Frage von Juergen100, 42

Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine Kniegelengsprothetik OP?

Hallo, kann mir jemand einen Tipp geben, in welche Klinik ich ruhigen Gewissens mit meiner Gelenks OP hin kann? Würde mich über Antworten sehr freuen. Viele Grüße Jürgen

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kreuzkampus, 42

Such Dir mit Hilfe Deines Hausarztes eine Klinik, in der viele Knie-Ops gemacht werden und wo die Infektionsrate niedrig ist. Das sind die wichtigsten Kriterien.

Antwort
von Mahut, 38

Wenn du in Norddeutschland wohnst, kann ich dir die Endo-Klinik in Hamburg Empfehlen, die hat einen sehr guten Ruf

http://www.helios-kliniken.de/klinik/hamburg-endo-klinik.html

Antwort
von anonymous, 34

Ich kenne dein Alter und die Umstände nicht, die dich zur Entscheidung einer OP bewegt haben. Sollte der Grund Gonarthrose 4. Grades (kompletter Verlust des Knorpels) und permanente Schmerzen im Knie - auch im Ruhezustand - sein, würde ich dir vor einer OP eine ambulantre Reha empfehlen. Ich selbst bin 45 und hatte ca. ein Jahr lang permanente Schmerzen im Knie, nach einem MRT war die Diagnose Kniegelenks-Arthrose (Gonarthrose) im Endstadium mit einer Entzündung, die auch den Knochen schon angegriffen hatte und Verursacher der Schmerzen war. Auch ich hatte bereits einen OP-Termin ins Auge gefasst (allerdings mit dem Ziel einer Bio-Prothese, als Klinik hatte ich mir die Arthrose-Klinik in Stade, http://www.arthrose-klinik-witwity.de überlegt). Nach einer 4wöchigen ambulanten Reha (mit Muskulatur-Aufbau, Physiotherapie, Stärkung der Tiefenmuskulatur/Stabilisation, Massagen, Wassergymnastik, Wirbelsäulen-/Gelenks-Übungen, Fango/Höhensonne) bin ich wieder schmerzfrei - die Entzündung ist verschwunden, die Muskulatur fängt jetzt die Belastungen des Alltags auf. Damit das so bleibt, mache ich 4-5 mal pro Woche je 1h entsprechende Stretching-/Aufwärmübungen und Krafttraining für die Kniee.

Ich hoffe, dir damit ein wenig geholfen zu haben ... Viel Glück, Thomas

Kommentar von Juergen100 ,

Hallo Thomas, vielen Dank für Deine Antwort. Ja, die Situation bei mir ist, wie Du beschrieben hast. Mit großer Bakerzyste, fehlendem Meniskus, defektem vorderem Kreuzband und allen Schikanen. Ich werde im Oktober 69 Jahre alt und betreibe seit meinem 14. Lebensjahr sehr intensiv Leistungssport. Wovon neben Rudern und Fußball die Schwerpunkte im Bereich Radsport, Leichtathletik ( 5000/10000m) und Standard Turniertanz lag. Seit einigen Jahren geht das Laufen und das Tanzen gar nicht mehr. Nur Radfahren geht noch. Nun habe ich Angst, dass durch die OP meine Möglichkeiten hinsichtlich Belastung beim Radfahren eingeschränkt werden, da ich 5 Monate auf Teneriffa trainiere. Meine Muskulatur, speziell der Beine, ist relativ stark ausgebildet, denn sonst kommt man auf Teneriffa über keinen Hügel. Mein Orthopäde war aus medizinischer Sicht immer hellauf begeistert von meiner Muskulatur und den Bändern. Zwischenzeitlich habe ich 2 weitere Orthopädie Praxen und 2 Orthopädie Ambulanzen in Krankenhäusern aufgesucht, ohne die jeweiligen Ärzte über die Voruntersuchungen informiert zu haben, um alternative Lösungen zu finden. Leider kam immer die gleiche Antwort: „Es geht nur über ein neues Gelenk“. Ich werde mich jetzt nochmals neu mit dem Thema beschäftigen und im Netz recherchieren und bei meinem Orthopäden diese alternative Möglichkeit ansprechen. Ganz herzlichen Dank für Deine Anregung. Viele Grüße Jürgen

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