Frage von Moanma58, 41

Wie riskant ist eine Vollnarkose bei Zahn OP

Mein Mann ist 72 Jahre alt, sehr gesund, seine Eltern wurden 97/ 101 Jahre alt, (er trainiert regelmäßig -> Ausdauer-, Herz-Kreislauftraining). Nun steht er kurz vor einer Zahn OP und ist unentschlossen, ob mit örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Frage: wie groß ist das Risko einer Vollnarkose, können vorzeitige Gedächtnismängel oder Demenz e****intreten?

Antwort
von Tinahexe, 41

Liebe Moanma, eine Vollnarkose birgt immer große Risiken egal wie alt man ist. Vertraue dem behandelnden Arzt. Wenn der das Risiko als nicht zu hoch einschätzt wird er bestimmt überlegt handeln. LG

Antwort
von gerdavh, 40

Liebe Moanma58, was habt ihr für ein Glück, so gute Gene in der Familie zu haben. Ich würde wegen einer Zahn-OP da kein Risiko eingehen. Eine Vollnarkose kann immer, und vor allem bei älteren Menschen, negative Folgen haben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass er deshalb vorzeitig an Demenz erkrankt, aber ich würde wegen eines Zahnes da kein Risiko eingehen. Alles Gute Gerda

Antwort
von Mahut, 31

wo soll denn die Zahn OP gemacht werden, im Krankenhaus oder bei einem Kieferchirurgen in der Praxis, in der Praxis würde ich schon gar nicht eine Vollnarkose machen lassen.

Bei einer Vollnarkose kann nach der Narkose ein Delir auftreten und das hauptsächlich bei älteren Menschen, darum würde ich deinem Mann raten die Op doch unter örtlicher Betäubung machen zu lassen.

Ich habe es selber am eigenen Leibe erlebt, zum Glück war es bei mir nur ganz leicht, aber bei Bettnachbarinnen habe ich es sogar erlebt, das sie für kurze Zeit Dement waren. Hat sic aber nach einigen Tagen wieder gegeben.

Ich wünsche euch das ihr euch für das Richtige entscheidet

Kommentar von walesca ,

Da kann ich @Mahut nur zustimmen. Hier findest Du weitere Infos dazu. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/hirnfunktionsstoerung_aid_23... In einer zahnärztlichen Praxis würde ich so einen Eingriff mit Narkose schon gar nicht machen lassen, da dort die nötige Überwachung und auch Notfallvorsorge nicht immer gegeben ist. LG

Kommentar von Moanma58 ,

Hallo Mahut, danke für die schnelle Antwort. Wir überdenken alles nochmal in Ruhe, aber ganz ohne Risiko kann man ja sowieso nicht leben. L g Moanma

Kommentar von walesca ,

Das stimmt, Moanma58. Aber man muss diese Risiken ja nicht unbedingt auch noch herausfordern! LG

Antwort
von polarbaer64, 29

Eine Vollnarkose für eine Zahn-OP wird eigentlich nur gemacht, wenn jemand voll panisch reagiert. Es gibt noch die Möglichkeit einer Analog-Sedierung. Da bekommt dein Mann eine halbe Stunde vor der OP eine Tablette, dann die normale örtliche Betäubung, und während der OP ist ihm "alles wurscht" :o) . Man ist dann wie benebelt, hört zwar alles, was die da machen, aber man ist echt total passiv, spürt keine Schmerzen, und einem ist alles egal. - Nach der OP ist man vielleicht noch ein bissl müde, und sollte auf keinen Fall selber heim fahren, sondern sich abholen lassen. Aber das ist allemal besser, wie eine Vollnarkose, die schon in jungen Jahren nicht eben gesund ist. Mein Kieferchirurg hatte sich damals geweigert, mit eine Vollnarkose zu geben, als ich 3 Weisheitszähne auf einmal heraus bekam, die mit dem Kieferknochen verwachsen waren. Ich war damals etwa 40 Jahre alt.

Auch mein Sohn hatte im Alter von 14 Jahren einen zuviel veranlagten Zahn aus dem Gaumen operiert bekommen. Er bekam auch die Analog-Sedierung, weil er Angst hatte. Hinterher keinerlei Nebenwirkungen außer Müdigkeit, die sich nach ein paar Stunden legt.

Dein Mann soll danach fragen. Manche Ärzte bieten das nicht von selber an, weil den meisten eine örtliche Betäubung reicht.

Hier kannst du ein bissl nachlesen, wie das gemacht wird:

http://www.zahn-lexikon.com/index.php/a/2019-analgosedierung-narkose

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