Frage von klumpchen, 25

Wie wird eine Lungenembolie diagnostiziert?

Ich habe gehört, dass eine Lungenembolie häufig lange Zeit nicht erkannt oder falsch diagnostiziert wird. Wie sollte es denn richtigerweise gemacht werden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rulamann, 25

Um eine Lungenembolie zu diagnostizieren, erkundigt sich der Arzt zunächst eingehend nach den Beschwerden und anderen Erkrankungen (Anamnese). Im Anschluss folgt eine körperliche Untersuchung. Der Arzt stellt die Diagnose einer Lungenembolie anhand einiger technischer Untersuchungen >

  • Röntgenaufnahme des Brustkorbs
  • Elektrokardiografie (EKG): Sie kann bei größeren Lungenembolien typische Veränderungen zeigen, jedoch ist eine Lungenembolie nicht immer im EKG erkennbar.
  • Untersuchung der Blutgase bzw. der Sauerstoffsättigung
  • Je nach bisherigem Befund kommen weitere Verfahren - teils in Kombination - zum Einsatz:

  • Blutabnahme: Nachweis von sogenannten D-Dimeren; dies sind Spaltprodukte des Fibrins (Blutfaserstoff, der bei der Blutgerinnung entsteht); bei einer Lungenembolie ist die Konzentration von D-Dimeren im Blut erhöht.

  • Ultraschall-Untersuchung des Herzens (Echokardiografie)
  • Spiral-Computertomografie (Spiral-CT)
  • Kontrolle der Lungenbelüftung und -durchblutung (Lungen-Szintigrafie)
  • Kontrastmitteldarstellung der Lungengefäße (Pulmonalangiografie)
  • Ultraschall der Beinvenen (Doppler-Sonografie) und Kontrastmitteldarstellung der Venen (Phlebografie), um die verursachende Thrombose zu finden. http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Lungenembolie/Diagnose/

Alles Gute von rulamann

Kommentar von rulamann ,

Danke für den Stern :-))))

Antwort
von gerdavh, 20

Hallo klumpchen, die Diagnosemöglichkeiten wurden Dir hier ja schon ausführlich geschildert. Da es sich bei einer Lungenembolie um einen Verschluß eines Lungengefäßes durch einen Thrombus handelt, gibt es das nicht, dass es lange Zeit nicht erkannt wird. Ich will damit sagen, dass man mit einer Lungenembolie nicht über längere Zeit krank ist - man stirbt leider sehr schnell. Grüße Gerda

Kommentar von bassklarina ,

Stimmt nicht ganz! Ich hatte eine beidseitige Lungenembolie und die wurde erst nach einem halben Jahr erkannt. Weil dann ein Hämatologe ein CT angeordnet hat!!! Die ganze Zeit bis dahin hieß es, dass ich eine Lungenentzündung( ohne Fieber und Husten!!!) gehabt habe! Wenn von Anfang an einmal diese Blutwerte( D-Dimere) bestimmt worden wären, dann wäre sie sicherlich auch erkannt worden. So hatte ich Glück, dass ich noch lebe!

Antwort
von bassklarina, 17

Wenn ein Verdacht auf Lungenembolie besteht, werden die D-Dimere im Blut bestimmt. Falls diese einen Verdacht ergeben, sollte dann ein CT gemacht werden. Da kann man dann ganz eindeutig eine Lungenembolie erkennen!

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