Frage von stellaNatale58, 141

Wie kann man eine Depression ohne Therapie heilen?

Hallo Leute :)

Ich habe ein sehr schwerwiegendes Problem. Seid ca einem halben Jahr leide ich an Depressionen - oder zumindest glaube ich, dass es eine Depression ist. Beschreiben wir meine Symptome mal so: Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Heißhunger / Frustessen, Isolation von meinem sozialen Umfeld, Schmerzen im Körper, Reizbarkeit, Albträume... und ich fange öfters grundlos an zu weinen. Letzte Woche erst bin ich auf der Arbeit einfach zusammengeklappt.

Zusammengefasst fühle ich mich seit einiger Zeit furchtbar unwohl, und bin einfach... sehr unglücklich. Ob es wirklich eine Depression ist, weiß ich nicht, weil ich mich bisher geweigert habe, zu einem Psychologen zu gehen. Grund dafür ist v.a. der, dass ich die ganze Zeit dachte, dass es sich nur um eine kurzweilige depressive Phase handelt, die man halt mal so hat und die irgendwann von selber wieder geht.

Leider ist die Phase immer noch nicht weg, im Gegenteil: es wird immer schlimmer.

Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr denkt: habe ich eine Depression? Oder ab wann kann man überhaupt von einer Depression sprechen? Und wie soll ich das Ganze am Besten angehen? Gibt es eine Möglichkeit, diese Phase auch ohne Therapie/Medikamente zu überwinden?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! - Stella.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo stellaNatale58,

Schau mal bitte hier:
Psyche Depression

Antwort
von Pixies, 125

So lapidar wie sich das anhören mag: Mach Sport. Sport soll bei Depressionen wie ein Antidepressivum wirken. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten...

Ich will deine Probleme nicht kleinreden, aber solange du dich zu etwas motivieren kannst, das dir gut tut, dann mach das! Sollte deine schlechte Phase allerdings noch länger anhalten, solltest du wirklich zum Arzt gehen und durchchecken lassen, ob körperliche oder seelische Ursachen dahinterstecken.

Antwort
von Druide, 115

Hört sich wirklich nach Depressionen an. Du solltest dich an einen Psychologen wenden. Depressionen können nicht ohne ärztliche Hilfe geheilt werden. Sie werden dir immer mehr Lebensqualität rauben und du wirst dich zunehmend hilflos und krank fühlen. Mach einen Termin, so schnell du kannst und lass dir helfen.

Antwort
von Conrado, 100

Ja, es gibt die Möglichkeit, es selbst in den Griff zu bekommen; besser ist aber, auch einen Profi zu befragen; das sind i.d. Psychologen nicht, denn die glauben, Depris sind eine psychlogische Störung - sind sie aber in den meisten Fällen nicht, sondern physiologisch verursacht, also eine Stoffwechselstörung; oft verursacht durch eine Kombi aus Toxinen und Mängeln (Stressoren), die dann aufs Hormonsystem udn auf den mitochondrialen Energiestoffwechsel wirken. Ein Zeichen dafür sind die anderen Symptome: Heißhunger (Hypoglykämie), Schmerzen usw, die auf Fibromyalgie hindeuten könnten (ist natürlich keine Diagnose!) --> Stichworte Phosphatausscheidung, Nitrostress, Mitochondropathie, St. Amand...)

Alles in allem der Rat, keinem Wald-und-Wiesen-Doktor einfach zu glauben und noch weniger Psychotherapeuten.

Antwort
von Shivania, 90

Eine Diagnose kann hier keiner stellen. Grundsätzlich können die Symptome auf eine Depression hinweisen. Bitte stellen Sie sich bei einem Psychologischen Psychotherapeuten vor und bitten diesen um Unterstützung.

Gehen Sie bitte auch zu Ihrem Hausarzt und lassen zumindest ein Blutbild machen, um auszuschließen, dass die Symptome durch Mangel entstehen. Lassen Sie vor allem prüfen: Eisen, Vitamin B12, Vitamin D, Zink und alle Schilddrüsenhormon-Werte. Erst wenn der Arzt Entwarnung gibt bzw. des Blutbildes würde ich überhaupt einen Psychologen aufsuchen.

Es könnte auch eine Nahrungsmittel-Intoelranz vorliegen. Bitte testen lassen auf Histamin-Unverträglichkeit, Laktose-Intoleranz, Fructose-Intoleranz, Gluten-Intoleranz.

Von alleine verschwindet die Depression auf keinen Fall.

Antwort
von Autsch, 84

Deine Symptome sprechen für ein Burn out. Dieses Burn out kann auch mit der Aufnahme von zuviel Jod zusammenhängen. youtube: Jodsensibel_Teaser.flv

Denn gerade in undeklarierten Speisen ist Jod ohne Ende: Kühe bekommen Jod ins Futter, dewegen ist in der Milch im Joghurt im Quark Jod. In Brotwaren wird es verbacken, Käse Eier...etc...es ist ein völlig aus dem Ruder gelaufener unkontrollierter Jodwahn, der sich in Deutschland breitmacht.

Nur weil das Gerücht von den Gletschermassen, die das Jod aus dem Boden wuschen, in die Weltgesetzt wird und Angst vor einem Jodmangelkropf geschürt wird. Dieser kommt aber von nitrathaltigen Böden, weil Nitrat die Jodaufnahme behindert.

Antwort
von waldmensch, 83

Hallo Stella, Deine Symtome sprechen schon für eine Depressive Phase. Es können aber auch ander Ursachen dahinter stecken. Lasse Dich bitte unbedingt mal Internistisch und Neurologisch durch Checken. Da Du aber unter sehr vielen Symtomen leidest wirst Du diese wohl nicht ohne Profesionelle Hilfe in den Griff bekommen ( Therapie und Medis) Es gibt auch Präperate auf pflanzliche Mittel und Entspannungstechniken, aber dazu möchte ich Dir nicht raten weil ich nicht weiß wie es Dir hilft und ich möchte nicht Schuld sein wenn es Dir noch schlechter geht. Daher gehe Bitte zum Arzt**

Gute Besserung WAldmensch

Antwort
von betmann, 77

Wenn du dich depressiv fühlst, ist es eine Depression, also ja. Und als Betroffener sage ich dir, du solltest wirklich einen Arzt aufsuchen, sei es nur der Hausarzt, aber ein Psychiater wäre natürlich ratsamer. Denn dann bekommst du ein Medikament, dass dir hilft und vielleicht wird auch die Ursache festgestellt und kann behandelt werden. Natürlich kannst du auch eine Psychotherapie machen bei einem Psychotherapeuten (Psychologen sind da glaube ich der falsche Ansprechpartner), aber das kostet halt leider Zeit.

Kommentar von Conrado ,

ja, das ist die Reihenfolge in den Psychopraxen: erst Medikament geben, dann - vielleicht!!! vielleicht aber auch nicht - Ursache feststellen

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