Frage von regine 27.04.2012

wie wird nach stent-implantation geprüft, ob der stent bereits fest sitzt?

  • Antwort von Gast 02.06.2013

    ich habe 2012 3 des stenzs bekommen nun meine frage müssen die kontolliert werden

  • Antwort von kimigino 26.06.2012

    Wenn ein Stent gesetzt worden ist, wird in der Regel ein halbes Jahr später eine erneute Herzkatheteruntersuchung fällig, um festzustellen, ob die Verengung durch den Stent "beseitigt" worden ist, oder um den Stent rum sich wieder neu bildet, so das eine Restenose fällig ist. Und die muss dann auch wieder ein halbes Jahr später erneut per Herzkatheter untersucht werden. So z. B. ist es mir gegangen, Herzinfarkt, Reha, ein halbes Jahr später Stent Nr. 2 und wieder ein halbes Jahr später 2. Herzkatheteruntersuchung. Ab hier grünes Licht. Also das war quasi meine dritte und letzte. Ich persönlich sage, ein Zahnarzt kann schlimmer sein, wie die paar Minuten Herzkatheteruntersuchung. Und der Arzt ist immer sehr sehr nett und spüren tut man kaum was. Schlimmer sind anschliessend die 6-8 Stunden Druckverband und eine wohl eher unruhige Nacht in der Durchgangsstation. Morgens nach dem Frühstück Kurzvisite mit Entlassungspapieren und das wars schon.

  • Antwort von MadDoc 27.04.2012

    Ein Stent braucht ewig, um "fest einzuwachsen". Und das soll er ja auch genaugenommen gar nicht. Die meisten Stents sind mittlerweile mit einem Heparinähnlichen Medikament beschichtet, das genau das verhindern soll. Denn wenn ein stent tatsächlich ins umliegende Gewebe integriert wird, besteht die Gefahr, daß er dadurch verstopft. Und das sollte ja dann doch vermieden werden.

    Ob die STents nach der Implantation richtig sitzen, kann auf verschiedene Weisen kontrolliert werden. Sichtkontrolle (per Endoskop) wäre eine Möglichkeit, dann gibts noch Durchleuchtung, Röntgen. Und das sollte dann doch im Zuge der Nachuntersuchungen regelmäßig kontrolliert werden. Denn Stents können kollabieren. Und wenn das passiert, kann das fatal enden. Zum Beispiel tödlich.

    Was die berufliche Komponente angeht, sollte sie sich mal mit ihrer BG in Verbindung setzen und prüfen lassen, ob Ihr Problem, das Grundlage für die OP war, ggfs. als Berufskrankheit anerkannt ist. Ist dem so, kann eine entsprechende Rente im Rahmen des Möglichen sein!

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