Frage von MrsBrightside88 18.05.2012

Wie schafft man es, eine Krankheit nicht das Leben bestimmen zu lassen?

  • Hilfreichste Antwort von evistie 18.05.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe MrsBrightside, Du willst Unmögliches und verzweifelst daran. Wie willst Du das denn machen, "einfach mal" sorgenfrei und unbeschwert zu sein? Du hast Sorgen, und wer in Deinem gesundheitlichen Zustand ist und "unbeschwert" durch die Gegend tänzelt, der hat den Bezug zur Realität längst verloren.

    Bevor ich Dir antwortete, habe ich mir Deine bisherigen Fragen durchgelesen und meine, ein Feeling dafür bekommen zu haben, was Du für ein Mensch bist.

    Ich sehe eine junge Frau (24?), neugierig aufs Leben, ausgebremst und deprimiert durch diese immer wiederkehrenden Hauttumore mit allem, was dranhängt. Trotzdem musst Du ein besonderer Mensch sein - würden sonst Familie, Freunde und vor allem Dein Lebensgefährte Dir so treu verbunden sein?

    Du hast etwas sehr wichtiges, und das ist auch das Potential, aus dem Du schöpfen solltest: Du liebst das Leben, "trotz allem", und Du lebst gern. Das merken die Menschen um Dich herum und versuchen, Dich dabei zu unterstützen und zu stärken.

    Ich kann Dich nur ermutigen, bei dieser Einstellung zu bleiben, Dich nicht unterkriegen zu lassen, unbeirrt Dein Ziel (Gesundung) im Auge zu behalten und dabei auch immer wieder die Hilfe von Freunden und Familie anzunehmen. Sie tun es gern, denn Du bist ganz offensichtlich kein Jammerlappen, und sie lieben Dich. Wärest Du denn nicht umgekehrt in ähnlicher Weise für Deinen Lebensgefährten/Freunde/Familie da?

    Du hast mit fachlicher Hilfe nun lange genug versucht, die Krankheit zu "verstehen". Aber vielleicht gibt es da gar nichts zu verstehen? Vielleicht ist Deine Krankheit einfach nur, was sie ist: rätselhaft, unverständlich, deprimierend, lähmend... und Du musst sie nicht verstehen, sondern "einfach nur" akzeptieren und in Dein Leben integrieren, so lange sie Dich behelligt.

    Du hast jedes Recht der Welt, Dich so manches Mal mutlos und verzagt zu fühlen. Lass es zu und lass es raus - vorübergehend. Und dann horch in Dich rein... ich wette, Deine innere Stimme sagt Dir "das kanns noch nicht gewesen sein, halt durch und kämpfe weiter". Deine positive Grundeinstellung zum Leben wird Dir dabei helfen!

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.

  • Antwort von froscheee 18.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die richtige Einstellung hast Du! Das zeigt unter anderen, daß Du im Oktober eine Umschulung beginnen willst - meinen Glückwunsch dazu.

    Bis dahin lenke Dich ab, suche Dir ein schönes Hobby. Phasen, daß Dir manchmal alles ein bißchen sinnlos vorkommt sind normal. Mir hat im Kampf gegen diese negativen Gedanken autogenes Trainig und Autosugestion sehr geholfen. Dafür gibt es CD´s, die man sich am besten vor dem Einschlafen anhört. Positive Gedanken sind wichtig.

    Du schaffst es, erst recht wenn Dich Deine Familie unterstützt!

    Alles Gute für Dich.

  • Antwort von malony 25.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dein Immunsystem kannst du mit Orthomolekulare - Vitalstofftherapie (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien) wieder auf Vordermann bringen. Dein Körper hat viel mitgemacht und die Krankheit zerrt an deinen Ressourcen (Infektionsanfälligkeit steigt). Die genaue Blutanalyse zeigt die Mängel in deinem Blut auf und durch entsprechende Nahrungsergänzung kannst du diese wieder aufbauen! Alles Gute!

  • Antwort von Balsam 18.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das tut mir sehr leid!

    Wenn Du seit 10 Jahren psychisch therapiert wirst und immer noch keine hilfreiche Methode gefunden hast, möchte ich Dich darauf aufmerksam machen dass dein Krankheitstrauma auch auf die Schilldrüse geschlagen haben könnte, die dann auch depressiv macht, ständiges Grübeln hervorbringt, Magen-Darmbeschwerden, Rückenschmerzen, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Libidoverlust, Erkältungsanfälligkeit, berufsunfähig machen kann.

    Leider sind mir und meiner Freundin durch die Erkrankung Hashimoto, die eine Hypothyreose macht auch viele Polypen und Tumore gewachsen...bisher immer gutartig. Die Polypen und Schokozysten sind in den verschiedensten Organen zu finden, da die Schilddrüse alle Körperzellen beeinflußt.

    Falls die Schilddrüse bei Dir schon Thema ist und Du Thyroxin einnimmst, dann würde eine zu niedrige Dosis die meisten oder sogar ALLE deine Symptome erklären.

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