Frage von nuesschen,

Woher kommt die Übelkeit nach der OP?

Ich wurde ja letzte Woche operiert. Ich selbst war nach der Narkose total fit. Meine Bettnachbarin hatte aber nicht so viel Glück. Sie war den ganzen Tag wie weggetreten und ihr war übel. Dabei war ihre OP nicht wesentlich länger oder schlimmer. Mittlerweile habe ich mehrere Therorien darüber gehört, warum einem nach der Vollnarkose schlecht sein soll. Der Eine sagt, dass es an der Tablette liegt, die man vorher nimmt, der Andere meint es liegt am Narkosemittel selbst (Privatpatienten sollen angeblich etwas besseres bekommen), ein Dritter meint, dass es an der Dosierung liege. Was stimmt denn jetzt?

Hilfreichste Antwort von bobbys,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Privatpatienten erhalten keine andere Narkose sie haben nur den Anspruch auf eine Chefärztliche Narkoseführung bzw vom 1.Oberarzt.

Die Übelkeit kann Narkosetechnik abhängig sein, ebenso auch Medikamenten abhängig sein.

Um der Übelkeit vorzubeugen werden im Vorfeld bei den Anästhesieaufklärungen bereits Risikopatienten mit dem Hinweis auf Povn vermerkt und diese erhalten dann intraoprativ eine Prophylaxe.

Auch OP-Gebiete können Übelkeit hervorbringen z.B Magensonden

Die eingesetzten Opioide postoperativ(nach der OP)tun dann noch das restliche dazu.

Kommentar von bobbys,

Danke für den Sten!

Antwort von walesca,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo nuesschen!

Es wird wohl an den Narkosemitteln liegen, auf die jeder Mensch individuell schon mal sehr unterschiedlich reagiert. Das liegt auch an der Gesamtkonstitution vor der OP oder an den ggf. vorhandenen Vorerkrankungen. Dass Privatpatienten da Vorteile haben, kann ich nicht bestätigen, denn ich kenne einige, denen es nach der OP ebenso schlecht war wie anderen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich auch dabei sehr unterschiedlich reagiert habe. Der Mensch ist nunmal keine Maschine, die immer gleich funktioniert (wäre ja manches Mal ganz praktisch!).

Alles Gute wünscht walesca

Antwort von dinska,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist ganz unterschiedlich wie jemand darauf reagiert. Ich habe auch fast einen Tag gebraucht , um wieder ganz bei mir zu sein. Ich nehme fast nie Tabletten und nur sehr selten Medikamente, vielleicht haben die Nebenwirkungen deshalb so lange gedauert. Genau kann man das nicht vorher sagen, wie jemand damit klar kommt.

Antwort von schlossgeist,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kann an allen 3 Mitteln liegen. Hat aber nicht wirklich etwas mit Kassen- oder Privatpatient zu tun: bin selbst Anfang Okober operiert worden - als Kassenpatientin - und war hinterher topfit und durfte 2 Tage nach der OP schon wieder nachhause.

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