Frage von dermann, 526

Wie oft muss Frau zum Frauenarzt im Jahr?

Hy liebe Leute,

ich habe mal eine Frage. Meine Freundin geht 2 mal im Jahr zum Frauenarzt. Das klingt an sich nicht so schlimm, aber sie benutzt die Pille nicht, hat sie noch nie, und geht trotzdem 2 mal im Jahr zum Frauenarzt.

Ich habe Sie schon drauf angesprochen aber sie sagt es sei normal.

Ich hoffe hier sind ein paar Leute zwischen, die mir helfen können.

Grüsse dermann

Antwort
von polar66, 526

Hallo dermann,

es ist absolut normal was deine Freundin macht und nicht nur das. Sie ist scheinbar auch ein recht verantwortungsvoller Mensch. Auch wenn eine Frau gesund ist, sind regelmäßige Termine bei einem Gyn sehr wichtig! Und mit ihrem Turnus 2x jährlich liegt sie goldrichtig. Es werden Krebsabstriche gemacht und die Brustkrebsvorsorge durchgeführt. Diese Untersuchungen werden 2x jährlich von den Krankenkassen bezahlt und zwar deshalb, weil es notwendig ist.

Ich habe vor 2 Stunden von meiner Schwägerin die Nachricht bekommen, dass man bei ihr Brustkrebs diagnostiziert hat. Vor 2 Jahren erzählte sie mir, dass sie NIE zum Gyn geht, weil es ihr unangenehm sei und weil sie ja auch keine Beschwerden hätte. Das Ausmaß ihrer jetzigen Krebserkrankung hätte wesentlich verringert werden können, hätte sie die Termine bei einem Gyn wahrgenommen.

Und was Verhütungsmittel wie die Pille angeht: Es gibt auch noch andere Verhütungsmethoden, die einen Arztbesuch notwendig machen. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. LG

Antwort
von dinska, 451

Ich verstehe nicht, was dich daran stört. Wenn sie es braucht und es sie beruhigt, dann lass es sie doch machen. Es muss vielleicht nicht sein, aber unnormal ist es auch nicht.

Antwort
von Ente63, 417

Hallo dermann!

Es ist schon richtig was deine Freundin macht.

Der Frauenarzt ist doch nicht nur dazu da um Frauen/Mädchen zu behandeln die die Pille nehmen. Die Gynäkologie umfasst einen großen Bereich, Verhütung ist da nur ein Teil davon. Deine Freundin geht zur Vorsorge, der Abstrich der dabei gemacht wird, sollte eigentlich für jede Frau Routine sein.

Liebe Grüße!!

Kommentar von dermann ,

Ja das weiss ich ja, aber macht man das nicht wenn man zb was hatte oder immer noch hat?

Kommentar von Ente63 ,

Ich habe es ja geschrieben: VORsorge um z. B. bei einem auffälligen Abstrich schnellstmöglich zu reagieren.

Antwort
von Flomama, 377

Es wird empfohlen, dass man zwei Mal im Jahr gehen soll, aber man kann das individuell machen wie man sich sicher fühlt.

Antwort
von Ketzer, 326

Wie oft muss Frau zum Frauenarzt im Jahr? Null mal wenn sie gesund ist.

Kommentar von dermann ,

Ja sie sagt sie ist gesund und hat nix aber geht trotzdem dahin.

Kommentar von Ketzer ,

Offenbar gibt es ihr ein Gefühl von Sicherheit.

Kommentar von polar66 ,

@ketzer:: > Wie oft muss Frau zum Frauenarzt im Jahr? Null mal wenn sie gesund ist.>

In diesem Fall irrst du, ketzer. Es ist sehr wichtig für jede Frau - auch wenn sie gesund ist - dass sie mindestens 1x jährlich (besser wäre 2x jährlich) einen Termin bei einem Gyn hat. Vorsorge ist alles. LG

Kommentar von Ketzer ,

Ja, Vorsorge ist alles. Aber zum Arzt zu gehen ist m.M.n. keine Vorsorge sondern die Abgabe der Verantwortung. Vorsorge heißt auch eigene Verantwortung für die Gesundheit zu übernehmen. Die Lebenserwartung der Bevölkerung sinkt ja bekanntlich proportional mit Zunahme der Arztdichte (Institut AOK).

Kommentar von polar66 ,

@ketzer: Ja, ja, ich weiß...wer gesund ist, war halt nicht oft genug beim Arzt. Was bitteschön hat eine Vorsorgeuntersuchung mit der Abgabe der Verantwortung zu tun??? Geht man nicht zum Arzt, weil man vermeintlich gesund ist und es wird später eine Krebserkrankung festgestellt...was ist dann? Mal ganz davon abgesehen, dass durch eine anschließende Krebstherapie enorme Kosten entstehen, die durch eine einfache Vorsorgeuntersuchung sehr viel geringer ausfallen würden, kommt ja dann auch noch das Leid und der psychische Aspekt hinzu. Viele Krebspatienten, mit oder ohne Chemotherapie, erkranken im Verlauf der Krebserkrankung zusätzlich noch an einer Depression. Wo greift da der Aspekt der Abgabe der Verantwortung? LG

Kommentar von Ketzer ,

Also wenn man wirklich Krebs hat, dann sollte man erst recht Abstand von der Schulmedizin nehmen. Denn diese kommt hierbei ja bekanntlich seit vielen Jahrzehnten nicht wesentlich voran. Die medizinische Behandlung ist zumindest teilweise qualvoll und unmenschlich. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn noch viel mehr Profit - die "enormen Kosten" - als jetzt kann man bei dieser Behandlung wohl nicht mehr rausschlagen. Und die einfachsten Mittel werden nicht untersucht, weil sie die Milliardengewinne dieser Industrie gefährden würden.

Das Leid bei einer Erkrankung ist eine propagandistische Leistung die dazu dient, die Angst vor dieser Erkankung aufrechtzuerhalten. Verängstigte Menschen lassen sich bekanntlich leichter kontrollieren. Ein Mensch, der Angst hat, gibt seine Verantwortung ab, weil er sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlt. So werden Menschen, die sich nicht den schulmedizinischen Methoden beugen wollen, auch gerne mal unter Druck gesetzt. Man wird stigmatisiert und möglicherweise sogar gesellschaftlich isoliert. Daher auch die Depression.

Kommentar von polar66 ,

@ketzer: Hammerhart...ich hatte genau diese Art von Kommentar erwartet, aber trotzdem gehofft...

Kommentar von Ketzer ,

Ist doch schön, wenn du anderer Meinung bist. Meinungsvielfalt ist ein Zeichen der Freiheit und es wäre doch langweilig, wenn jeder derselben Meinung wäre.

Aber solch inhaltlose Beiträge wie den letzten kannst du dir eigentlich sparen, weil es hier um die obige Frage geht und nicht um deine unerfüllten Hoffnungen.

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