haben könnten?

Ausgerechnet jetzt vor dem Wochenende und wo mein Arzt im Urlaub ist... :-(

Danke euch für jeden Rat!

Viele Grüße, Lexi

Schmerzen Behandlung Arzt Bauchschmerzen Ursache
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Port läuft schlecht

Hallo!

Seit 9 Tagen habe ich jetzt meinen Port, letzten Donnerstag wurde er das erste mal angestochen. Morgen ist ein Wechsel der Portnadel geplant.

Dennoch muss ich hier heute nochmal eine Frage stellen, in der Hoffnung, dass sich vielleicht jemand damit auskennt.

Und zwar ist es so, dass in der letzten Nacht die Ernährungslösung nur sehr langsam gelaufen ist, obwohl der Tropfenzähler relativ schnell eingestellt war (200 ml/h). Heute morgen war nach 12 Stunden noch nicht mal die Hälfte durchgelaufen (ich habe 1000 ml-Beutel). Die Schwester vom Pflegedienst heute morgen meinte, dass ich vielleicht im Schlaf etwas den Schlauch abgeknickt habe, das könne schonmal vorkommen.

Jetzt bin ich auch wieder seit 1 Std, angeschlossen und es läuft wieder nur sehr langsam. Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich die Laufgeschwindigkeit etwas mit meiner Körperhaltung beeinflussen kann. Sprich, setze ich mich kerzengerade aufrecht (mit leicht durchgedrücktem Rücken) hin, dann läuft es schneller, als wenn ich z.B. gemütlich auf der Couch sitze. Lege ich mich auf die Seite läuft es mit anderer Geschwindigkeit als wenn ich auf dem Rücken liege. Das Spülen vor Anlage der Nahrungslösung ging ganz normal (da habe ich normal auf einem Stuhl gesessen)

Hat das was zu sagen? Muss ich mir da Gedanken machen?

Jetzt ist ja leider niemand mehr zu erreichen, den ich sonst fragen könnte. Ich kann ja alle (Arzt bzw. Pflegedienst) erst morgen früh wieder erreichen.

Kennt sich jemand von euch damit aus?

Viele Grüße und Danke! Lexi

Behandlung Arzt Pflegedienst Infusion künstliche Ernährung Port
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Nebenwirkung? Unverträglichkeit? Was kann das sein?

Hallo!

Nach meinen zwei SD-OPs habe ich zunächst L-Thyrox 75 µg bekommen. Ich hatte zwar den Eindruck, dass ich unter der Einnahme eine stärkere Akne mit dicken Pusteln entwickelt habe, bin mir aber nicht sicher, ob dieser Zusammenhang wirklich besteht. Das wollte ich eigentlich noch etwas beobachten, wie es sich entwickelt.

Nach erneuter Untersuchung hat mein Endokrinologe eine Autoimmunerkrankung, die zunächst im Raum stand, ausgeschlossen und gesagt, ich solle lieber ein Kombipräparat mit Jod nehmen, damit es in der verbliebenen rechten Seite nicht auch zu größerem Wachstum von Knoten (Mini-Knoten vorhanden) kommt. Deshalb bekomme ich nun Thyronajod 75 Henning.

Ich habe aber jetzt das Gefühl, dass ich diese Tabletten irgendwie nur schlecht vertrage. Ich nehme die zwar erst seit 2 Tagen und man kann ja zwar nach 2 Tagen eigentlich noch nicht so viel sagen. Aber sowohl gestern als auch heute war mir morgens furchtbar übel. Ich habe das zwar in der letzten Zeit mehr oder weniger immer, dass mir morgens übel ist, aber nicht so schlimm wie gestern und heute (nein, schwanger bin ich nicht ;-) ). Heute morgen war ich auch schweißnass gebadet, als ich wach wurde. Außerdem hatte ich an beiden Tagen 30-45 Minuten nach der Einnahme richtig wässrigen Durchfall. Hinterher wurde es wieder besser. Und irgendwie juckt es mich ständig überall. Und heute morgen hatte ich das Gefühl von Herzrasen (kann aber auch am Schmerzmittel-Entzug, den ich zurzeit mache, liegen) und mir war schwindelig. Das ging aber alles nach einiger Zeit auch wieder weg. Nur der Juckreiz ist die ganze Zeit da und ich habe zwischendurch immer mal Schweißausbrüche (obwohl es bei uns heute gar nicht heiß ist).

Jetzt stehen im Beipackzettel ein Teil dieser Symptome bei Überdosierung (Symptome einer ÜF): Herzklopfen, Herzrasen, Hitzegefühl, übermäßiges Schwitzen, Durchfall

Aber es kann doch nicht sein, dass ich jetzt auf einmal in eine Überdosierung komme, nur weil das L- Thyroxin mit Jod kombiniert ist. Und die Blutwerte von vor 2 Wochen sahen bei weitem nicht nach ÜF aus: fT3: 3,0 ng/l (2,6-5,1); fT4: 13,2 pg/ml (9,1-19,1); TSH: 1,2 µlU/ml (0,27-4,20);

Antikörper: Anti- TPO (MAK): 14,7 lU/ml (<35); Anti-Thyreoglobulin (TAK): <20 lU/ml (<40)

Allerdings steht im Beipackzettel auch, dass es bei Jodüberempfindlichkeit zu folgenden Symptomen kommen kann:

Fieber, Hautausschlag und Brennen (Ist Juckreiz vielleicht eine Vorstufe?), Jucken und Brennen in den Augen, Reizhusten, Durchfall, Kopfschmerzen

Könnte es also vielleicht auch eine Jod-Unverträglichkeit sein? Schon so schnell? Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme z.B. mit Kontrastmitteln. Und die habe ich bei CTs im letzten Jahr öfter mal bekommen müssen.

Und jetzt? Kennt ihr solche Symptome? Woran könnten meine Beschwerden am ehesten liegen?

Sollte ich einfach trotzdem erst mal die Tabletten weiter nehmen und das Ganze beobachten oder sicherheitshalber nochmal zum Arzt (der ist nächste Woche nicht da)?

Danke! LG

Medikamente Juckreiz Behandlung Arzt Durchfall Nebenwirkungen Operation Schilddrüse unverträglichkeit
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unvollständige OP = Behandlungsfehler??? Was tun?

Hallo!

Wenn eine OP nur unvollständig durchgeführt wurde, sich also eine Zeit nach der OP herausstellt, dass nicht alles gemacht wurde, was eigentlich gemacht werden sollte, ist das dann schon ein Behandlungsfehler?

Vielleicht zur Erläuterung meiner Frage:

Im Dez. hatte ich eine Schilddrüsen-OP wegen kalter Knoten mit Krebsverdacht. Bei der OP sollte der linke SD-Lappen sowie der Isthmus (Verbindungsstück zwischen den beiden SD-Lappen) entfernt werden, weil dort insgesamt 4 Knoten waren. Im OP-Bericht, den ich inzwischen angefordert habe, steht auch drin, dass die linke Seite komplett entfernt worden wäre.

Schon im März nach einem CT von Kopf/HWS sprach mich die dortige Ärztin (die von der OP wusste) an, der Radiologe hätte gesagt, dass meine linke SD vergrößert sei. Ich sagte ihr, das könne nicht sein, die wäre ja raus operiert worden. Sie hatte sich dann extra nochmal rückversichert aber der Radiologe blieb bei seiner Aussage. Dann hat sie mit dem Chirurgen, der mich operiert hatte (im gleichen KH) Rücksprache gehalten. Der sagte, er hätte alles entfernt, das könne maximal ein Bluterguss sein.

Am Montag hatte ich nun einen Kontrolltermin bei meinem Endokrinologen. Ihm habe ich die ganze Sache auch geschildert und er meinte dann, dass er sofort eine Ultraschalluntersuchung machen würde, damit er mir genau sagen kann, was los ist.

Schon während der Untersuchung merkte ich ihm an, dass er etwas verunsichert war. Irgendwann meinte er dann, dass da tatsächlich Schilddrüsengewebe wäre, dass er aber erst noch ein bisschen weiter untersuchen wolle und mir das dann erklären würde. Er hat dann die verschiedenen Bereiche immer geschallt und ausgemessen und hat dann immer gleich die Akte dazu genommen um die Ergebnisse mit den Ergebnissen der Voruntersuchung vor der OP zu vergleichen.

Nach der Untersuchung war er völlig sprachlos. Er sagte dann, dass da tatsächlich noch Schilddrüsengewebe vorhanden wäre! Es wäre auch kein narbiges Gewebe oder so was, sondern es wären noch die zwei größten Knoten, die er schon vor der OP festgestellt hatte und wegen denen die OP hauptsächlich gemacht worden war. Die haben also bei der OP wohl tatsächlich nur zwei kleinere Knoten entfernt. Die beiden größeren Knoten (22x18x20 mm und 16x12x12 mm) würden relativ weit nach unten reichen (kaudal) und vielleicht hätte der Operateur sie deshalb "übersehen". Aber eigentlich dürfe sowas nicht vorkommen, zumal diese Knoten in den Berichten ja beschrieben waren und im Ultraschall, den die Chirurgen selber auch nochmal gemacht hatten, sicher auch für diese zu sehen waren.

Der Endokrinologe sagte dann, dass das auf jeden Fall nochmal operiert werden müsse, die beiden großen Knoten müssten raus.

Habe jetzt schon einen neuen OP-Termin, aber eine Zweit-OP ist ja immer riskanter und risikoreicher...

Hat jetzt der erste Chirurg also einen Behandlungsfehler gemacht (gegen den ich evtl. vorgehen könnte)? Oder hat eine unvollständige OP einen anderen Stellenwert?

Danke und LG

Behandlung Arzt Krankenhaus OP Operation Behandlungsfehler
6 Antworten
Knochenhautentzündung will nicht weg!!!

Hallo Leute,

Ich bin langsam echt am verzweifeln. Ich habe seit Oktober eine Knochenhautentzündung. (Vorher hatte ich eine Zerrung, nach dem ich echt sch*** Einlagen bekommen habe fangen an dem Bein wo ich die Zerrung hatte die Schmerzen an. Wochen danach kam das andere Bein hinzu.)

Ich begab mich in Hände eines Spezialisten doch Aniflazym(Entzündungshemmendes Mittel) und einer Spritzentherapie und neuer professioneller Einlagen wurde es einfach nicht besser. Die Beschwerden am tibialis Anterior wurden so stark das ich nicht mehr gehen konnte ohne heftige Schmerzen zu haben.

Dann meine Idee von Physiotherapie und Krankengynastik(dadurch werden zumindest die Beschwerden am tibialis anterior besser), des weiteren kamen Stoßwellentherapie, Ultraschall und Kinesio taping hinzu. Die Einnahme von traumeel und arnica hat augenscheinlich noch nicht viel gebracht,

Wenn ich die Beschwerden nicht bald in den Griff bekomme bin ich in jungen Jahren bald arbeitslos. Ich hörte von Cortison was zugegebener Weise nicht das Mittel erster Wahl ist aber eine nicht dauerhafte Einnahme führt häufig auch nicht zu Nebenwirkung ( im Gegensatz zur regelmäßigen Einnahme über mehrere Monate oder Jahre).

Hat jemand Erfahrung mit der Einnahme?. Da es nicht sehr lokal mittlerweile ist tendiere ich zu der Einnahme von Cortison Tabletten. Das werde ich mit meinem Arzt noch besprechen aber ich bitte schon mal um Erfahrungen mit Cortison bei Knochenhautentzündungen.

Oder vllt gibt es noch andere Lösungen??? Ich wäre euch für Antworten dankbar!!!

lg Mcfly123

Behandlung Arzt Physiotherapie Therapie Cortison Knochenhautentzündung
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Schilddrüsen-OP - Fragen

Hallo zusammen!

Jetzt ist es entschieden - ich werde am Montag an der Schilddrüse operiert. Es wird die linke Hälfte der Schilddrüse sowie dieser Übergang zwischen den beiden SD-Lappen entfernt, weil da die ganzen Knoten sind.

Natürlich musste ich auch unterschreiben, dass der Eingriff bei Bedarf erweitert werden kann, nämlich dann, wenn sich im Schnellschnitt während der OP rausstellt, dass die Knoten bösartig sind.

Zur OP bin ich eigentlich ganz gut aufgeklärt worden und in Sachen Narkose bin ich ja quasi schon "ein alter Hase" ;-) ist ja meine 4. OP in diesem Jahr.

Trotzdem sind mir im Nachhinein noch ein paar Fragen eingefallen, vielleicht könnt ihr mir da was sagen.

1) Wie lange dauert es, bis man nach der OP wieder einigermaßen fit ist? Und wann darf man wieder aufstehen und zur Toilette gehen? Es ist mir zwar etwas peinlich, aber es ist so, dass ich nicht auf der Bettpfanne machen kann. Und nach einer Bauchspiegelung musste ich mal so dringend, aber die haben mir im Aufwachraum nur die Bettpfanne gegeben, da saß/lag ich dann fast 30 Min. drauf und es kam nichts. Das gleiche Spiel auf der Station, ich durfte ja nicht aufstehen, bis der Arzt dann entschieden hat, dass ich einen Katheder bekommen soll. Das Ganze hat aber so lange gedauert, dass ich hinterher eine Blasenentzündung hatte. Vor dieser Situation habe ich fast am meisten Angst.

Auf einer Info-Seite über SD-Operationen habe ich sogar gelesen, dass man grundsätzlich bei einer OP einen Blasenkatheder bekommt, weil ja durch die Narkose die Muskelfunktionen lahm gelegt werden.

2) Sollte man eigentlich nach der OP erstmal nicht oder nur sehr wenig sprechen oder ist das danach egal - es sei denn natürlich, der Stimmbandnerv wurde verletzt - wovon ich jetzt mal nicht ausgehe...

3) Wie ist es nach der OP eigentlich mit Essen? Geht das ganz normal oder hat man da durch die Wunde am Hals irgendwie beim Schlucken Probleme?

4) Wie schnell nach der OP darf man sich wieder die Haare waschen? Duschen darf man ja die ersten Tage nicht, aber die Haare?

das sind zwar eher unwichtige Dinge, aber wie gesagt, alles Wichtige hatte ich mit den Ärzten ja schon besprochen und das sind halt so Sachen, worüber man trotzdem nachdenkt...

Danke und viele Grüße

Lexi

Behandlung Arzt Chirurgie OP Operation Schilddrüse
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Nebenwirkung oder nicht?

Hallo! In den letzten Wochen hatte ich wieder mehr Magenschmerzen, Aufstoßen und Sodbrennen. Deswegen wurde letzte Woche die Medikation umgestellt. Von Pantoprazol auf Pariet. Denn mein Arzt meinte, beim Pantoprazol könnte es zu einem Gewohnheitseffekt gekommen sein, und dann würde das nicht mehr so richtig wirken. Deswegen soll ich jetzt das Pariet 20 mg versuchen (1 Tablette morgens). Das nehme ich jetzt seit Samstag.

An den ersten Tagen habe ich auch keine Probleme gehabt. Außer dass ich am Sonntag massiv Aufstoßen hatte. Aber gestern und heute habe ich dazu noch ziemlich heftige Magenschmerzen, deutlich stärker als "normal". Dazu auch viele Blähungen und heute hatte ich schon 3x Stuhlgang (allerdings kein Durchfall). Und Abends ist mir immer irgendwie übel.

Jetzt habe ich im Beipackzettel vom Pariet gelesen, dass das auch Nebenwirkungen sein könnten (• Den Magen-Darm-Trakt betreffende Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen (Flatulenz), Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung - http://www.diagnosia.com/de/medikament/pariet-20-mg).

Wie kann ich denn merken, ob meine BEschwerden, insbesondere die stärkeren Magenschmerzen, jetzt Nebenwirkungen sind oder aufgrund meiner Erkrankung bestehen?

Testweise die Tabletten weglassen kann ich eigentlich nicht, da ich seit Freitag auch eine Kehlkopfentzündung habe, die laut HNO-ärztlicher Untersuchung auf einen Säurereflux zurückzuführen ist. Und da kann ich halt auf das PPI nicht verzichten.

Gibt es sonst eine Möglichkeit einen möglichen Zusammenhang festzustellen? Mein Gastroenterologe ist leider etwas weiter weg, so dass ich da nicht einfach mal hingehen und nachfragen kann und er war leider auch telefonsich nicht zu erreichen.

Was habt ihr vielleicht für Tipps?

Danke und viele Grüße

Medikamente Magen Behandlung Sodbrennen Arzt Magenschmerzen Nebenwirkungen Übelkeit Aufstoßen
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Wann heilt eine schwere Gastritis ab? Schmerzen werden nicht besser...

Hallo zusammen! Bei einer Magenspiegelung vor 7 Wochen wurde bei mir eine akute "schwere C-Gastritis des Antrums" (Zitat aus Arztbericht) festgestellt. An anderer Stelle stand "streifige Antrumgastritis" (was auch immer das "streifig" bedeutet). Es wurde ein Gallereflux als Ursache vermutet, da ich zu der Zeit außer meinem regelmäßigen Valoron, dass aber laut Arzt nicht magenschleimhautschädigend ist, keine sonstigen Schmerzmittel eingenommen habe (seit Januar kein Ibuprofen etc. mehr). Und die Ärztin hatte bei der Spiegelung viel Magensäure und Galle gesehen. Deshalb habe ich dann Ulcogant bekommen, außerdem wurde das Pantoprazol, was ich bis dahin mit 20mg/Tag genommen habe, auf 2x40mg, also Höchstdosis, raufgesetzt. Zusätzlich bekomme ich seitdem auch Buscopan. Eine chronische Gastritis war bei mir bekannt, diese schien jetzt akut aufgeflammt zu sein.

Ein Helicobacter wurde ausgeschlossen.

Seitdem ist ja jetzt schon einige Zeit vergangen, meine Magenschmerzen sind aber zwischendurch nur kurzzeitig ein kleines bißchen besser gewesen, seit ca. 1,5 Wochen sind sie aber wieder schlimmer geworden und zur Zeit auch wieder sehr stark. Ich habe auch schon wieder ein knappes Kilo abgenommen (was ja eigentlich nicht mehr darf), aber immer nach dem Essen habe ich sehr starke Schmerzen. Und das mit dem Essen ist bei mir ja sowieso wegen der bekannten Magenentleerungsstörung eher schwierig.

Ich esse eigentlich nur Schonkost, öfter kleine Portionen, verzichte auf säurehaltige Lebensmittel, kein Kaffee, kein Alkohol, rauche nicht. Ich habe auch keinen Stress oder so.

Eigentlich müsste diese akute Gastritis doch schon längst wieder abgeheilt sein und die Magenschmerzen damit besser.

Allerdings waren ja auch Magenpolypen im Corpus und Fundus gefunden worden. Die Ärztin, die die Spiegelung gemacht hat und auch mein behandelnder Arzt vermutete, dass es sich dabei um Drüsenkörperzysten handelt. Mein behandelnder Arzt meinte aber, dass das nichts zu sagen hätte, das hätten viele, die regelmäßig über einen längeren Zeitraum PPI nehmen. Da müsse man auch erstmal nichts machen.

Letzte Woche war ich nochmal bei meinem Hausarzt, weil auch nochmal Blutwerte gecheckt werden mussten. Die Werte sind soweit alle o.k., nur die Leberwerte sind noch ziemlich hoch, jedoch auhc schon deutlich zurückgegangen (Ursache dafür konnte nicht ermittelt werden). Der meinte, dass man jetzt gegen die Magenschmerzen eigentlich nichts mehr machen könne (Augen zu und durch)...

Ist es also eher wahrscheinlich, dass die Gastritis doch noch nicht abgeheilt ist? Das geht doch normalerweise innerhalb weniger Tage? Oder könnten auch doch diese Polypen/Zysten für die fortbestehenden Magenschmerzen verantwortlich sein?

Hat jemand von euch noch eine Idee, einen Tipp oder so?

Danke!

Magen Behandlung Arzt gastritis Magenschmerzen zyste Magenschleimhautentzündung Polypen Untersuchung
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Normales Vorgehen bei einer Schmerztherapie?

Hallo! Da meine Schmerzmedikation geändert werden soll, wurde mir nun vom Fach- und vom Hausarzt geraten, einen Schmerztherapeuten aufzusuchen. Bei der mir empfohlenen Adresse habe ich dann heute angerufen, bin aber etwas überrascht/erstaunt über die Vorgehensweise und wollte mal fragen, ob das jemand auch so kennt.

Die Sprechstundenhilfe am Telefon sagte mir, dass es Termine erst im Dezember geben würde. Auch wenn ich das nicht gerne mache, habe ich darauf hingewiesen, dass ich privat versichert bin. Daraufhin meinte sie, dass es auch eine Warteliste für Notfallpatienten gebe. Ich müsse aber auf jeden Fall erstmal so in der Praxis vorbeikommen. Dann würde ich einen 16seitigen Fragebogen bekommen, den ich ausfüllen müsse und dafür müsse ich dann aber auch erstmal 5 € bezahlen. Außerdem würde ich dann Infos bekommen, welche Unterlagen die Schmerztherapeutin benötigt und dann könne man halt sehen, wann ein Termin möglich sei.

Ich finde dieses Vorgehen, dass man erstmal 5 € für einen notwendigen Fragebogen bezahlen soll, sehr eigenartig. Kennt ihr sowas?

Ich habe mir dann eine zweite Adresse besorgt, weil ich nicht so lange warten kann, weil mein Magen ja massive Probleme macht und ich immer mehr abnehme. Und die Schmerzmittel werden da im Moment als eine mögliche Ursache gesehen. Da habe ich dann angerufen. Auch dort sagte man mir, dass ich einen Fragebogen abholen müsse und dann könne man dann vor Ort einen Termin vereinbaren, man wäre mit Terminen aber bei Ende Juni (ist aber schon ein Unterschied, ob Ende Juni oder Dezember...). Aber dort wurde nicht gesagt, dass ich für diesen Fragebogen bezahlen müsste.

Also nochmal die Frage: Ist das noch im Rahmen des normalen, dass man schon vorab erstmal was bezahlen soll, damit die in der Praxis die notwendigen Infos kriegen, obwohl noch nicht 100%ig klar ist, ob und wann eine Behandlung beginnen kann?

Viele Grüße

Behandlung Arzt Schmerztherapie Arztbesuch Kosten Wartezeit
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Frage zur Dosierung eines Antibiotikums

Hallo! Ich habe vom Arzt ein Antibiotikum verschrieben bekommen und soll davon 3-4x tägl. 100 mg nehmen. Bisher hatte ich da so einen Saft (selbst angerührt, eigentlich für Kinder), von dem ich dann jeweils 2,5 ml nehmen konnte, um pro Portion auf 100 mg Wirkstoff zu kommen.

Jetzt habe ich ein neues Rezept gehabt und das in der Apotheke eingelöst, aber dort gar nicht weiter drauf geachtet. Zuhause fiel mir jetzt auf, dass das keine Flasche zum anmixen ist, wie ich vorher hatte, sondern Portionsbeutel mit so einem Granulat, das man sich ins Getränk rühren soll. Das hatte der Arzt so aufgeschrieben (http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Erythromycin+STADA+1000+Granulat+.html).

Wäre ja eigentlich auch nicht weiter schlimm, aber in der Packungsbeilage steht, dass jeder dieser Portionsbeutel 1.000 mg Wirkstoff enthält. Ich bräuche also pro Einnahme nur ein Zehntel von dieser Menge. Man soll aber auch, wenn man das Granulat aufgelöst hat, die Lösung sofort verwenden und nicht aufheben. Sonst könnte ich das ja z.B. mit 50 ml "herstellen" und dann nach und nach immer 5 ml nehmen. Aber das soll man ja anscheinend nicht.

Aber bei einem 4g-Beutel da nur ein Zehntel des Granulats herauszunehmen ist ja auch ziemlich schwierig...

Vielleicht stehe ich da jetzt irgendwo auf dem Schlauch oder habe einen Denkfehler, aber so ist es doch eigentlich überhaupt nicht praktikabel...

Habt ihr eine Idee, wie ich es machen könnte?

Danke!

Medikamente Behandlung Antibiotika Arzt Einnahme Erythromycin
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Nebenwirkungen / Unverträglichkeit des Medikaments - was tun?

Hallo!

Nachdem bei mir letzte Woche eine Magenentleerungsstörung festgestellt worden ist, bekam ich ein neues Medikament, und zwar Motilium mit dem Wirkstoff Domperidon. Dieses soll die Magentätigkeit anregen und beschleunigen.

Leider scheint es so, dass ich das nur schlecht vertrage. Und eine Wirkung scheint es auch nicht zu zeigen...

Die Magenschmerzen sind seit dem Wochenende immer schlimmer geworden. Außerdem ist mir ständig übel.

Bei den Nebenwirkungen steht zwar Magen-Darm-Beschwerden, aber halt nur ganz allgemein.

Und bei der Wirkung steht eigentlich, dass es auch gegen Übelkeit wirken soll. Da merke ich nur das Gegenteil von.

Könnten das tatsächlich Nebenwirkungen des Medikaments sein?

Hatte von euch schonmal jemand dieses Domperidon? Und hat vielleicht ähnliche Nebenwirkungen gehabt?

Den Arzt, der mir das verschrieben hat, kann ich nicht ohne weiteres erreichen, da es in einer Fachklinik relativ weit weg war. Und mein Hausarzt hat zur Zeit seine Praxis geschlossen, so dass ich den auch nicht fragen kann, was ich machen soll.

Was würdet ihr machen? Augen zu und durch? Oder erstmal das Mittel wieder absetzen?

Ich bin gerade ziemlich ratlos...

Das Problem ist auch, dass ich so noch weniger essen kann als sowieso schon und ich noch weiter abnehme. Heute stand schon keine 5 mehr vorne auf der Waage :-(

Hat jemand eine Idee?

Danke!

Medikamente Behandlung Arzt Magenschmerzen Nebenwirkungen Übelkeit unverträglichkeit
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Der Arzt hat eine Magenentleerungsstörung bei mir diagnostiziert. "Motilium" hilft mir nicht dagegen. Kennt jemand alternative Behandlungsmöglichkeiten?

Zwar hat sich das "Rätsel" meines Sodbrennens und des Reflux geklärt, dadurch entstehen für mich aber neue Fragen.

Im KH wurde in verschiedenen Untersuchungen (Manometrie, Röntgen-Breischluck, Magenspiegelung, 48h-pH-Metrie u. Magenentleerungsszintigraphie) festgestellt, dass ich eine ziemlich deutliche Magenentleerungsstörung habe. Es war in einer festgelegten Zeit nur die Hälfte von dem aus dem Magen raus, was eigentlich raus sein sollte... Dadurch soll dann auch mein Reflux u. das Sodbrennen erklärbar sein, da es dann zu einem "Rückstau" kommt u. der Speisebrei wieder hoch kommt. :-(

Ist ja eigentlich gut, dass ich endlich weiß, was es ist. Aber der Arzt sagte mir, dass dies sehr wahrscheinlich an dem Schmerzmittel liegt, das ich regelmäßig wegen meiner Unfallfolgen nehmen muss. Und das kann ich definitiv nicht weglassen.

Er hat mir jetzt erstmal für mind. 4-6 Wochen "Motilium" verschrieben u. hofft, dass es dadurch besser wird. Sonst müsse man dann weitersehen. Hatte das schonmal, hatte da aber keine Wirkung.

Mit der Ernährung hatte ich in der letzten Zeit alles richtig gemacht, so der Doc. Also leicht verdaulich, nicht fettig, scharf gewürzt etc. u. mehrere kleinere Mahlzeiten.

Hat jemand von euch vielleicht auch so eine Entleerungsstörung und Tipps für mich, was ich sonst noch machen kann? Wie kann man sowas ggf. noch - alternativ(?) - behandeln?

Danke

Magen Behandlung Sodbrennen Arzt Krankenhaus Reflux Untersuchung
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medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Hallo! Ich habe jetzt seit 1,5 Wochen ständig ziemlich heftige Kopfschmerzen, teilweise so schlimm, dass es mir sogar schlecht davon wird. Ich musste mich auch schonmal übergeben, weil die Schmerzen so schlimm waren.

Ich hatte ja zuerst gedacht, dass ein Zusammenhang mit der Entzündung an der Wange bestehen könnte (s. meine Frage dazu) aber das war wohl nicht. Zumindest ist die Entzündung jetzt weitgehend abgeheilt. Aber die Schmerzen sind geblieben.

Die sind teilweise so schlimm, dass ich am liebsten nicht den Kopf bewegen würde, meine KG Übungen kann ich teils auch nicht machen, weil ich z.B. im Liegen kaum den Kopf anheben kann.

Mein Hausarzt meinte jetzt, dass es vielleicht doch von der HWS kommen könnte (oder Migräne, aber das wohl eher nicht).

Ich nehme für die HWS ja auch sowieso schon regelmäßig Tilidin (Valoron 50/4 mg) allerdings in der geringstmöglichen Dosis, meist komme ich mit einer Tablette am Tag aus. Aber er meinte jetzt, dass ich die Dosis nicht erhöhen soll, oder wenn dann nur für wenige Tage, damit es nicht zu einem medikamenteninduzierten Kopfschmerz kommt.

Kann es den denn bei Tilidin auch geben? Ich dachte sowas tritt nur bei nur bei solchen NSAR auf oder wenn man viel zu viel nimmt.

Und ich nehme ja wirklich nur das nötigste und andere Schmerzmittel nur ganz selten, mal ne Ibu, aber vielleicht nur 1 in der Woche, maximal 2.

Danke

Kopfschmerzen Medikamente Schmerzen Behandlung Arzt Medizin Opioide
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Plötzliche Unverträglichkeit?

Hallo! Aufgrund meiner massiven Entzündung an der Wange (Karbunkel) bekomme ich seit Mo. ein (neues) Antibiotikum. Ich hatte letzten Fr. schonmal eins bekommen, das musste ich aber wegen Unverträglichkeiten am So. wieder absetzen. Jetzt nehme ich also seit Mo. das neue AB (Tavanic 500 mg) und soll das auch noch bis einschließlich Mi. nehmen.

Bisher hatte ich mit diesem neuen AB auch keine Probleme. Mir ging es allgemein ziemlich schlecht (Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Schüttelfrost, erhöhte Temp.), aber hatte nicht diese Unverträglichkeit vom Magen her. Und dieser schlechte Allgemeinzustand sollte laut meines Arztes eher von dem Karbunkel kommen.

Seit gestern habe ich aber jetzt auf einmal starke Probleme mit Übelkeit. Die tritt auf, ca. 30 Min. bis 1 Stunde nachdem ich das AB genommen habe. Gestern musste ich mich sogar übergeben und weiß noch nicht mal, ob die Tablette drin geblieben ist. Heute habe ich dann kurz nach der AB-Einnahme noch was gegen Übelkeit eingenommen. Trotzdem ist mir auch wieder sehr schlecht geworden, hatte ein Brechgefühl aber alles blieb drin.

Kann das sein, dass ich das AB erst vertragen habe, jetzt nach 5 Tagen aber doch eine Unverträglichkeit auftritt? Meinen Arzt kann ich ja am WE nicht erreichen u. weiß jetzt nicht, was ich machen soll, das AB ist ja sehr wichtig zumal die Entzündung noch nicht abgeheilt ist. Also trotzdem weiternehmen?

Entzündung Behandlung Antibiotika Arzt Medizin Nebenwirkungen Übelkeit Erbrechen unverträglichkeit
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Ich verzweifle gerade - finde keinen Augenarzt der mich behandelt - weiß nicht was ich machen soll

Ich verzweifle! Mein Auge ist seit gestern Abend wieder schlechter. Gestern morgen war es zuerst besser, hatte relativ wenig Beschwerden u. es war kaum noch gerötet. Aber abends war das Auge wieder ganz rot, und es hatte sich auch wieder ein kleines Bläschen gebildet. Ich habe jetzt zusätzlich immer das Gefühl, dass ich was im Auge habe (durch das Bläschen?) und immer diesen Druck im u. ums Auge.

Ich rufe jetzt seit über einer Stunde bei den verschiedensten Augenärzten an, um irgendwo noch eine Möglichkeit zu bekommen, behandelt zu werden. Aber da geht gar nichts! Der Notdienst für unseren Kreis ist sogar heute über 60 km weit entfernt und es ist eine Katastrophe da fahrtechnisch irgendwie hinzukommen. Und das Geld für 2x über 60 km Taxi habe ich leider auch nicht... Entweder sind die Ärzte im Urlaub u. haben die gleiche Notfallnummer auf dem AB angegeben. Oder sie sind zwar erreichbar, machen aber nur für spezielle Ärzte Notdienst und nehmen mich nicht. Ich habe es schon im Nachbarkreis versucht. Auch dort keine Chance. Die Ärzte, die da sind, machen nur Notdienst für Ärzte aus dem eigenen Landkreis. Auch in der nächstgrößeren Stadt werde ich immer nur auf den Notdienst verwiesen...

Ich habe auch in der Ambulanz der Augenklinik angerufen. Auch dort hat man mich an den diensthabenden Arzt verwiesen, man sei nur für akute Notfälle da.

Was soll ich denn jetzt machen?

Augen Behandlung Arzt Augenarzt Brennen Jucken Notdienst
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Arzt nicht erreichbar

Hallo! Ich habe schon seit einigen Tagen Probleme mit meinem rechten Auge, das brennt, juckt und tut weh. Ich hatte auch das Gefühl, dass da ein Bläschen im Auge war, das ist aber schon fast wieder weg. Außerdem habe ich da so ein Druckgefühl, so dass ich da auch manchmal Kopfschmerzen von bekomme. Heute morgen habe ich das Auge kaum aufbekommen, das war ganz lichtscheu und war ziemlich gereizt.

Ich habe mir schon in der Apotheke Augentropfen für gereizte Augen geben lassen, aber die brennen tierisch, wenn ich die Tropfen reingebe.

Ich wollte deshalb nun doch zum Augenarzt, aber mein Augenarzt ist erst in der 2. Januarwoche wieder da.

Einen Notdienst gibt es aber leider nur für den gesamten Landkreis. Das bedeutet in diesem Fall für mich konkret, dass der diensthabende Augenarzt über 50 km entfernt ist. Das ist doch ein Witz. Wie soll mann denn dahin kommen, wenn man Probleme mit den Augen hat und evtl. nicht selber fahren will, aber niemanden hat der einen fahren kann? Noch dazu bei den derzeitigen Straßenverhältnissen...

Was kann ich denn jetzt tun? Trotzdem erstmal nur mit den Augentropfen weiter versuchen?

Es gäbe zwar ca. 25 km entfernt eine Augenklinik (ggf. auch mit der Bahn erreichbar), aber so schlimm, dass ich gleich in eine Augenklinik fahren müsste ist es nun auch wieder nicht...

Hat sonst jemand eine Idee?

Danke und viele Grüße!

Augen Schmerzen Behandlung Arzt Augenarzt Augentropfen Brennen Druck Jucken
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