Frage von Aljomi, 19

Zellenaktivität steigern

Hallo zusammen

Nachdem ein älterer menschlicher Organismus seine Zellaktivitäten drastisch minimiert und so manche unserer Mitmenschen vor allem im gesetzten Alter immer mehr und mehr Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, stellt sich die Frage: Welches Mittelchen nimmt man vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel, um die Zellaktivität zu steigern, damit die Nahrungsergänzungsmittel vielleicht zu 50 - 70 % vom Körper aufgenommen werden können.

Hört man seit mehreren Jahren, auch von fachlicher Seite, diese Nahrungsergänzungsmittel sind nicht effektiv, weil unser (älterer) Organismus nur noch ca. 5 % von diesen aufnehmen kann. Also, was unternimmt man, um die Effektivität der Nahrungsergänzungsmittel zu maximieren?

Besten Dank im Voraus für Ihre/Euere Antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von pferdezahn, 10

Nahrungsergaenzungsmittel steigern die Zellaktivitaet, dafuer sind sie ja da. Welche Steigerung sollte es denn da noch Geben, ausser vielleicht verbotene Mittel wie Anabolikas und Steroide (Hormone)? - Nahrungsergaenzungsmittel bestehen zum Tei aus Naehrstoffen. So sind Vitamine also beides. Nahrungsergaenzungsmittel sind nach dem deutschen Lebensmittelgesetz Lebensmittel, die Naehrstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundaere Pflanzenstoffe, essentielle Fettsaeuren, Ballaststoffe, Obst- und Gemueseextrakte oder Aminosaeuren in konzentrierter Form. Naehrstoffe sind Bestandteile einer Nahrung, entweder Energie liefert (Protein, Fett, Kohlenhydrate) oder fuer die Stoffwechselvorgaenge im Koerper wichtig sind, wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dass Nahrungsergaenzungsmittel bei Senioren nicht effektiv sein sollen, weil nur noch von ihnen ca. 5% an Wirkstoffen aufgenommen werden sollen, ist reinster Bloedsinn. Der Koerper nimmt sich, was er benoetigt, zuviel wird ausgeschieden.

Kommentar von pferdezahn ,

Zum Beispiel kann in der Regel der taegliche Zinkbedarf durch eine ausgewogene Ernaehrung gedeckt werden. Allerdings werden nur 10 bis 30 % des mit der Nahrung aufgenommenen Zinks tatsaechlich resorbiert, der Rest wird unveraendert ausgeschieden. Oder leeren sich die Eisenspeicher, steigt die normale Resorptionsquote von 5 bis 10 % auf ca. 30 bis 50 % an, bei drohender Eisenueberladung faellt sie hingegen ab.

Antwort
von Nelly1433, 3

Gestern stand in der Rheinischen Post ein Artikel zu Henne Holstege, die 115jährig verstarb und dann eingehend untersucht wurde. Einen entsprechenden Artikel gibt es auch im Internet unter http://science.orf.at/stories/1737455/ Er paßt ganz gut zum Thema....

Mutationen ohne Folgen Im Lauf des Lebens können Veränderungen im Erbgut zu schweren Erkrankungen führen. Das gilt besonders für Zellen, die immer wieder neu gebildet werden, wie jene im Blut. Wie die Untersuchung von Blutzellen einer 115-jährigen Frau nun zeigt, können diese Mutationen aber völlig harmlos sein.

Insgesamt 400 folgenlose Mutationen haben die Forscher um Henne Holstege vom VU University Medical Center Amsterdam in den Leukozyten (weiße Blutzellen) der 2005 verstorbenen Frau entdeckt, die ihren Körper der Wissenschaft vermacht hat. Die den Studienautoren zufolge damals älteste lebende Frau zählte zu den sogenannten Supercentenarians, eine dem Englischen entlehnte Bezeichnung für Menschen, die älter als 110 Jahre werden.

Mutationen häufen sich

Blut wird mit Hilfe von hämatopoetischen Stammzellen aus dem Knochenmark ständig neu gebildet. Diese produzieren diverse spezialisierte Blutkörperchen wie Leukozyten und Erythrocyten (rote Blutzellen). Zellteilung und -differenzierung ist leider auch sehr fehleranfällig. D.h., bei jenen Zellen, die sich oft teilen, häufen sich unter Umständen die Mutationen, was zu schweren bis tödlichen Krankheiten führen kann. Bei Patienten mit Blutkrebs, z.B. der akuten myeloischen Leukämie, findet man hunderte Mutationen in den Blutzellen. Bis jetzt war laut den Forschern unklar, ob auch die weißen Blutkörperchen gesunder Menschen von Mutationen betroffen sind.

Im Blut der superalten Frau wurden sie nun tatsächlich fündig. Die Leukozyten wiesen etwa 400 Mutationen auf, die in anderen Zellen, z.B. im Gehirn, nicht nachweisbar waren. Dort findet nämlich nach der Geburt kaum mehr Zellteilung statt. Das bedeutet, die Veränderungen im Blut müssen sich tatsächlich im Lauf des Lebens angesammelt haben. Offenbar kann der Körper damit aber ganz gut leben.

Grenzen der Langlebigkeit Bei der Untersuchung der weißen Blutkörperchen machten die Forscher noch eine weitere interessante Entdeckung, die auf die Grenzen der Langlebigkeit deutet. "Zum Zeitpunkt des Todes stammte das Blut der Frau nur mehr von zwei aktiven hämatopoetischen Stammzellen, die noch dazu miteinander verwandt waren", wie Holstege den Gesamtzustand des Blutes beschreibt. Normalerweise sind etwa 1.300 Stammzellen gleichzeitig aktiv.

Die Forscher untersuchten auch die Länge der Telomere, diese sitzen auf den Enden der Chromosomen und schützen das Erbgut. Mit zunehmendem Alter werden sie immer kürzer. Die Telomere der weißen Blutkörperchen waren extrem verkürzt. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass die meisten hämatopoetischen Stammzellen gewissermaßen an "Erschöpfung" zugrunde gegangen sein müssen. Vermutlich hatten sie die obere Grenze der möglichen Zellteilungen erreicht. Es ist denkbar, dass diese körperlichen Limits bei derart hochbetagten Menschen letztlich zum Tod führen.

Eva Obermüller, science.ORF.at

Antwort
von GeraldF, 1

Das ganze Konstrukt, dass Sie in Ihrer Frage aufbauen, ist unsinnig. Was soll das bitte sein: Zellaktivität ? Und woher die Information, dass bei älteren Menschen die Zellen weniger "aktiv" wären ? Und was das nun mit Nahrungsergänzungspräparaten zu tun hat ist erst recht schleierhaft.

Oder planen Sie, im nächsten Kommentar oder mit einem 2. Account gleich auf ein "Super-Duper-Zellaktivator-Präparat" hinzuweisen, dass man unbedingt vor Einnahme der anderen Ergänzungspräparate einwerfen muss ?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten