Wie päppel` ich mich nach einer OP wieder auf?
Hallo,
ich hatte am 09.05.2012 eine Bauspiegelung. Dabei wurde die Leiste operiert und auch Endometriose ausm Peritoneum entfernt. Während meines Aufenthaltes habe ich eine Blasenentzündung gekriegt und fühle mich total schlapp. Ich hab Antibiotika gekriegt, die ich eingenommen habe. Habe noch gelegentlich Schmerzen nach den Pipi machen im Bauchbereich. Ich fühle mich momentan echt superschlapp und alles ist schmerzenpfindlich... Sport kann ich auch nicht machen, da mein Bauch noch nicht bereit dafür ist... Habt ihr eine Idee, wie ich mich stärken und aufpäppeln kann? Ich bin vorhin ausversehen mitm kleinen Zeh am Tisch dran gekommen... ich bin so schwach geworden, dass mir mein Zeh echt übertrieben weh getan hat... Gibt es bestimmte Hausmittel oder Vitamine, um den Körper ein wenig auf Vordermann zu bringen???
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Wenn Du Antibiotika bekommen hast, solltest Du Deine Darmschleimhaut wieder auf Vordermann bringen mit Hefekapseln, probiotischen Joghurts, gesunder Ernährung. Deine Blase kannst Du mit Bärentraubenblättertee stärken und gegen weitere Entzündungen vorbeugen. Geh am Tag langsam spazieren, ruhe Dich ordentlich aus, hebe keine schweren Lasten und gehe jedem Stress aus dem Weg, dann wird es Dir bald besser gehen.
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Am wichtigsten ist, dass du wieder ausreichend isst und dich schonst. Belaste dich nur soweit wie möglich. Die meisten günstigen Vitaminpräparate können leider kaum vom Körper resorbiert werden und siond deshalb Geldverschwendung. Am wichtigsten ist Ruhe und eine ordentliche Nahrungszufuhr.
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Ergänzend zu RUBINSTEIN empfehle ich trotz "Sportuntauglichkeit": leichte, kontrollierte Bewegung an der frischen Luft sowie ohnehin viel Aufenthalt im Freien. Außerdem regelmäßig und ausreichend in kleinen Mengen Trinken (etwas das Frauen in dieser Situation gerne wegen der Beschwerden vermeiden/verdrängen/vergessen).
Bei der Bewegung nie überlasten aber durchaus regelmäßig die Beschwerde-/Schmerzgrenzen austesten, denn die werden sich verändern.
Sonne/Licht insbesondere in den frühen Morgenstunden) bessert ganz deutlich das Wohlbefinden.
Das Trinken versorgt den Körper mit der benötigten Flüssigkeit und hilft, den Körper zu entschlacken.
Vitaminpräparate, Aufbaunahrung, Nahrungsergänzungs oder Sonderernährungsformen erscheinen mir eher den Herstellern als dem Patienten zu nutzen; eine abwechslungsreiche und ausreichende Ernährung natürlich vorausgesetzt.
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Als ich meine Myom OP hatte..Bauchschnitt...litt ich auch an Wundheilungsstörungen..die Wunde ging immer wieder auf..einmal wachte ich in einem Bett voller Blut auf..Notarzt kam..es war nur Wundwasser....aber ich konnte ewig nicht auf die Beine..ich konnte nicht arbeiten..mußte später wieder eingegliedert werden ins Berufsleben..aber auch da war ich nicht mehr so resistent um das harte Business zu ertragen.
HEUTE..viele Jahre später weiß ich endlich dass es meine Schilldrüse war. Unterfunktion...welcher Arzt unsucht denn schon gern den TSH?? Selbst wenn man schwanger werden will, Fehlgeburte hatte...Burn Out...wundheilungsstörungen..und schon bekannter Hashimoto? Offensichtlich denken die Ärzte als letztes an die Schildlrüse viele nie.
Laß deinen TSH im Blut bestimmen..der Hausarzt wird abwinken..aber du weißt jetzt sollte dein TSH 1,6 und höher sein, dass die Schilldrüse für deine Symptome verantwortlich sind..und nur der Facharzt kann Dir dann weiterhelfen und Thyroxin verordnen. siehe Thyreotropin wikipedia. Das kann alles dauern:((
Deshalb nimmt jetzt Vitamin D-Präparate und Selen 200µg, Leinöl udn Chili ins Essen
Eiweißreiche Kost..wenig-keine leichtverdaulichen Kohlehydrate(auch wenn dein Körpüer immer nach diedser schnellen Energiequelle schreit....lieber Sahnequark mit heißen Himbeeren (ungezuckert eingefrorene). Chili con Carne (ohne Mais)
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Orthomolekulare - Vitalstofftherapie (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien) dies ist etwas kostspielig aber könnte helfen wieder fit zu werden. (Hat mir nach vielen Operationen wieder auf die Beine geholfen)
Sofort starten kannst du indem du eigene Dinks machst: Sämtliche Früchte oder Gemüse (Bio) in einen guten Mixer schmeissen und trinken (ist eher dickflüssig aber voller Vitamine und nicht vergleichbar mit gekauftem Fruchtdrink)... Dabei ist wichtig, dass möglichst alle Farben vorhanden sind (grün, blau, rot, gelb). Gerne auch roher Brokkoli und Rabsöl dazugeben. Dieser Mix wird auch zur Krebsprävention eingesetzt.
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Eine gesunde und ausgewogenen Ernährung ;)
Nein, ernsthaft, es gibt natürlich verschiedene Präparate, die Vitamin- und Mineralstoffbrausetabletten aus Drogerien und Supermärkten kennst du sicher. Das sind aber, meines Erachtens keine Hausmittel, sondern Nahrungsergänzungsmittel. Die können natürlich trotzdem wirken. Als Hausmittel kann ich dir viel Gemüse und Obst empfehlen. Da heißt die Faustregel 3 handvoll Obst (bspw. 1 Kiwi + 1/2 Birne + 1/2 Apfel) und 5 handvoll Gemüse. Auf dieser Seite habe ich einige besonders gesunden Lebensmittel gefunden: http://www.esando.de/forum/f14/gesuendesten-lebensmittel-welt-t452/
Hallo,
danke sehr für deine Antwort. Die Schilldrüse lasse ich alle drei Monate kontrollieren, weil ich an meiner Mutter gesehen habe, was fehlende Kontrolle anrichten kann... Ich steh immer so um 0,6. Auf Hashimoto werde ich mich ebenfalls überprüfen lassen. Anscheinend kann man dies nicht an Hand der TSH-Werte sofort sehen...
Das stimmt, manch eine kranke Schilddrüse zeigt noch lange einen unauffälligen TSH. Der fT3-Wert zeigt ob Deine Körperzellen das T4 gut selber umwandeln können. Ist der fT3-Wert deutlich höher als der fT4-Wert...dann kompensiert deine Schildlrüse, vielleicht schon längere Zeit. Auch wenn keine Hashimoto-Antikörper nachgewiesen werden können...es ist nur eine Laboruntersuchung und es gibt nochAntikörper gegen die es keien standardtestverfahren gibt...Also kann man zwar Hashimoto sicher bestimmen, aber nie sicher ausschließen...eine zu kleine (oder vergrößerte) Schilldrüse gibt da genauere Hinweise. Es können noch viele Körperfunktionen ordentlich arbeiten..aber einige Gewebe oder Organe schon unterversorgt sein. Bei einem TSH von 0,6 wird aber heuten jeder Arzt nach evidence based medicine die Schilldrüse als Ursache ausschließen:(. Aber wenn sonst aber keine Ursache gefunden wird, dann sollte mindestens noch einmal die freien Werte und TPO im Blut bestimmt werden..wegen der familiären Prädisposition. Ein internistischer Hausarzt könnte sogar einen Ultraschall mit abrechnen...aber am besten ist die Überweisung zum Facharzt für Endokrinologie oder Nuklearmedizin.
Mein TSH ist supprimiert (TSH 0,04!). Da aber die Ärzte nur auf den TSH schauen wurde eine Unterfunktion für eine Überfunktion gehalten..von 5 Medizinern! Mir ging es immer schlechter..bis ich selber die Dosis steigerte..eine deutliche Besserung zeigte sich...allerdings ist wohl einiges nicht mehr reversibel und meine Karriere und damit mein Leben, dieses Leben am Ende.
Eine Überfunktion ist laut Henning nur sicher nachweisbar wenn der fT3-Wert über der Norm liegt. Aber Ärzte lesen die Fachinfo offensichtich nie.
Viel Glück dir und bleibt hartnäckig.
Wie geht es deiner Mutter jetzt?