Frage von HaareamKinn, 50

Wollte mein Arzt mich krank machen?

Hallo! Ich hatte einen dunklen Leberfleck am Fuß, leider sehr ungünstig, so das ich ihn nicht direkt sehen konnte. Dann ging ich zu meinem Hautarzt, dieser sagte, es sieht verdächtig aus, am besten irgendwann operieren. Ich wollte nicht lange warten, also machte ich einen Termin. Am Termin wurde mir das Stück entfernt, ich bekam noch mit, wie die Schwester zum Arzt nocht sagte "zwei Stücke?". Dann bekam ich gestern die Diagnose, dazu wurde mir auch noch gesagt, man wisse nicht, wieso der Arzt dieses Melanom bzw. Leberfleck in zwei Stücken entfernt hatte. Auf meine Frage, ob dies dann nicht streut, wurde ausgewichen...man möchte ja nicht die Schuld eingestehen. Nun meine Frage, hat mein Arzt fahrlässig gehandelt? Streut eine Krebszelle nicht, wenn sie angeschnitten wird? Also ich habe es so gelernt, wenn eine Krebszelle angeschnitten wird und in den Blutkreislauf gelangt, was ja logisch ist, dann streut der Krebs im Körper. Mir wurde schonmal ein Melanom entfernt, IM GANZEN und grob drum herum. Aber diesmal war der Arzt so schlecht meiner Meinung nach, kann ich da nicht irgendwas tun?

Die Klinik oder was auch immer, das untersucht hat, bekomme ich da irgendwie eine Information her? Fühle mich so hilflos und irgendwie habe ich das Gefühl, der Arzt hat das mit Absicht gemacht um mich krank zu machen...kein Wunder, das Krebs in Deutschland auf dem Vormarsch ist!

lg HaK

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo HaareamKinn,

Schau mal bitte hier:
Hautkrebs hautarzt

Antwort
von UlliSchroth, 48

Dass das mit Absicht geschehen ist, um dich zu schädigen, kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre wirklich bösartig. Ich tippe eher auf Schlamperei. Aber wenn der Fleck sich als bösartig herausstellt, dann bekommst du doch sicherlich Medikamente, die du einnehmen musst, um die Entstehung und Verbreitung von Krebs zu verhindern. Du kannst natürlich auch noch einen zweiten Arzt konsultieren, um dir von dort Rat zu holen. Es tut mir wirklich leid, dass man dich so in Angst versetzt hat und hoffe, dass alles Gut für dich wird.

Kommentar von HaareamKinn ,

Hallo, erstmal vielen Dank für Ihre Antwort! Ja schlamperei wäre sicher auch eine Möglichkeit, der Arzt kam mir gleich nicht geheuer vor. Manchmal sollte man auf sein Bauchgefühl hören... Bösartig war es angeblich und zum Glück nicht, aber alleine die Vorstellung, ein anderer Patient würde zu diesem Arzt gehen und der Arzt würde das wieder so entfernen, dann ist es doch so wie ich gelernt habe, streut der Krebs in den Blutkreislauf. So hatte es mir zumindest auch mal ein Tierarzt bestätigt als ich mit ihn über einen Krebskranken Hund gesprochen hatte.

Antwort
von gerdavh, 46

Hallo, welche Diagnose hast Du denn bekommen?? Das hast Du jetzt leider nicht geschrieben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Arzt Dich absichtlich krank machen wollte. Das Beste wird sein, Du gehst nochmal zu diesem Arzt und lässt Dir erklären, warum er das auf diese Weise operiert hat. Vielleicht hat das ja einen ganz plausiblen Grund? Du kannst zur Nachsorge ja auch zu einem anderen Arzt gehen. lg Gerda

Antwort
von elliellen, 35

Hallo!

Ein Melanom und ein verdächtig erscheinendes Muttermal, das man vorsichtshalber entfernt, bevor es entartet, sind ja zweierlei Fälle. Normalerweise wird das entnommene Material ja in der Pathologie untersucht auf entartete Zellen, Carzinoma in Situ( Anfangsstadium).

Du kannst dich bei dem behandelnden Arzt melden und nach dem Ergebnis fragen, dazu hast du ja das Recht, ist ja schließlich dein Körper. Du hast schon Recht, im Normalfall entfernt man ein Muttermal im Ganzen. Warum dein Arzt anders handelte und Fragen ausgewichen ist, kommt mir ebenfalls seltsam vor.

Wenn du mit dem Arzt nicht zufrieden bist, solltest du ihn wechseln. Man muß Vertrauen zu einem Arzt haben, mit dem man auch reden kann und von dem man bei Fragen vernünftige Antworten bekommt, ansonsten ist er kein guter Arzt.

Alles Gute

Kommentar von HaareamKinn ,

Hallo, danke erstmal für deinen Kommentar´! ja das man ja alles stimmen, aber das wusste der Arzt ja nicht, er meinte vorher zu mir, man sollte es lieber entfernen, es sieht im Kern verändert aus, was sich später zwar teilweise betätigte, aber es war noch nicht bösartig, sondern "nur" gerade in die Richtung gehend. Doch mich macht es krank, wenn ich daran denke, andere Menschen gehen dort hin und der Arzt oder die Ärzte entfernen z.B. ein malignesMelanom nicht im ganzen, sondern in Stücken und der Krebs streut dadurch, das ist meiner Meinung nach fahrlässige Tötung(?), zwar sehr langsam wenn man Glück hat, aber selbst ich als Laie weiß, dass Krebs dadurch streuen "kann".

Antwort
von Irene1955, 35

Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass es böse Absicht war. Ein unabsichtlicher Fehler schon eher. War die Diagnose denn jetzt, dass der Leberfleck bösartig war? Oder noch nicht? Im letzteren Fall besteht ja wenigstens keine Gefahr für dich.

Was den Arzt und andere Patienten angeht: du kannst ja z.B. auf jameda einen Erfahrungsbericht schreiben. Dann sind andere wenigstens "gewarnt". Aber bleib bei der Wahrheit, alles andere wäre unfair.

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