Frage von Kathrin626, 91

Wie lange Übelkeit und Schwindel nach Schleudertrauma?

Hallo!

Ich hoffe ich finde hier Hilfe bzw Tipps!

Ich hatte letzten Samstag einen Unfall, ich bin mit dem Auto rückwärts gegen eine Wand gekracht, nicht schnell, aber ich hab es schon deutlich mitbekommen!

Am Tag darauf war alles ok, hatte ein dumpfes Gefühl im Nacken aber es war alles normal, am Tag darauf bin ich aufgestanden und plötzlich hab ich starke Nackenschmerzen bekommen, besonders in der kleinen Kuhle am Kopf zischen Hals und Kopf. Kopfschmerzen waren auch dabei, aber die vor allem an der Stirn, und in dem Bereich mit dem ich auf der Lehne aufgekommen bin. Am Tag darauf habe ich bemerkt, dass der Hals so gerade gar nicht an der Lehne aufkommen kann, heißt komplett gerade Wirbelsäule.

Am Tag darauf war ich beim Arzt, mein Nacken wurde untersucht, aber die Ärztin meinte es sei nicht so schlimm. Geröntgt wurde ich nicht. Am Tag darauf wurde es eine Zeit lang noch schlimmer, so Phasen, morgens gehts gut, dann ein tief und dann wieder besser.

Wenn ich meinen Hals bewege, wird mir schwindlig und es hört sich an, als wär mein Nacken ein Mahlwerk! Knackt ab und an mal... Meine Ohren fühlen sich angespannt an, manchmal sticht es so in die Ohren, als würde ich ganz hohe Töne hören, es ist schrecklich! Mir kommt auch vor ich sehe verschwommener als sonst, meine Brille reicht nicht mehr ganz aus! Schmerzen habe ich komischerweise keine mehr, einen angespannten Nacken und diese komischen Gefühle, bisschen als würde mein Kreislauf zusammenbrechen.

Heute ist mir so schwindlig und übel, dass ich nicht mehr weiß was ich am besten tun sollte. Mir fällt es sogar schwer auf einen Pc Bildschirm zu schauen und das zu schreiben!

Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tipps geben wie man das am besten übersteht oder wie lange das dauert. Im Moment habe ich schon Panik, dass ichs nicht mehr losbekomme, das war immer meine größte Angst und jetzt hab ich das wirklich...

Was mich vor allem beschäftigt, kann man Symptome wie Schwindel, Übelkeit und hohe Töne hören, auch haben, wenn es "nur" eine verrenkte HWS ist, oder ist bei solchen Symptomen immer ein Nerv verletzt oder ähnliches? Muss zwangsläufig ein Wirbel verschoben oder in Mitleidenschaft gezogen worden sein?

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Antwort
von Lexi77, 72

Hallo! 

Ganz genau kann man nicht sagen, in welchem Zeitraum die Beschwerdenweg gehen, das ist bei jedem anders. Wenn es sich nur um eine einfache HWS-Distorsion handelt, dann sollte nach spätestens 2 Wochen alles weg sein. 

Wichtig ist, dass du dich / deinen Kopf/Nacken  so normal wie irgendwie möglich bewegst. Mittlerweile geht man auch davon ab, bei leichten Schleudertraumen eine Halskrause zu verordnen, weil inzwischen erwiesen ist, dass Bewegung besser ist als Ruhigstellung. Wenn du Schmerzen hast, solltest du kurzzeitig ein Schmerzmittel nehmen, damit es nicht zu einer schmerzbedingten Schon- und Fehlhaltung kommt.

Schwindel kann durchaus von der HWS kommen und Übelkeit dann durch den Schwindel. Das kann sogar durch einfache Verspannungen entstehen. Wenn es nicht besser wird, frag deinen Arzt ggf. mal nach Krankengymnastik / Massagen.

Ich glaube nicht, dass es bei dir so schlimm ist, dass es nicht mehr weg geht oder dass irgendwelche strukturellen Schäden entstanden sind. Dazu war der Aufprall wohl nicht stark genug. Da braucht es schon eine sehr hohe Aufprallenergie.

Aber wenn du dich da jetzt negativ rein steigerst und Panik schiebst, wird es nicht besser. Versuche auch, dich so gut es geht abzulenken. 

Das hört sich zwar nach "leichter gesagt als getan" an. Aber glaube mir, ich spreche da aus Erfahrung. Ich habe nach einem schweren Unfall eine dauerhafte Schädigung der HWS.

Alles Gute und gute Besserung! Lexi 

Antwort
von Sanitoeter, 69

Hallo, hat man denn keine Halsmanschette verschrieben? Man soll den Hals sehr ruhig halten und trotzdem dauerte es bei mir ca. 2 Wochen, bis es besser wurde.

Kommentar von Lexi77 ,

Das mit der Halskrause sind veraltete Ansichten. Heutzutage macht man genau das Gegenteil - keine Schonung sondern vorsichtige Bewegung im Rahmen des Möglichen!

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