Frage von elli57b, 91

Woher kommen die morgendlichen Magenschmerzen?

Schon seit knapp 1 Jahr wache ich jeden Morgen mit Magenschmerzen auf. Erst nachdem ich pantoprazol eingenommen habe, wird es besser. Nachts habe ich manchmal ein lautes "Gerumpel" im Bauch. Auch das beeinträchtigt meinen Schlaf. Eine Magenspiegelung wurde mal vor 2 Jahren durchgeführt. Seitdem hält mein Hausarzt es für überflüssig, diese zu wiederholen. Ich habe langsam Bedenken, dass etwas Ernsthaftes dahinter steckt. Verzicht auf Milchprodukte oder Teigwaren brachte übrigens nichts.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hooks, 64

Möglich wäre zuviel Magensäure. Dann kannst Du 3x täglich mehligkochende Kartoffeln auspressen, den Saft direkt in ein Glas Wasser. Das ist wirksamer als das Mittel, das Du nimmst.

Möglich wäre auch noch, daß Du nachts zuviel abbaust und den MAgen zu lange leerhast.

Ich habe ein äußerst interessantes Buch gelesen "Wasser - die gesunde
Lösung". Der Autor sagt, die Dehydratation macht sich als erstes im
Verdauungstrakt bemerkbar. Er hat wohl über 3000 Leute mit
Magengeschwüren geheilt allein durch Wassertrinken.

Er schlägt folgendes vor: 30 min vor jedem Essen und 2,5 Stunden danach je
einen Viertelliter reines Wasser trinken. Frühmorgens und vor dem
Schlafen auch noch mal. Mach das doch mal 2-3 Wochen lang, vielleicht
kommt dann Dein Magen zur Ruhe.

Kommentar von elli57b ,

Vor dem Schlafen und früh morgens mache ich das immer. Das Ergebnis ist aber meistens Gerumpel im Bauch. Dann kann ich öfter gar nicht mehr schlafen. Ich habe auch eine Hashimoto-Erkrankung. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? 

Kommentar von Hooks ,

Hashimoto steht m.W. in Zusammenhang mit Vitamin-D3-Mangel.

Trinken sollte man immer in kleinen Schlucken und lauwarm.

Antwort
von vielefragen1, 70

In einem Buch von "Jutta Wellmann" "Dr. med. Johann Meyer" fand ich mehrere Hinweise zu Magenprobleme. Bewegungsübungen werden empfohlen. Im Internet gibt es hierfür mehrere Anleitungen für Übungen http://deavita.com/gesundes-leben/sport-fitness/normalisierende-yoga-ubungen-dar...

Auch kurzes Fasten wird mehrmals erwähnt. 

Falls das nicht hilft wäre auch Heilfasten eine Option. Fragen Sie aber Ihren Arzt vorher ob nichts dagegen spricht. Da Sie schon seit längerem darunter leiden, könnten Sie sich auch in eine Heilfastenklinik einweisen lassen. Die Ärzte würden dann auch erkennen, ob etwas ernsthaftes die Ursache ist. Auch eine Kur käme in Frage. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community