Frage von Sportsepp 08.04.2011

Wie muss ich mir das Zertrümmern des Fersensporns vorstellen?

  • Antwort von beamer05 09.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bevor du dich auf eine Stoßwellentherapie einläßt, die du sehr wahrscheinlich auch noch selbst bezahlen mußt (außer als Privatversichterter), solltest du dich von einem Strahlentherapeuten beraten lassen.

    Sehr viele Menschen haben einen (oder mehrere) Fersensporne, allerdings hat davon nur ein relativ geringer Anteil auch Beschwerden. Daraus folgt, daß nicht primär der Fersensporn das Problem ist, sondern die dort entstandene Entzündung. Diese wiederum ist sehr gut durch eine sog. Reizbestrahlung (auch als "Entzündungsbestrahlung" oder "Röntgentiefentherapie" bekannt) zu behandeln.

    Ob diese Behandlung bei dir sinnvoll (indziert) ist, kann dir nur der Arzt (Strahlentherapeut) nach Ansicht der Röntgenaufnahmen und einer kurzen Untersuchung sagen.

    Wenn ja, werden -je nach Institut- zwischen 4 und 10 Therapiesitzungen vereinbart, wo jeweils eine Bestrahlung mit einer vergleichsweise geringen Strahlendosis (Elektronen oder Photonen) erfolgt. Diese Therapie ist Kassenleistung, dauert je Anwendung knapp eine halbe Minute und ist schmerzfrei. Genaueres kannst Du dem Aufklärungsgespräch mit dem Strahlentherapeuten entnehmen.

    Hier noch ein vll. hilfreicher Link: (Strahlenzentrum HH)

    http://tinyurl.com/3dok8yt

  • Antwort von alegna796 09.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe auch Fersensporne an beiden Füßen und konnte vor 5 Jahren kaum noch gehen. Aufgrund der enormen Schmerzen habe ich eine Behandlung mit Röntgenstrahlen bekommen. 1 Serie sind 4 Bestrahlungen ca. 30 Sekunden. Danach waren die Schmerzen extrem besser aber leider noch nicht weg, habe dann nach einem halben Jahr das gleiche nochmals bekommen und dann waren die Schmerzen weg. Das hat die KK bezahlt. Die Stoßwellentherapie zahlt die Kasse nicht, sie ist umstritten und hilft nur etwa bei 50 % der Patienten. Der eine Arzt hatte sie mir empfohlen, 2 andere Ärzte (Strahlenspezialisten) waren nicht so dafür und da ich Diabetikerin bin, hat sie mein HA sogar strikt abgelehnt. Sprich doh mal mit Deinem Arzt über eine Röntgenstrahlentherapie, sie ist völlig schmerzfrei nund nur wenig aufwendig.

  • Antwort von doktorhans 08.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es klingt schlimmer als es ist: Wahrscheinlich meinte der Arzt eine Stoßwellenbehandlung, bei der die Verkalkungsstellen des Gewebes am Fersenbein unter Lokalanästhesie mit Stoßwellen zu kleinen Partikeln zerkleinert werden.

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