Frage von treesonclouds, 61

Wieso fühle ich mich so schwach und unwohl?

Hallo Leute, erstmal ein bisschen zu meiner Situation.

Ich bin frische 18 Jahre alt und hatte letztes Jahr eine Ausbildung zum HoFa angefangen und wurde nach 2 Monaten gekündigt. Seit dem hab ich nichts produktives gemacht ergo nur gezockt und Serien geschaut.

Seit dem 01.08 hab ich eine neue Ausbildung angefangen in Richtung Kaufmännisches.

So und jetzt zu meinen Beschwerden. Ich fühle mich seit 2 Monaten ziemlich schwach und antriebslos. Habe nie richtig bock raus zu gehen oder sonstiges. Manchmal ist mir das "am PC sitzen" zu viel und ich leg mich einfach ins Bett. Ich fühle mich auch allgemein ziemlich anders als z.B. vor einem Jahr. Da war ich noch energievoll und hatte lust was zu unternehmen und hatte keine Beschwerden. Mittlerweile fühlt sich alles anders an. Ich kann das nicht richtig beschreiben. Da ist so ein Gefühl, abgesehen von der Schwäche, welches einfach im Körper und im Kopf stört. Ich fühl mich nicht fit, ich empfinde die Realität auch irgendwie anders, man könnte sagen "unklar". So als ob irgendwas trübes meine Wahrnehmung bedecken würde. Zudem hab ich manchmal Konzentrationsschwächen. Kopfschmerzen auch, aber die sind eher selten bzw. nebensächlich. Mit meinen Freunden, mit denen ich damals nur was unternommen habe, mache ich mittlerweile auch nicht gerne was. Also nicht das ich sie hasse, jedoch möchte ich lieber zuhause sein, anstatt draußen bei denen. Irgendwie fühl ich mich mit denen ein bisschen unwohl. Etwas reizbar bin ich auch geworden. Könnte sein dass das alles von der Arbeitslosigkeit kommt, ich meine ich habe seit 10 Monaten nichts richtiges gemacht und viel Zeit am PC verbracht. Obwohl ich jetzt wieder arbeite, hat dies die Beschwerden nicht gemindert. Ich fühl mich einfach unwohl, irgendwas blockiert dieses normale Empfinden. Könnte das etwas psychisches sein? Ist das vielleicht nur eine Phase die vorüber geht oder könnte dies was ernstes sein?

Danke für eure Antworten.

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Antwort
von alexismiosdios, 29

Ich denke es wird daran liegen, dass du über dein Leben nachgedacht hast und zu dem Entschluss gekommen bist, dass du die letzten 10 Monate einfach vergeudet hast.

Es gibt ein Sprichtwort, was dazu leider am besten passt. 
"Wer rastet der rostet." Und so ist es mit dir leider auch, du wirst in den 10 Monaten sehr eingerostet sein, da du nicht gefordert wirst. Du wirst nicht gefordert existenzielle Entscheidungen zu treffen, du musstest nicht ständig irgendwas kontrollieren oder dir sonstige Gedanken machen. Und durch das "Zocken" wurdest du nicht gefordert. 

Also denke ich somit, dass es nur eine Phase sein wird. Und keine psychische Erkrankung. Denn jetzt musst du langsam wieder anfangen in der Realität zu leben und das muss dein Körper erstmal wieder wahrnehmen. 

Antwort
von treesonclouds, 42

Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, manchmal fühlt sich der Moment wie ein Traum an wenn ich an bestimmte Sachen denke, wo ich dann auch ernsthaft glaube das ich träume. 

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