Die Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) warnt vor so genannten "Wissenschaftlern", die für Präparate zum Prostataschutz und zur Potenzsteigerung im Versandhandel werben. Die angeblichen Wunderpräparate gefährden die Gesundheit.
Vor allem ein "Dr. Zimmermann" und ein "Dr. Weissenberg" stellen sich als wundersame Heiler dar und überschwemmen bundesweit Männer mit Schreiben, in denen sie vor den "Schulmedizinern" warnen und ein beschwerdefreies Leben versprechen, das der Kauf ihrer Präparate über den VitaminShop Direct Inc. garantieren soll. In diesen Schreiben werden Patientenängste geschürt. "Schützen Sie Ihre Manneskraft und Würde, indem Sie alles tun, um eine Operation zu vermeiden. Sie würden sich verstümmeln und erniedrigen lassen", heißt. Und: "Hüten Sie sich vor allem, was Schulmediziner bei Prostatabeschwerden empfehlen! Arzneimittel und Operationen können Sie zu einem Leben in Windeln und Impotenz verdammen!"
"Eine derartige Darstellung ist nicht nur falsch, sondern in höchstem Maße verzerrend", betont Professor Dr. Wolfgang Weidner. Scharlatane und Geschäftemacher, die auf diese Weise Männer vom Gang zum Arzt oder von notwendigen Behandlungen abhielten, riskierten das Leben von Patienten mit Prostatabeschwerden. Durch eine ärztliche Untersuchung kann festgestellt werden, ob es sich um eine gutartige Prostatavergrößerung handele, und welche Therapie in Frage kommt. (Die Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) warnt vor so genannten "Wissenschaftlern", die für Präparate zum Prostataschutz und zur Potenzsteigerung im Versandhandel werben. Die angeblichen Wunderpräparate gefährden die Gesundheit.
"Die genannten Herren erwecken in ihren Schreiben den Eindruck, als seien sie verantwortungsbewusste Ärzte, tatsächlich aber sind sie keine Ärzte; sie sind verantwortungslose Abzocker, die an das Geld gutgläubiger Männer wollen. Wir warnen dringend vor solchen unseriösen Angeboten", erklärt Dr. Klaus Schalkhäuser, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen.
Auch die in dem Anschreiben aufgeführten Hinweise zur positiven Wirkung etwa von Tomaten-Carotinoiden, bei der Entwicklung eines Prostatakrebses, seien zwar geschickt gemacht, aber in dieser Darstellungsweise irreführend, so Weidner: "Neue diätetische Ansätze zur Beeinflussung des Prostatakrebses und auch der Therapie werden
WANC 23.09.04/ GDU-Deutsche Gesellschaft für Urologie/ BDU)Berufsverband der Urologen