Frage von friedli, 2

wie kann eine "silent Inflammation nach einem Knieimplatat behandelt werden

Vor der Operation 2006 wurden über Jahre mittels Punktion dem Knie Wasser entzogen. Eine Entztündung konnte auch mittels CT nicht festgestellt werden. Anlässlich der Operation konnte der Operateur auch keine Entzündung feststellen. Nach der Operation stellten sich immer stärkere Schmerzen ein. Es wurde eine Punktion gemacht und die Entnahme blieb für 10 Tage im Labor zur Feststellung ob sich "etwas" entwickelt. Seither, d.h. Seit 2006 leide ich an immer stärkeren Schmerzen, neulich mit Gehbehinderung. Zwei eingeholte Meinungen glichen sich, indem von einer Operation mit Entfernen des Implantates geredet wurde, dies sei eine sehr unangenehme Operation, Patient liege für mind. 4 Wochen im Bett bevor ein neues Gelenk wieder eingesetzt werden kann, diesmal mit Zement das ein Anti- biotikum enthält, 2006 wurde kein Zement verwendet.

Antwort
von kreuzkampus, 1

Ich empfehle Dir, dem Deutschen Arthroseforum beizutreten und Deine Frage dort zu stellen. Ich war da ein paar Jahre lang Mitglied, bevor ich ein neues Knie bekam. www.deutsches-arthrose-forum.de/ Ansonsten bleibt mir bei Deinem Beitrag fast die Spucke weg. Alleine durch das Punktieren kann man sich ganz schnell Entzündungen einhandeln. Mindestvoraussetzung bei Kniepunktionen ist z.B., daß sie absolut steril stattfinden; s.h., auch der Raum muß steril sein. Wenn ich Du wäre, hätte ich schon längst ein neues Knie. Daß der KH-Aufenthalt so lange dauern soll liegt sicher daran, daß man nach der Entfernung erst weitermachen kann, wenn garantiert keine Infektion mehr im Knie ist. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst; aber zwei Ratschläge kann ich Dir dazu geben: 1. Keinesfalls in die Klinik gehen, in der operiert wurde; 2. Auf alle Fälle eine auf Kniegelenke spezialisierte Klinik in Deutschland suchen; egal, wie weit sie entfernt liegt. Alles Gute!

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