Frage von Braunbaer23, 42

Wie behandelt man Angstpatienten am besten?

Diese Frage stellt man sich als Inhaber einer Praxis (welcher Art auch immer) ja immer wieder. Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis, bin gerade in der Ausbildung. Ich möchte gerne einen guten Eindruck machen und versuche gerade, vor allem meinen Umgang mit Angstpatienten zu üben und zu optimieren. Einfühlsam sein ist ja klar, ich glaube, ich habe eine angenehme Art, die es mir erleichtert. Abgesehen von mir, was kann ich noch unterstützend vermitteln, damit es den Patienten erleichtert wird?

Liebe Grüße

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Braunbaer23,

Schau mal bitte hier:
Angst Zahnarzt

Antwort
von reyna, 21

Das individuelle Eingehen auf die Patienten ist wohl wirklich das A und O. Da muss man schon über eine gute Menschenkenntnis verfügen, um das richtig einschätzen zu können und um den Menschen auch wirklich zu helfen. 

Was man sonst noch tun kann... so in einer Praxis fällt mir da einfach ein, sehr souverän zu wirken. Alles sollte hübsch und professionell aussehen und einen guten Eindruck machen. Teil davon wäre auch eine gute Zahnarztsoftware: http://www.industry-press.com/zahnarztsoftware-vergleich/ Das spielt ja alles zusammen: Das Innenleben einer Praxis, die Ärzte und HelferInnen, die Ausstattung... die Dekoration. 

Allgemein sollte es ein Ort sein, an dem der Patient das Gefühl bekommt, dass er sich eventuell wohl fühlen könnte. Wenn er es denn könnte. 

Antwort
von bethmannchen, 27

Einem Menschen mit Angst hilft es kein bisschen, wenn man ihm immer wieder sagt, er müsse keine Angst haben, das wird schon nicht so schlimm... Worte nützen selten etwas gegen Gefühle und Mitleid hilft genau so wenig.

Eigentlich braucht jederAngspatient ein auf ihn abgestimmtes Herangehen. Dem einen reicht "Stell dich nicht so an, andere stehen das scließlich auch durch", ein anderer braucht eine positine Darstellung des Hinterher, wenn alles vor bei ist. Dem einen reicht Händchenhalten, der andere braucht eine Beruhigungsspritze vorweg oder eine Hypnose. 

In erster Linie muss man wohl ergründen, was dem Patienten die meiste Angst macht. Allein das "Ausgelifert sein", "weerlosigkeit", zu erwartender Schmerz... Was viel hilft ist eine zuversichtliche Ausstrahlung oder so etwas wie: Das haben wir schon zig mal gemacht, und hinterher war dann alles halb so schlimm... Das muss man individuell machen, es gibt kein Patentrezept.

Antwort
von Buddhishi, 11

Hallo Braunbaer23,

es gibt auch noch den Weg über eine Hypnose-Ausbildung, die von der (ich glaube sie heißt) Dt. Zahnärztlichen Gesellschaft (weißt Du sicher besser) angeboten wird.

LG

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