Frage von iklauwd, 225

Wie sage ich meinem Doktor, wie beschissen ich mich fühle?

Hallo ihr Lieben.

Seit Monaten schon schiebe ich etwas vor mich her, und morgen habe ich die Gelegenheit etwas dagegen zu unternehmen. Ich fühle mich schlapp, teilnahmslos, habe Probleme beim Einschlafen. Oft brauche ich mehrere Stunden, bis ich wirklich einschlafen kann. Die ständige Grübelei über all die Dinge die ich falsch gemacht hab verfolgen mich überall hin, die Grübelei welche Methode will die schonendste wäre um alles zu beenden. Soziale Kontakte sind wegen meiner Teilnahmslosigkeit eingefroren, mir ist alles völlig egal. Beinahe permanent habe ich ein flaues Gefühl im Magen und bin sehr nervös. Mit einer Person meines Vertrauens habe ich bereits gesprochen, sie meinte es fing bei ihr genau so an. Und dann kam die Diagnose: Depressionen. Ich habe immer wahnsinnig Angst gehabt als depressiv abgestempelt zu werden. Hat man diesen Stempel einmal, hat man ihn immer, aber damit muss ich wohl leben. Bei mir muss sich was ändern. Vor kurzem habe ich einen neuen Job angefangen, und ich merke wie all das meine Leistung im Job negativ beeinflusst. Ich könnte mich zu jedem Zeitpunkt in die Ecke setzen und heulen. Morgen werde ich zu meiner Hausärztin gehen, aber ich habe keine Ahnung wie ich ihr das alles schildern soll. Ich habe das Gefühl, das ich nur das Falsche sagen kann, das meine Ärztin mich nicht ernst nimmt, das sie mich auslacht. Wie soll ich sie darauf ansprechen? Was soll ich ihr sagen? Ich bin heillos überfordert.

Grüße, iklauwd

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Antwort
von dinska, 215

Schreibe vorher alles auf, was du sagen willst. So wie du es jetzt auch gemacht hast. Dann nimmst du das mit und hältst dich daran oder gibst es ihr zum Durchlesen. Mache dir eine Gliederung, dein Befinden, ständiges Grübeln, Schlaflosigkeit (was eine Folge deines ständigen Grübelns ist), Teilnahmslosigkeit, Ängste, Mutlosigkeit, Angst deinen Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Sie wird dir bestimmt helfen und vielleicht wäre eine Therapie angebracht.

Antwort
von Vasmiarya, 200

Hallo , Ich persönlich würde am besten finden wenn du deiner Hausärztin diesen Text den du geschrieben hast , mal zeigst . Gute Besserung .

Antwort
von diesterne, 189

Hallo,

Es ist ok sich Hilfe zu holen!

Vielleicht kannst du einfach das was du hier geschrieben hast (oder einen Teil davon?) ausdrucken und deiner Ärztin geben? 

Der Anfang ist schwierig, wenn Deine Ärztin emphatisch ist, wird sie dann weiter fragen und ihr seid im Gespräch.

Alles Gute!

Antwort
von Lydia304, 174

Wenn Du das so sagst, wie Du es hier schreibst, und es sich um eine vernünftige Ärztin handelt, wird sie Dich keinesfalls auslachen oder nicht ernst nehmen, sondern versuchen, Dir zu helfen. Ansonsten wechsel den Arzt oder geh mal zum Facharzt oder Psychotherapeuten. Das was Du beschreibst, hört sich nach einer klinisch relevanten behandlungsbedürftigen Depression an.

Antwort
von Fuchur, 154

Wenn deine Ärztin dich nach dem Gespräch nicht ernst nimmt, dann geh gleich zu einem Psychiater, oder such dir eine(n) Psychotherapeuten(In). Du kannst auch in die Institutsambulanz einer Tagesklinik gehen. Das alles hört sich an als ob du Depressionen hast. Auf keinen Fall abwimmeln lassen! Viel Glück und gute Besserung!

Antwort
von Milizzy, 148

Depression = zu wenig Erholt. Nutze deine Freizeit und unternimm mal was schönes aber alleine und genieß die Zeit und hör auf zu heulen das braucht kein Mensch.


Beim Arzt sagst das dir den Mut zum Leben fehlt. ( heulen beim bett gehen und nie einschlafen kannst usw.)


Beim Arzt kann man nie was falsches sagen....

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