Frage von manfredtrommer, 119

wurzelbehandlung preis

was kostet eine Wurzelbehandlung?

Antwort
von elliellen, 119

Hallo!

Eine konventionelle Wurzelbehandlung wird in der Regel von den gesetzlichen Kassen übernommen. Bei dieser Wurzelbehandlung ist es aber in der Tat besser, den toten Zahn ziehen zu lassen, da nicht alle Keime restlos entfernt werden können und durch die feinen Kanälchen in den Blutkreislauf gelangen. Häufig "meldet" sich der Zahn nach einer Weile wieder, da die Entzündung ja am umliegenden Knochen weiter fortschreitet.

Bei der erweiterten Endodontie wird mikroskopisch und mit speziellen Geräten gearbeitet, über mehrere Behandlungen. So wird sichergestellt, dass alle Kanäle gründlich gereinigt werden.

Da die Kassen die konventionelle WB zahlen würde, müsstest du nur den Restbetrag zuzahlen. Genaue Preislagen wirst du im Internet finden.

Lass dir von deinem Behandler am besten einen Kostenvoranschlag geben und lege diesen deiner Kasse vor. Das ist wichtig, dass du das vorab machst.

Antwort
von rulamann, 114

Die Wurzelbehandlung Kosten sind enorm hoch. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen heutzutage nicht alle Leistungen sowie Eingriffe, welche ein Zahnarzt durchführt. Oft werden dem Patienten private Rechnungen per Post zugesandt, von welchen er bis dato nichts wusste. Je nach Aufwand kommen für Sie bei solch einer Wurzelbehandlung Kosten in Höhe von 200 bis 1000 EUR zusammen. Wichtig ist es, solch eine Rechnung privat nur zu zahlen, wenn die zu tragende Komplettsumme vorher mit dem Zahnarzt mündlich oder schriftlich vereinbart wurde, um negativen Überraschungen aus dem Weg zu gehen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt solche Wurzelbehandlung Kosten nur dann, wenn die Chance besteht, dass der Zahn gerettet werden kann und die Entzündung komplett entfernt wurde.

Lies bitte alles > http://www.wurzelbehandlung.me/was-kostet-eine-wurzelbehandlung-beim-zahnarzt/

Antwort
von Winherby, 91

Hallo Manfred,

das ist eine etwas merkwürdige Frage, allein wegen ihrer Kürze und den daraus resultierenden Gegenfragen. Aber ich versuchs mal.

Das kommt erstmal darauf an wo Du wohnst, bzw. wo Du es machen lassen willst. Der deutschsprachige Raum ist ja über einige Staaten verteilt, die Gesundheitssysteme sind sehr unterschiedlich geregelt. Hier gibt es sogar einen User, der auf der anderen Seite des Globus in Indonesien wohnt.

Mal angenommen, Du wohnst in Deutschland, da sollte Dir Deine KK sehr genau Auskunft geben können, falls Du gesetzlich Versicherter bist. Mit Sicherheit kann ein Zahnarzt es Dir recht genau sagen, denn der will die Kohle. Er erstellt Dir einen Heil- und Kostenplan. Bei meiner Zahnärztin brauchte ich nie etwas zuzahlen (3 Wurzelbeh.).

Mit dem Heil- und Kostenplan des ZA kannst Du auch mal bei einem Ungarischen oder Tschechischen ZA eine Gegenrechnung erstellen lassen. Im Zeitalter des Internet geht dies sogar per Mail. Kenne viele Menschen, die sich in Ungarn behandeln lassen, dabei mit der zahnärztlichen Leistung bestens zufrieden sind und jede Menge Kohle sparen. Deren Aufenthalt in Ungarn war so gerechnet wie ein kostenloser Kurzurlaub.

Falls Du bei einer PKV versichert bist, frag dort mal nach, ob es einen Standardsatz für diese Art Behandlung gibt. Liegt der ZA darüber, musst Du entweder den ZA wechseln, oder den Mehrbetrag selbst zahlen. Hier kann aber keiner wissen, wie teuer Dein ZA ist.

Und zu guter Letzt rate ich Dir dazu, diese Behandlung nicht machen zu lassen. Es ist doch nur eine Zwischenlösung, - das sagt der ZA Dir aber nicht. Nur wenig später (3-5 Jahre) muss der Zahn/die Wurzel in den meisten Fällen dann doch raus, dann ist das viele Geld der hoch unangenehmen Wurzelbeh. umsonst bezahlt. Lass Dir besser gleich die Wurzel ziehen und einen Zahnersatz machen, kostet auch nicht (viel) mehr, sparst aber Nerven, Schmerzen und Geld. Das Geschwafel der Zahnärzte, deren oberstes Gebot es sei den eigenen Zahn zu erhalten, ist reine Geldmacherei, sonst nix. Eine Wurzel die weg ist, kann nie mehr Schmerzen machen. So meine mehrfachen Erfahrungen. LG

Kommentar von elliellen ,

Dein letzter Abschnitt gefällt mir besonders. Eine Steigerung zur Wurzelbehandlung ist übrigens die WSR( Wurzelspitzenresektion), von der ich auch nur Jedem abraten möchte. Sie ist eine sinnlose Mini OP, die nur dem Behandler etwas nützt. In finanzieller Hinsicht. LG

Kommentar von Nic129 ,
Sie ist eine sinnlose Mini OP, die nur dem Behandler etwas nützt.

Das ist völliger Humbug. Die Wurzelspitzenresektion hilft primär dem Patienten. Entgegengesetzt Ihrer Meinung bringt die Wurzelspitzenresektion dem Behandler nämlich überhaupt nichts ein.

Ziffer 31221, ca. 89,00 Euro - wooooow..... das nützt einem.....

Kommentar von Winherby ,

Hallo Nic,

Deine Kommentare waren aber auch schon mal seriöser.......wirkst etwas genervt......

Kommentar von Nic129 ,

Hast Du richtig erkannt, genervt ist eine gute Bezeichnet dafür. Aber nicht wegen Deiner Antwort, sondern wegen der sinnfreien Äußerung von elliellen.

Die Argumentation, es würde nur dem Behandler etwas bringen, ist mehr als lächerlich. Jeder normale Mensch der sich mit dem System beschäftigt hat, weiß, dass man daraus nichts positives - finanziell gesehen - gewinnen kann. Im Gegenteil, diese mickrigen Vergütungen sind eine Lachnummer - wie die gesamte gesetzliche Versicherung.

Wie man anschließend noch auf die Schnapsidee kommt, eine Spitzenresektion hätte für den Patienten keinen Nutzen, muss schon arg auf den Kopf gefallen sein. Denn es liegt auf der Hand, dass bei einer nicht abklingenden bzw. chronischen Entzündung und massiver Befall keine großartige Alternative mehr bietet, wenn schon eine Wurzelbehandlung keinen Erfolg verzeichnen konnte.

Sicher... Eine Alternative gibt es noch: Zahn raus. Wenn man danach gehen soll, dann wundert mich es nicht, dass sehr viele Menschen nur noch eine viertel bis halbe Kauleiste haben.... - von der mangelnden Hygiene abgesehen.

Kommentar von Hooks ,

Ich habe 4x eine WSR machen lassen. War im Prinzip schon gut. Eine mußte wiederholt werden, weil sich eine Zyste gebildet hatte.

Auf der andern Seite ist 89,- für 10 min Bohren und Nähen schon nicht schlecht. Da verdienen wir einen anderen Stundenlohn...

Kommentar von elliellen ,

@Nic, bevor du hier solche unkompetenten Kommentare abgibst, solltest du dich erst einmal mit dem Thema Zahnmedizin auseinandersetzen. Ein toter Zahn sondert, wie bereits erwähnt, Gifte ab. Bei einer WSR wird lediglich die Wurzel gekappt, das eigentliche Problem, die Bakterien, die die Entzündung am umliegenden Knochen verursachen, bleibt bestehen. Da der tote Zahn nicht lange im Kiefer bleibt und durch die gekappte Wurzel noch mehr Schaden anrichtet, ist diese OP wie gesagt nur dem Behandler dienlich, egal, wieviel er dafür bekommt. Sinnfrei ist also nur dein Kommentar.

Kommentar von Hooks ,

@Elliellen:

So ganz stimmt das nicht. Mein erster Zahn mit WSR wurde 1987 behandelt und ist immer noch da. Die andern sind seit 1993 spätestens so - und ok. Vielleicht sind sie mit ein Grund dafűr, dass 2005 Rheuma ausgebrochen ist, aber dafür gibt es massenweise gute andere Gründe.

Übrigens hatte das bei mir immer mit MG-Mangel zu tun.

Kommentar von elliellen ,

Mag sein, dass die toten Zähne bei dem einen oder anderen für eine Weile keine Probleme machen. Da die Gifte aber weiterhin (unbemerkt)abgesonert werden und ein toter Zahn früher oder später sowieso raus muss, macht für mich eine WSR niemals Sinn. Ich persönlich würde das auch nie machen lassen. Aber das kann ja Jeder selbst entscheiden.

Antwort
von Mahut, 96

Lasse dir doch einen Kostenvoranschlag geben, dann kannst du entscheiden ob du es zu diesem Preis machen lassen willst, ich denke aber das eine Wurzelbehandlung sinnvoll ist.

Kommentar von Nic129 ,

Alternative: Zahn ziehen.

Manche Menschen sind sogar ganz scharf darauf. Ich meine, hey, wer möchte später denn nicht aussehen wie ........ wenn man überall größere Lücken hat - insbesondere im Frontzahnbereich...

Man kann sparen,.. aber sicherlich nicht an den Zähnen.

Es gibt immer Mittel und Wege. Angefangen bei Familie über Bank bis hin zu Ratenzahlungsvereinbarung.

Kommentar von elliellen ,

@Nic129: Das hat nichts mit sparen zu tun, sondern mit Gesundheit. Auch Millionäre und Milliardäre sollten das Geld dann lieber in Implantate investieren als in tote Zähne.

Antwort
von Hooks, 71

Bei mir hat es nie was gekostet, das hat alles die Kasse übernommen.

Seit ich tüchtig Magnesium nehme, habe ich übrigens keine Wurzelgeschichte mehr gehabt. Menie Zahnärztin sagte mir nämlich, man presse bei Stresss mehr die Zähne zusammen und schnüre damit die Blutzufuhr zur Wurzel ab - und das kommt durch Mg-Mangel, weil bei Stress u.a. durch die Adrenalinbildung und die Nervenversorgung mehr Mg gebraucht wird.

Antwort
von StephanZehnt, 79

Ich würde hier einmal rein schauen. http://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/goz/gebuehrenordnung_fuer_zahnaerzte_2012.pdf

Wenn man dann einen Preis hat wird der ja noch einmal übertragen also bei Privatpatienten 2,3 Fache. (zahnforum.org/) bei dem Forum kann man einmal den Zahnarzt direkt fragen!

VG Stephan

Es gibt eine Die Patientenberatung der Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte der KVZ -Berlin.

Kommentar von StephanZehnt ,

Hier schreibt man bei Privatpatienten vom 3,5 Fachen http://www.waizmanntabelle.de/endo

Kommentar von Nic129 ,

Es gibt keine Pauschalen. Da helfen auch Foren nichts. Was erschwerend hinzu kommt, der Zahnarzt kann den Steigerungsfaktor frei wählen. Selbst 3,5fach ist nicht die Grenze - eine Vereinbarung mit dem Patienten lässt auch einen wesentlich höheren Satz zu. Zudem hängt der Betrag letztendlich auch davon ab, welche Verfahren gewählt werden. Es macht preislich einen Unterschied, ob mikroskopisch oder konventionell.

Davon abgesehen:

Sofern Voraussetzungen erfüllt sind, ist die eigentliche Wurzelbehandlung Kassenleistung. Möchte man eine mikroskopische Wurzelbehandlung, so muss man ein zusätzlichen Pauschalbetrag pro Wurzelkanal (i.d.R. 3-4 Stück) zahlen. Der Rest ist Kassenleistung.

Die Füllung ist, wenn man sich mit Amalgam zufrieden gibt, ebenfalls Kassenleistung. Möchte man Kunststoff bzw. Keramik, so muss auch hier ein gewisser Eigenbetrag geleistet werden.

Um es in Zahlen auszudrücken: ein Patient sollte mit einem Gesamtbetrag zwischen 300 - 600 Euro pro Zahn rechnen.

Und um noch etwas zum Faktor zu sagen:

Da eine Wurzelbehandlung prinzipiell ein erhöhter Aufwand ist, wird man in 98% der Fälle auch hier die Ziffer mit dem 3,5fachen Satz berechnen. Das sollte aber jedem Patienten klar sein und ist logisch.

Kommentar von StephanZehnt ,

Ich hoffe einmal das in dem Forum in der Spalte - Patienten fragen - Zahnärzte antworten die Antwort ziemlich nah an die Realität herankommt.

Antwort
von mrshealthy, 72

Hey.

Kommt ganz auf das Ausmaß drauf an. Bei mir hatte sie damals knapp 250 Euro gekostet.

Kommentar von StephanZehnt ,

Ich schätze da spielt die Anzahl der Wurzelkanäle auch eine Rolle das heißt ein Backenzahn kostet mehr als meinetwegen ein Schneidezahn!

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