Frage von Timelady, 75

Widerspruchsausschuss entscheidet dieser entgültig?

Hallo ich habe die Pflegehöherstufung in pflegestufe 2 beantragt diese wurde sehr schnell abgelehnt schon nach 4 tagen. Ich ging in widerspruch dieser wurde auch innerhlab 8 tage abgelehnt. Da ich den widerspruch aufrecht erhalte wird der zum Widerspruchausschuss vorgelegt. Ich habe jetzt wider einen widerspruch auf das widerspruchsgutachten geschrieben. Wird dieser berücksichtigt? es sind jetzt wider teilweise die selben fehler im gutachten aufgetreten wie im vorgutachten aber auch neue fehler sind jetzt hinzugekommen.

Ich verstehe nicht und die krankenschwester vom pflegedienst auch nicht warum ich immer abgelehnt werde. Es ist ja schon seid jahren so.

Ich habe auch einige neue diagnosen und befunde begründungen für die höherstufung angegeben beigefügt.

Mittlerweile bin ich so stark eingeschränkt das ich mich auch nicht im rollstuhl aufrecht sitzend halten kann deswegen werde ich fest geschnallt. Ich bin auch chronische schmerzpatienten mit therapie resistenten schmerzen.

Im Gutachten wird es so ausgelegt als wolle ich keine schmerzmittel nehmen und würde die schnerzen einfach aushalten.

Ich kann meinen rechten arm nur noch leicht anheben und nur noch 3 finger der rechten hand richtig nutzen.

Meinen kopf kann ich noch bewegen mehr nicht.

Trotzdem reicht angeblich pflegestufe 1 aus man gab mir nur 80 min. in der grundpflege und 45 min. für hauswirtschaft.

Im Gutachten steht auch ich hätte bei der Begutachtung keine spastik gehabt aber ich habe ständig spastik. Ich verstehe diese aussagen nicht?

Die Gutahcter sehen einen doch und den zustand in dem man ist?

Was kann ich noch tun bezüglich dieses Ausschusses?

Antwort
von StephanZehnt, 70

Hallo Timelady,

also es ist so zumindest meines Wissens das man nach einer Ablehnung höchstwahrscheinlich vor das Sozialgericht klagen muss. Wenn es da Unstimmigkeiten gibt. 

Du solltest Dich bitte umgehend hier anmelden und dann kannst Du Deine Problem schildern. Dies ist ähnlich wie hier in einem Forum.

https://online-beratung.patientenberatung.de/index.php?fw_goto=anmeldung/ressort...

Da gibt man die PLZ ein und wird dann an die UPD Karlsruhe usw. vermittelt 

Die beraten nur noch bis zum 11.12..2015 danach übernimmt das ein Callcenter irgendwo (was auch für die GKV arbeitet). Bisher bestand die Möglichkeit das sie sogar zu Dir nach Hause gekommen wären. Ja und  dies dann abgeklärt hätten.

Aber zurück zum eigentlich Kern der Sache es ist wichtig das man sich bei solchen Widersprüchen Hilfe holt. Denn die Entscheidungen fallen direkt vom Schreibtisch weg.  Ohne das die vor Ort gesehen haben Frau XY braucht wirklich mehr Hilfe. 

Eine zweite Geschichte wäre das Du einmal beim VDK anrufst 

Telefon: 05 61/31 05 66-0 bzw. bundesrechtsabteilung@vdk.de und da speziell nachfragst was man tun kann nachdem Du kurz Deine Situation geschildert hast. Es kann passieren das sie sagen OK wenden sie sich bitte an ...und es kann auch sein wenn die Geschichte größer wird das man zu Dir sagt OK wenn sie Mitglied sind mtl. geringer Betrag (3 € ?) ziehen wir das für sie durch Ausgang allerdings offen. 

E>s hat wenig Sinn nun zu sagen noch einmal das Gleiche, sondern es muss irgendwie Hilfe her. Was möglich ist weis ich nicht!

Wenn alles gut geht wird das natürlich teuer für Dich, dass kostet  eine Tasse Kaffee (grins). 

Alles Gute Stephan 

Kommentar von Timelady ,

danke ich habe jetzt z.b. auch erfahren das alles was dem MDK mitgegeben wird nie bei der Pflegekasse landet da landet immer nur das Gutahcten aber die ganzen medizinischen gegebenheiten wie diagnosnen atteste und das Pflegetagebuch kommt gar nicht erst zum Prüfenden Sb der pflegekasse. Toll wenn ich das nun auch mal weiss. Die Pflegekasse fand es nämlich auch nicht gut was man sich da ständg mit mir erlaubt. Ich schicke denen nun alles zu was ich habe. Hoffe dieser Ausschuss entscheidet mit all den begründungen die meinerseits auch vorliegen.

Antwort
von sonne123, 74

Hallo liebe Timelady, normalerweise müßte der mit berücksichtigt werden.....das man allerdings einen Widerspruch auf einen Widerspruch einlegen kann ist mir neu. Du hast nichts zu verlieren, darum ist es gut, das du ihn aufrecht erhälst. 

Ich habe mal Google gefragt, ob es ein übergeordnetes Organ des MDK gibt und bin auf MDS --> Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes  Bund der Krankenkassen.... Einen Link einfügen ging leider nicht, darum möchte ich dich bitten selbst zu suchen. Eventuell findest du dort Unterstützung. Aber ohne Garantie, ich kann es dir nicht versprechen. Liebe Grüße

Kommentar von Timelady ,

danke die UPD kenne ich shcon mit denen werde ich aber auch nachher nochmal sprechen. Und auch wennn es eventuell wider für die katz wird zum pflegestützpunkt gehen. mit den beiden Gutachten.

Antwort
von evistie, 64

Der Widerspruchsausschuss beurteilt, ob die Ablehnung des Widerspruchs aufrecht erhalten wird. Darüber erhältst Du zu gegebener Zeit einen entsprechenden Beschluss.

Gegen diesen Bescheid kannst Du innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage beim Sozialgericht erheben. Die Klage ist schriftlich oder zur Niederschrift beim zuständigen Sozialgericht (wird Dir genannt) einzureichen.

Kommentar von Timelady ,

klagen wirder letzte weg sein den ich gehe der dauert jahre

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