Frage von Thumbler, 12

Wie oft zur Vorsorge, wenn der Krebs ausgeheilt ist?

Wenn ein Mann von einem Prostatakrebs geheilt werden konnte, wie oft sollte er danach zur Vorsorge gehen. Ich kann mir vorstellen, dass einmal pro Jahr viel zu wenig ist. Er hat doch ein höheres Risiko als andere Männer, oder nicht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beamer05, 12
Er hat doch ein höheres Risiko als andere Männer, oder nicht?

Es gibt Empfehlungen zur NACHsorge nach Krebsbehandlung, die in sog. Leitlinien niedergelegt sind:

http://www.dgho-onkopedia.de/de/onkopedia/leitlinien/prostatakarzinom

und VORsorge??

Der Prostatakrebs kann ja auf unterschiedliche Arten geheilt werden, z.b. durch operative Entfernung der Prostata.

Und wenn da keine Prostata mehr ist, wieso sollte der dann ein höheres Risiko haben??

Ähnliches gilt für die Bestrahlung der Prostata.

Und für Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchungen für andere Krebsarten gibt es ebenfalls Empfehlungen, die für einen "Ex-Tumorpatienten" im Wesentlichen genauso gelten.

Antwort
von walesca, 10

Hallo Thumnbler!

Wenn der Mann vom Prostatakrebs geheilt wurde, hat ihm sein behandelnder Arzt ganz sicher auch gesagt, wann und wie oft er zur Kontrolluntersuchung kommen soll!!!!! Also sollte dieser Patient darüber selbst Bescheid wissen!

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von rulamann, 9

Er sollte seinen PSA-Wert im 1. Jahr alle 3 Monate kontrollieren lassen, danach halbjährlich und die nächsten 3-5 Jahre, dann jährlich.

Viele Grüße rulamann

Kommentar von beamer05 ,

Was du beschreibst, ist die empfohlene NACHSORGE nach erfolgter Behandlung.

Zur VORsorge (die für die meisten Fälle eher Früherkennung heißen sollte) habe ich weiter unten ein paar Anmerkungen gemacht.

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