Frage von agave, 80

Wie kann es sein, dass es mir mit weniger Schlaf besser geht?

Wenn ich Leute im Bekanntenkreis reden höre, so heißt es, sie brauchen mindestens 7, oder gar 8 Stunden Schlaf. Bei mir ist es fast umgekehrt. Wenn ich so lange schlafe, „taumele“ ich eher durch den Tag und spüre nicht viel von Ausgeschlafenheit. Wenn meine Schlafdauer aber bei rund 5-6 Stunden liegt, fühle ich mich am Tag einfach besser, auch meine Stimmung ist heller. Ist es bei mir nun einfach so, dass mein Körper nicht mehrt Schlaf braucht, oder kann da auch eine Schlafstörung hinter stecken die sich auf lange Sicht negativ auswirken kann?

Antwort
von Fischkopp, 80

Hallo agave,

die Länge der Zeit, die man im Bett verbringt, sagt nichts über den Erholungsgrad aus. Einer kommt mit 5 Stunden aus und fühlt sich fit, während der andere "lahmt", wenn er keine 8 Stunden geschlafen hat. Aus meiner Sicht brauchst du keine Bedenken haben, dass du an Schlafstörung leidest, wenn du dich dabei wohl fühlst. Der Schlafbedarf ist eben sehr individuell.

Mit freundlichen Grüßen! Fischkopp

Antwort
von Ezrayy, 75

Wenn du dich erholt und frisch fühlst, dann ist dein Bedarf an Schlaf eben einfach nur anders. Mir geht es aber ähnlich, wenn ich mehr als 8 Stunden schlafe, dann bin ich eher krank als ausgeschlafen. Mein Wohlfühllimit liegt deutlich darunter. Trotzdem stehe ich früher auf als mancher in der Familie und oft bin ich auch länger wach. Man kann es ja so betrachten - dadurch hat man mehr Zeit zu leben.

Antwort
von Mahut, 66

Hallo Agave, mir geht es genauso, ich gehe meistens erst gegen Mitternacht oder sogar noch später ins Bett und sehe zwischen 5:30 und 6 Uhr wieder auf, dan bin ich ausgeschlafen, da ich schon Rentnerin bin köntte ich ja länger schlafen, wenn ich es mal mache bin ich wie gerädert, mir tut dann der ganze Rücken weh und obwohl ich nie schlechte Laune habe fühle ich mich dann Matschig.

Du hast bestimmt genau wie ich keine Schlafstörung, der Mensch ist mit seinem Schlafbedürfnis unterschiedlich, der Eine braucht mehr, der Andere braucht weniger Schlaf

Ich habe mein ganzes Leben nicht mehr geschlafen, brauchte auch nie einen Wecker.

Gruß Mahut

Antwort
von gerdavh, 69

Hallo agave, wenn Du Dich gut fühlst und leistungsfähig bist, dann gehörst Du einfach zu den Menschen, die nicht so viel Schlaf brauchen. Schlaf kann man nicht erzwingen. Wenn Du Dich nach 6 Stunden ausgeruht fühlst, würde ich mir da keine Gedanken machen. lg Gerda

Antwort
von selmatank, 47

Der Hauptgrund, warum jemand nicht einschläft besteht darin, dass er körperlich und geistig nicht entspannen kann. Ausgelöst wird dies sehr häufig durch Probleme, Sorgen und durch Grübeln. Da Hypnose und Selbsthypnose sehr gut geeignet sind, sowohl den Geist als auch den Körper zu entspannen, können Einschlafstörungen oft sehr schnell überwunden werden. quelle: http://www.hypnose-doktor.de/anwendungsbereiche/schlafstorungen/

Schlafstörungen bedeuten, dass jemand Probleme beim einschlafen hat und nciht zur ruhe kommt. dass du nur 6 stunden schlaf brauchst, aber ohne probleme einschlafen kannst, deutet nicht gerade darauf hin, dass du da probleme aufweist.

Antwort
von Baldrian, 50

Ich muss ehrlich sagen dass es mir auch so geht, wenn ich 8-9 Std schlafe bin ich weniger fit als nach 7 Std. Schlaf.

Jeder Mensch hat ein anderes Schlafbedürfnis, vllt liegt es Dir mehr 5-6 Std. zu schlafen und ggf. am Mittag oder nachmittag noch kurz zu schlafen.

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