Frage von abcdefragt, 64

Zwangserkrankung-was tun?

Hallo

Ich habe eine Zwangserkrankung, seit Jahren schon und heute ist das erste mal, dass ich davon schreibe. Bis jetzt weiß es keiner, es ist mir einfach zu peinlich. natürlich weiß ich, dass es Quatsch ist, aber trotzdem, und ich frage mich, was zu tun ist! Irgendwie hängen bei mir da Sachen zusammen, also auch Ängste, glaub ich und eben das. Dabei will ich das so gerne los werden aber dann ist die Angst, dass etwas schlimmes passiert, wenn ich zu zwängen anfange, einfach überwältigend. Ufff...... Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Würd mich freuen.

Antwort
von evistie, 44

Vor einem knappen halben Jahr schriebst Du, dass Du in Therapie bist wegen Deiner Depressionen. Da wäre es doch das Naheliegendste, Dich Deinem Therapeuten anzuvertrauen, meinst Du nicht?

Zwangserkrankungen sind therapierbar! Aus eigener Kraft sich davon zu befreien, ist schwer bis unmöglich. Also, trau Dich! Das muss Dir nicht peinlich sein. 

Kommentar von abcdefragt ,

das stimmt, aber ich habe es noch nicht angesprochen... es ist mir wirklich sehr peinlich, aber wahrscheinlich sollte ich nicht so zögerlich sein. Danke für deine rat!

Kommentar von kreuzkampus ,

Peinlich hin oder her. Ich bin fest davon überzeugt, dass einem Therapeuten nichts fremd ist. Und selbst wenn ihm mal etwas beschrieben wird, was er noch nie gehört hat, wird er nicht vom Hocker fallen. Dein Verstand sagt Dir, dass Dir nur ein guter Therapeut helfen kann. Hier kann es bestimmt niemand. Dann nehme ich Deinen Beitrag mal als Bitte unsererseits, Dich zu ermutigen, in Therapie zu gehen.

Fakt ist, dass Du ohne fachliche Hilfe von Deinem Zwang nicht loskommst. Du hättest hier in der Anonymität übrigens ruhig schreiben können, worum es geht. Nur dann könntest Du auf Menschen mit demselben Problem treffen. Wenn Du Dir wirklich helfen lassen willst, bleibt nur, sich einem Therapeuten anzuvertrauen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten