Frage von butterfly7,

werde immer kraftloser!! - ANGST!! :-((

hey leute ^^ also. am freitag war ich beim doc, zwecks meiner beinschwäche und weil ich oft meine hände, finger und beine nicht bewegen kann. nach belastung ( kurzes rennen zwangsweise um den bus zu bekommen) ist mir nicht mehr möglich. meine beine fühlen sich dann an wie wenn ich betonklötze dran hätte und ich habe dann das gefühl vor schwäche zusammenzubrechen. das "nicht bewegen können" kommt öfter und das schubweise. auch bleibe ich mit den zehen oft an treppenkanten hängen oder stolpere leicht. der arzt hat mich zum neuro geschickt um eine nervenleitermessung zu machen. seit 3 tagen habe ich zusätzlich weniger kraft in den händen, armen und fingern ( kann zb.keine flasche mehr öffnen oder mich mit den armen im sitzen abstützen ohne das meine handgelenke wehtun. mein kalium ist wieder normal... was ist los mit mir???

Antwort von berta,
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hallo butterfly,

ich will ganz sicher keine panikmache betreiben > frage dich aber trotzdem: bist du schon auf MS untersucht worden ?

vielleicht solltest du deinen arzt mal darauf ansprechen.


Viele Patienten berichten bei ihren ersten Arztbesuchen von „komischen Gefühlen". Ihnen sei, als würden „Ameisen über die Beine laufen" oder das Gefühl, als würden sie "auf Watte gehen".

  • Mit solchen Kribbel- oder Taubheitsgefühlen in Armen oder Beinen meldet sich die MS bei rund 30 Prozent aller Patienten zum ersten Mal. Auch Sehstörungen gehören zu den Symptomen, über die Betroffene in der frühen Phase klagen. Dabei kann es sein, dass die Sehschärfe eines Auges beeinträchtig ist oder Doppelbilder auftreten.

    • Bei fast jedem fünften Patienten äußerst sich die Krankheit zunächst durch Gang- und Gleichgewichtsstörungen. Zehn Prozent der Betroffenen werden wiederum mit einem Gefühl der Kraftlosigkeit, häufiger in den Beinen, konfrontiert.

http://tinyurl.com/86k263n

Kommentar von butterfly7,

nein, wurde ich nicht. allerdings hat man letztes jahr mal bei mir ein CT vom kopf gemacht und da war alles okay....und in meiner famlie liegt die krankheit nicht vor.- sie wird doch vererbt, ist also genetisch bedingt- oder liege ich da falsch??

Kommentar von berta,

butterfly, die krankheit ist nur zum teil genetisch bedingt.

ich habe dir deshalb geraten, deinen arzt darauf anzusprechen, weil die bekannte meiner mutter vor vielen jahren auch von kraftlosigkeit, schäche in den armen/beinen etc. und diesem "wie auf watte gehen" gesprochen hatte....und bei ihr wurde dann MS diagnostiziert.


  • Dr. med. Oliver Neuhaus, Prof.Dr. med. Bernhard Hemmer und Prof. Dr. med. Hans-Peter Hartung von der Neurologischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf :

Ist die MS vererbbar? Zur Genetik der MS

Die Ursache der MS ist nach wie vor nicht exakt erforscht.

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass neben Umwelteinflüssen ein genetischer Hintergrund vorliegt.

Die ersten Hinweise ergaben sich aus Verwandtschaftsstudien. ...ein eineiiger Zwilling eines MS-Erkrankten, der mit exakt denselben Genen ausgestattet ist, hat ein etwa 25 %iges Risiko, ebenfalls an MS zu erkranken.

Mit anderen Worten muss die Genetik zu 25 % an der Ursache der MS beteiligt sein, während Umwelteinflüsse zu 75 % eine Rolle spielen.

  • Insgesamt wird die MS als eine durch Umweltfaktoren verursachte Erkrankung angesehen, die Menschen mit einer genetisch bedingt erhöhten MS-Empfänglichkeit betrifft.

  • Von einer echten Erbkrankheit kann bei der MS allerdings nicht gesprochen werden, es gibt auch nicht „das MS-Gen“. Der Vererbungsweg ist sehr vielschichtig und weitgehend noch unverstanden.

  • Auch die Art der Umweltfaktoren ist noch nicht exakt aufgeklärt, diskutiert werden verschiedene Viruserkrankungen, die als Gemeinsamkeit zu einer Öffnung der so genannten Blut-Hirn-Schranke führen können.


http://tinyurl.com/6lkm5h9

Kommentar von berta,

allerdings hat man letztes jahr mal bei mir ein CT vom kopf gemacht und da war alles okay....

  • Die Computertomographie (CT) ist eine Röntgenschichtuntersuchung und kann eingesetzt werden, um andere Erkrankungen des Nervensystems auszuschließen.

  • Eine wesentlich genauere Aussage lässt sich mit Hilfe der Kernspintomographie treffen (aus dem Englischen stammende, bei uns ebenfalls gebräuchliche Abkürzung dafür: NMR oder MRT = Magnetresonanztomographie). Anstelle von Röntgenstrahlen werden hier Magnetfelder verwendet. Eine MS allein aufgrund der Kernspintomographie mit ausreichender Sicherheit festzustellen, ist aber nicht möglich.

  • Nach wie vor ist zur Sicherung einer MS-Diagnose die Untersuchung des Nervenwassers (Liquors) wichtig. Bestimmte Eiweißkörper weisen auf eine besondere Form der Entzündung im Zentralnervensystem hin, auch wenn sie nicht absolut beweisend für MS sind.

http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/index.php?w3pid=ms#wie

Antwort von anonymous,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

hallo :) vorne weg: ich bin kein arzt (kein wunder bin auch erst 15 :D ) und deshalb hab ich keine richtige ahnung.. allerdings bin ich bei dem "mit den zehen oft an treppenkanten hängen oder stolpere leicht" aufmerksam geworden, denn meine mama stolpert auch öfters mal, allerdings weiß sie warum, denn sie hat Multiple Sklerose. schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Sklerose#Symptome

Kommentar von butterfly7,

hatte deine mama in ihrer familie schon personen, die an MS leiden/gelitten haben?? man sagt ja die krankheit bekommt man nur, wenn sie z.b. der vater auch hatte. - in meiner familie sind aber keine MS fälle bekannt.

Kommentar von Diane22,

so, ich hab mich erst mal registriert, weil ich erst heut auf diese seite getroffen bin :D also ich bin quasie der "gast" von oben :) also nochmal wegen deiner frage, in der familie meiner mama waren nie MS fälle bekannt. MS ist sowiso keine klassische erbkrankheit, deshalb kann das durch aus sein. aber ich will dir aufjeden fall keine angst machen und ich hab davon, um ehrlich zu sein, wenig ahnung, aber ich kann mir vorstellen, dass es schwierig und extrem blöd ist, wenn man deine angegebenen Symptome hat und absolut nicht weiß was los ist, deshalb wollte ich dir meinen "verdacht" nahelegen und wünsche mir aufjeden fall für dich, dass es dir bald besser geht! also gute besserung!

Antwort von Shivania,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bevor Sie weiter neurologisch untersucht werden, schließen Sie bitte eine Histamin-Intoleranz aus UND lassen bitte Ihren Vitamin B12 Spiegel bestimmen!

Die Symptome der Histamin-Intoleranz gleichen einer Allergie, einer Lebensmittelvergiftung oder einer Erkältung. Sie treten insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auf, können aber auch chronisch andauern, ohne dass der Betroffene einen Zusammenhang mit der Ernährung erkennt. Eine enorm breite Palette von teils unspezifischen Symptomen ist möglich. Welche Symptome auftreten, ist individuell verschieden. Als typische Leitsymptome können auftreten:

  • Anschwellende Nasenschleimhaut, laufende Nase, Niesen, Auswurf, Hustenreiz, Atembeschwerden
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen
  • Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötungen, Erröten (Flush im Gesicht)
  • Hitzewallungen, Schweissausbrüche, gestörtes Temperaturempfinden
  • Herzrasen, Herzstolpern, Herzklopfen, Blutdruckabfall
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • Schlafstörungen, Müdigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Ödeme (Schwellungen, Wasseransammlungen, z.B. geschwollene Augenlider)
Antwort von anonymous,

Und unbedingt auch mal auf MG untersuchen lassen (Myasthenia gravis), macht sich auch mit Schwächegefühl bemerkbar, ist schwer zu diagnostizieren bzw. oft wird gar nicht an diese relativ seltene Krankheit gedacht.

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