Frage von ca0404, 18

wtf-- Zweitmeinung unterscheidet sich von Erstmeinung

Moin, ich habe mir wegen einer Knochengeschichte/ Koxarthrose eine Zweitmeinung eingeholt, die besagt, das ich einen neuen Hüftkopf brauche, da aus dem eigenen ein Stück weggebrochen ist. Die alte Arztmeinung war, das dies noch kein Grund ist, irgendein Teil einzubauen, solange wie es noch geht solle ich Therapien machen und Tabletten schlucken. Ich bin noch keine 35 Jahre, deshalb dies Meinung (mit 35 ist man zu jung für eine Hüft TEP). Nun steh ich wieder ganz am Anfang weil ich ja jetzt zwei Arztmeinungen habe, aber nicht weiß an welche ich mich festhalten muss. Sollte ich vielleicht eine 3. Arztmeinung enholen oder was würdet ihr machen?

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Antwort
von Winherby, 13

Hallo 0404,

ich habe seit vielen Jahren ein Hautproblem. Damit war ich bei inzwischen drei Ärzten, nun habe ich drei Diagnosen. Die jeweils verordneten Medis helfen allle drei nicht. So kanns gehen.

Dennoch solltest Du die dritte Meinung einholen, - nur halt nicht wundern, falls s.o..

Nun ist ja eine Hüftgel.-OP nicht gleich Hüftgel.-OP . Da gibt es doch recht unterschiedliche Methoden, auch was die Ausprägung der Massnahme betrifft. Ein recht schonendes Verfahren ist die McMinn-Technik, habe Dir mal einen Link zwecks Info herausgesucht, - aber vielleicht kennst Du die MÖglichkeiten bereits schon alle.

http://gelenk-doktor.de/hueft-gelenk/hueftprothese-huefttotalendoprothese/teilpr...

Extremst gute Erfahrung habe ich über die Orthop.-Klinik in Braunfels, auch kannst Du Dich dort untersuchen, beurteilen und beraten lassen. Link als Kommentar. LG

Kommentar von Winherby ,
Antwort
von alegna796, 18

Eine dritte Arztmeinung wäre vielleicht nicht schlecht. Aber das Wichtigste ist doch eigentlich wie Du klar kommst. Sind die Schmerzen eher gering und Du musst nur ab und zu mal zur Tablette greifen, dann würde ich noch warten. Sind die Schmerzen ständig und Du musst immerzu Tabletten schlucken und Deine Lebensqualität ist stark eingeschränkt, dann würde ich mich wahrscheinlich zu einer OP entscheiden. Vom Alter abhänig machen würde ich das nicht. Denn gerade in jungen Jahren will man doch beweglich und schmerzfrei sein. Es hängt letztendlich von Dir ab, ob Du sagst: ja so wie es jetzt ist, geht es oder ob Du sagst: nein, so kann und will ich nicht leben, es muss besser werden.

Antwort
von walesca, 12

Hallo ca0404!

Ich glaube nicht, dass man für eine Hüft-OP zu jung sein kann wenn sie wirklich nötig ist! Ich würde Dir dazu raten, mal zu einem Spezialisten zu gehen und Dir dort alle Möglichkeiten genau erklären zu lassen, die es gibt. Aber lass Dich nicht vorschnell zu einer OP überreden solange Du mit den vorhandenen Schmerzen und Einschränkungen noch gut zurecht kommst. Eine OP ist i.d.R. erst angezeigt, wenn Du es so nicht mehr aushalten kannst. Da schließe ich mich den Ausführungen von @Alegna796 an. Gute Kliniken die ich kenne wären z.B. die Endo-Klinik in Hamburg oder auch das Eduardus-Krankenhaus in Köln.

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von Winherby ,

In unserem Eduardus-Krhs ist die beste Zeit vorbei, ich würde dort nicht hingehen. Zu der Zeit ,als der Prof. Leger dort noch der Chef war und operierte, da war das Eduardus eine der besten Adressen.

Kommentar von walesca ,

Meiner Schwester wurde vor Kurzem dort von Dr. Szöke eine neue Hüfte mit schonendem OP-Verfahren eingesetzt. Sie war sehr zufrieden - auch mit deren Hygienestandard! Auch ihr Bonner Orthopäde empfiehlt diese Klinik sogar eher, als die Bonner Krankenhäuser!. Dort würde zwar auch gut operiert, aber die Hygiene lasse zu wünschen übrig!! LG

Antwort
von StephanZehnt, 12

Nun das ist auch schwierig - denn vorher hast Du geschrieben Coxarthrose und Hüftkopfnekrose In solch einem Fall wenn eine Hüftkopfnekrose mit im Spiel ist wird ein Arzt nicht unbedingt sagen OK jetzt warten wir noch 20 Jahre. Auch ein dritter Arzt wird da nicht anders antworten

http://gelenk-klinik.de/orthopaedische-erkrankung/huefte/hueftkopfnekrose.html

Nun diese Hüftkopfnekrose wird sich weiter verschlechtern. Ja und irgendwann bleibt nur noch eine Wahl. Auch wenn Du noch soviel Schmerzmittel oder NSAR schluckst.

Stephan

Antwort
von kreuzkampus, 11

Wenn Du einen guten Hausarzt hast, würde ich mich bei dem für ein längeres Gespräch anmelden (gleich bei Terminvereinbarung sagen, dass es länger dauert!). Ich habe einen Hausarzt, der mir in einer solchen Situation ein guter Berater wäre.

Antwort
von Jule1989, 10

Ich würde mir definitiv eine dritte Meinung holen, bedenke einfach mal was das für ein Eingriff ist! Aber denke nicht, dass man generell zu jung sein kann. Kommt ja immer auf die Umstände an.

Liebe Grüße Jule

Kommentar von ca0404 ,

Seh ich genauso, nur gehen mir hier leider allmählich schon die Fachärzte aus, wobei einen gibt es noch in der Nähe, aber was wenn der wieder eine andere Meinung vertritt?

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