Frage von Malamut, 650

Wieder Borreliose Symptome nach länger zurückliegender Infektion?

Vor über zwei Jahren hatte ich eine Borreliose-Infektion. Sie wurde in Stadium I behandelt. Die Behandlung musste einmal wiederholt werden, danach war alles gut. Jetzt habe ich aber wieder Symptome, die sich wie diese vor zwei Jahren darstellen. Ich habe öfter Kopfschmerzen und die Gelenke i meinen Armen und Händen tun morgens etwas weh. Aber einen Zeckenbiss hatte ich in letzter Zeit nicht, soweit ich weiß. Könnten das noch immer Nachwirkungen der Borreliose sein?

Antwort
von gerdavh, 650

Hallo Malamut, die Symptome, die Du jetzt hast, können durchaus mit Deiner vorangegangenen Borreliose-Erkankung zusammen hängen. Du solltest unbedingt nochmals Deinen Arzt aufsuchen. Es gibt leider Fälle von Borreliose-Infektionen, wo die Symptome immer wieder auftreten können. Das ist leider das Heimtückische an diesem Erreger. Ich wünsche Dir alles Gute. Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hallo Malamut, ich habe soeben gesehen, dass es im Internet auch ein Borreliose-Forum gibt. Vielleicht wäre es für Dich hilfreicher, wenn Du Dich an die dort schreibenden Leute mal wendest. Evtl. kann Dir da eher geholfen werden.

Antwort
von Zweimal, 581

Ja, diese Beschwerden können durch deine, evtl. nicht ausgeheilte Borreliose verursacht werden.
Um sicher zu gehen, solltest du deinen Arzt konsultieren und nicht selbst herumdoktern.

Das ist bei einer Borreliose-Infektion mehr als gefährlich und kann schwere Folgen für dich haben.

Antwort
von Eselchen, 527

Leider ist das typisch für die Borrelliose, dass immer wieder Beschwerden auftreten können. Du solltest zu deinem Hausarzt gehen und dein Blut nochmals testen lassen. Kann sein, dass du erneut Antibiotika einnehmen musst. Leider, aber das ist das tückische an der Borrelliose.

Kommentar von SuSonne66 ,

Siehe meine Antwort unter: Kann man eine Borreliose wieder ganz wegbekommen?

Gruß SuSonne66

Antwort
von GeraldF, 483

Ich bin nicht sicher, ob ich die Anamnese richtig verstehe: Sie sagen, die Beschwerden gleichen jetzt den Beschwerden von damals (Gelenkbeschwerden).

Die Lyme Arthritis ist dem Stadium 2 zuzuordnen, das bedeutet, dass Sie damals sowohl im Stadium 1 (Erythema migrans) als auch im Stadium 2 (Lyme Arthritis) therapiert wurden - vermutlich eben weil Sie trotz der Therapie die Gelenkbeschwerden entwickelt haben.

Ist die Therapie damals stadiengerecht durchgeführt worden ?

Das Stadium 1 kann i.d.R. mit einem Antibiotikum als Tablette therapiert werden (meist Doxycyclin), während diese Therapie im Stadium 2 nicht greift. Hier wird bevorzugt ein Cephalosporin der 3. Generation gegeben, dass es nicht in Tablettenform gibt. Es muss daher über 3-4 Wochen als tägliche intravenöse Kurzinfusion verabreicht werden. Das wird in der ambulanten Medizin leider häufig nicht so streng umgesetzt..

Es ist jetzt sehr schwierig, festzustellen, ob Ihre Beschwerden tatsächlich Ausdruck einer reaktivierten Borreliose sind. Die Serologie wird leider überschätzt, besser ist der Erregernachweis in den betroffenen Strukturen mittels PCR (Liquor, Gelenkpunktat - ist aber aufwendig).

Kommentar von StephanZehnt ,

Kann es sein das man hier in etwa reagiert wie bei Herpes, dass heißt das man Symptome bekämpft und nicht die Krankheit.

http://www.dieterhassler.de/index.php?id=165

Kommentar von GeraldF ,

Das würde ich weder bei Herpes noch hier so sehen. Für beide Erreger stehen direkt wirksame antibakterielle /-virale Chemotherapeutika zur Verfügung. Ziel der Therapie ist es, den Erreger zu eliminieren. Eine symptomorientierte Therapie wäre die Gabe von NSAR bei Gelenkbeschwerden oder Carbamazepin bei neuralgischen Beschwerden beim Zoster.

Kommentar von walesca ,

Hallo Stephan! Ich komme gerade von meiner Heilpraktikerin - wegen Herpes-Infektion. Die hat mir gesagt, dass es auch homöopathische Mittel gibt, die die Herpes-Viren direkt bekämpfen!! Auch die Bioresonanz-Therapie kann dafür angewendet werden!! LG

Antwort
von walesca, 437

Hallo Malamut!

Bitte schau mal in diesen Tipp hinein. Das wird Dir ganz sicher weiterhelfen, sofern Du diese Globuli lange genug anwendest! Probiere es mal aus.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/borreliose-infektion-was-hilft (bitte auch die Ergänzungen lesen!)

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von gerdavh ,

Liebe Walesca, ich habe mit großem Interesse Deinen Link durchgelesen. Ich halte sehr viel von Homöopathie und die Borreliose-Nosoden sind eine gute Idee. Allerdings würde ich vorab einen erfahrenen Homöopathen befragen, schon allein wegen der Potenz (vielleicht doch eher C1000 - einmalig?) Grüße Gerda

Kommentar von walesca ,

Hallo Gerda! Das ist natürlich eine gute Idee! Ich habe es hier nur so weitergegeben, wie es mir damals empfohlen wurde. Ich glaube aber kaum, dass eine einmalige Gabe der Nosode hier ausreichen würde, denn die Borrelien haben ja die Angewohnheit, sich immer wieder für eine Weile zu verstecken und dann wieder aufzutauchen!! Insofern finde ich eine längerfristige Gabe der Nosode schon sinnvoller! Damit würde man auch diese Erreger erreichen! LG

Antwort
von Haenschenklein, 461

Die Borrelien können leider immer wieder aktiv werden. Es kann über einen längeren Zeitraum der Fall sein, dass sie sich zurückziehen, aber irgendwann fällt es den Viechern wieder ein und sie treten erneut zutage. Da hilft es nichts, du musst nochmals zum Arzt gehen, eine erneute Gabe von Antibiotika wird wohl nötig sein. Gute Besserung wünsche ich dir.

Kommentar von walesca ,

Noch effektiver wäre da eine längerfristige Einnahme der Borrelia-Nosode, wie ich sie in meinem Tipp (s. Antwort) genannte habe. Dann erwischt man auch gleich diese Borrelien, die sich zeitweise versteckt haben!!! Auch ohne erneute Antibiotika!! LG

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