Frage von Micha6, 206

Wirbelsäulenkrebs

Bei meinem Schwiegervater wurde der o.g. Krebs diagnostiziert. Oder besser, es wurden Metastasen entdeckt. Nun heisst es aus ärztlicher Sicht,dass es nun sehr wichtig ist genau den Krebs (Tumor) zu finden, welcher der Auslöser für die Metastasen ist. Man fand im KH ein Geschwulst in der Brust (aus erster ärztlicher Sicht: bösartig) . Der Gynäkolge der die Gewerbeprobe entnehmen sollte, meinte nach kurzer Beobachtung des Geschwulst : das ist nie und nimmer ein Geschwulst geschweige denn ein Tumor. Wie muss ich dies alles verstehen? Muss es überhaupt einen Auslöser für die Metastasen geben? Ich zweifel mittlerweile an sämtlichen Aussagen aller behandelnden Ärzte.

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Antwort
von evistie, 178

Hallo, Micha, offenbar hast Du mit dem Thema "Krebs" bisher nicht viel zu tun gehabt, da ist es verständlich, dass die widersprüchlichen Informationen Dich verwirren. Ein gewisses "Vorschuss-Vertrauen" in die behandelnden Ärzte solltest Du aber schon haben, Du machst Dir sonst nur selbst das Leben schwer.

Metastasen können nur auftreten, wenn ein Primärtumor vorhanden ist, der gestreut hat. Es hat also wenig Sinn, die Metastasen zu behandeln, ohne den (ständig weiter streuenden) ursprünglichen Tumor zu suchen.

Die Suche nach dem Primärtumor bei Deinem Schwiegervater wird noch einige Tage dauern - die erste Vermutung, ein Geschwulst in der Brust, war es wohl nicht. Also wird weiter gesucht (wenn auch gewiss nicht am Wochenende). Hab also bitte ein bisschen Geduld und mach es Deiner Frau, die ja sicherlich auch Beistand nötig hat, nicht zusätzlich schwer, okay?

Du willst sicherlich wissen, wie es jetzt weitergeht. Nun, man wird weitersuchen, bis der Primärtumor gefunden ist. Denn erst dann kann die weitere Vorgehensweise besprochen werden, auch, was die Metastasen angeht.

Bitte, Micha, mach Dir klar, dass Dein Schwiegervater schwer krank ist und die Ärzte alles tun werden, um ihm zu helfen. Aber es müssen erst alle Befunde vorliegen! Bis ´dahin ist er in guter Obhut und, falls er Schmerzen hat, kann ihm sofort medikamentös geholfen werden.

Du hingegen solltest Dich zunächst ausführlicher über das Thema "Krebs" informieren (z. B. über den folgenden Link) und im übrigen Deiner Frau Trost und Halt zu vermitteln versuchen. Ich denke, sie kann es brauchen.

Alles Gute für Euch, vor allem Deinen Schwiegervater!

https://www.krebsinformationsdienst.de/grundlagen/index.php

Antwort
von Zweimal, 86
es wurden Metastasen entdeckt.
Muss es überhaupt einen Auslöser für die Metastasen geben?

Ja, das muß es leider.

Der beste Ansprechpartner für solche Fragen ist der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungsinstituts in Freiburg.
Dort findest du kompetente und zuverlässige Antworten auf deine Frage(n):

" Metastasen bei Krebs

Behandlung und Leben mit einer fortgeschrittenen Erkrankung

Wie kommt es bei manchen Krebspatienten zur Bildung von Metastasen? Was trägt dazu bei, dass Krebszellen auf Wanderschaft gehen und Tochtergeschwulste entstehen?
In den folgenden Texten hat der Krebsinformationsdienst einige wichtige Themen herausgegriffen, die Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung unabhängig von der Art ihres Tumors betreffen können.
Wie Metastasen bei häufigen Krebserkrankungen behandelt werden, ist außerdem in den Texten der Rubrik "Krebsarten" zusammengestellt.
Für Fragen, die über diese Texte hinaus gehen, steht der Krebsinformationsdienst auch am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung. Informationen aus dem Internet, einer E-Mail oder einem Telefongespräch können eine persönliche ärztliche Beratung jedoch nicht ersetzen."

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/metastasen/index.php

Bitte lies die Texte in Ruhe durch und scheu dich auch nicht, bei Fragen mit dem Krebsinformationsdienst Verbindung aufzunehmen.

Auf der Eingangsseite findest du unter "Krebs von A-Z" auch seriöse Informationen über "Alternative Methoden zur Behandlung von Krebs."
Gerade auf diesem Gebiet muß man als Betroffener oder Angehöriger sehr, sehr vorsichtig sein.
Oft wird die Verzweiflung von krebskranken Menschen dazu ausgenutzt, unhaltbare Heilungsversprechen abzugeben und ihnen das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

Euch alles Gute!

Antwort
von bobbys, 71

Hallo Micha6,

Es gibt immer einen Primärtumor . Dieser streut dann Metastasen z.B. in die Wirbelsäule. Es gibt ganz bestimmte Primärtumore welche in bestimmte Organe streuen. Tumore die in die Wirbelsäule streuen (Metastasen)sind meistens Mamma(Brust)Tumore, Prostatatumore, Schilddrüsentumore, Nierenzelltumore und Bronchialtumore. Und nun heißt es den Primärtumor zu finden und dazu muss man alle in Frage kommende Möglichkeiten systematisch untersuchen.

Alles Gute für deinen Schwiegervater.

LG bobbys

Antwort
von elliellen, 57

Hallo!

Wenn dir etwas seltsam vorkommt oder es an Vertrauen mangelt, schlage ich einen Arztwechsel vor. Ein gutes Arzt- Patientenverhältnis ist sehr wichtig, natürlich gilt das auch für die nahen Angehörigen.

Im Normalfall geht einer Metastasenbildung ein Tumor voraus. Meistens existiert dieser bereits über längere Zeit, es gibt aber auch Tumore, die frühzeitig metastasieren.

Falls es sich um Krebs handeln sollte, was ja wohl noch nicht sicher zu sein scheint, solltet ihr für deinen Schwiegervater eine gute ganzheitliche Klinik suchen, so erhöhen sich seine Chancen um ein Vielfaches, dass er den Krebs besiegen wird, auch mit Metastasen. Die Schulmedizin alleine gerät hier oft an ihre Grenzen.

Hier ein gutes Beispiel einer Klinik:

http://hyperthermie-zentrum-hannover.de/

Du findest sicher etwas in eurer Nähe, einfach im Netz recherchieren.

Ich wünsche euch und deinem Schwiegervater alles Gute

Antwort
von StephanZehnt, 42

Hallo Micha,

  • bei meinem Schwiegervater

  • Geschwulst in der Brust (aus erster ärztlicher Sicht: bösartig) Der Gynäkolge ...

http://www.berlin-wirbelsaeule.de/behandlungsspektrum/tumoren-der-wirbelsaule/

Es wäre nun die Frage geht es hier um die Schwiegermutter die ein Gynäkologe behandelt. Nun wie auch immer um etwas dazu sagen zu können müsste man schon den Befund kennen.

Jede Krebserkrankung äußert sich anders. Für jeden Tumor gibt es auch eine spezoielle Früherkennungsmaßnahme (z.B. Mammographie für Mammakarzinom, PSA-Wert für Prostatakarzinom). Es gibt keinen allgemeinen Test. Wenn man Beschwerden hat, ist der Krebs meistens schon recht fortgeschritten. Natürlich sollte man der entsprechenden Risikogruppe angehören. In wie weit Tumormarker hier auch dazu beitragen können Licht ins Dunkle bringen können? Ja und natürlich das MRT.

Es gibt allgemeine Zeichen, wo man aufmerken muß. Dazu gehören unklare Gewichtsabnahme, Leistungsknick und Appetitverlust. Da muß man an eine Krebserkrankung denken und entsprechende Untersuchungen durchführen.

Wie auch immer ich hoffe ich muss nicht demnächst zur Gynäkolge! Es könnte peinlich werden!

VG Stephan

Antwort
von SaoirseMcKenna, 29

soweit ich weiß ohne Tumor keine Metastasen!

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