Frage von ParanormalGirl, 143

Werde ich Gesund?

Hallo, kurze Zusammenfassung. Ich war schon immer verschlossen auch als kleines Baby. Ich war immer die Aussenseiterin. Ich kam nie zu Wort und bin mit Filmen aufgewachsen, die Gefühle aus Filmen gelernt, weil zu Hause wurde immer nur gestritten und geschlagen. In der Schule wurde ich ausgenutzt oder gemobbt oder beides. Im Praktiken wurde ich auch ständig gemobbt und herumkommandiert. Ich sah mich schon immer anders, ich hör auch andere Musik als die meisten Leute. Ich war 8monate in der Klinik für jugendliche es wurde festgestellt das ich unter schizoaffektive/schizophrenie & persöhnlichkeitsstörungen leide. dann war ich 10monate in einer psychiatrischen wg. Dort wurde ich von den anderen jugendlichen ausgenutzt, verarscht, geschlagen. Die Betreuer wollten mir nicht glauben, weil ich nicht immer Perfekt war. Mir wurden taten untergestellt bei denen ich nicht beteiligt war. Ich wurde auch von betreuern geschlagen. Im internet wurde ich auch immer gemobbt. Viele haben fakes von mir erstellt und mich als Schl4mpe dargestellt. Ich habe keine Freunde, ich hatte mal 1x eine beste freudin bei der ich mich wirklich super gefühlt habe aber sie hat mich für ein jungen verlassen. ich denke nicht mehr so oft an früher das ich geschlagen wurde oder so, ich denke nur noch an die fehler die ich gemacht habe. aber ich kann keine horrorfilme mehr schauen nichtmal ein foto mit einem monster drauf ich beginne sofort zu weinen oder zu schreien, ich bin sehr leicht zu reizen ich werde schnell aggressiv ich nehme auch ein online spiele mit (chat) sehr ernst ich habe früher geister gesehen und stimmen gehört, jetzt nicht mehr. aber sehr viel angst ist noch da ich kann auch bei keinem friedhof vorbei gehen ohne das ich beginne zu laufen weil ich "Das Böse" spürre Ich wohne seit 2 monaten ca. wieder zuhause, ich habe mich 2monaten das erste mal gestern wieder raus getraut mit meiner mama, sie hat mir eine tasche gekauft (bin jetzt 17 und in 3monaten 18 und bin weiblich)

das ist eine kurzfassung meines verhaltens und meines erlebniss ich wurde so ziemlich oft enttäuscht und wenn ich böse bin auf jemanden hab ich das gefühl ich müsse sie töten (kommt auf die person an) so ich hab auch angst vor krankenhäusern und bei komischen orten kriege ich angst und raste aus (panikattacke, beginne zu schreien wie oben schon mal erwähnt)

ok- die klinik meinte ich wäre geheilt zum teil aber ich glaube ganz tief in mir bin ich ein monster das jederzeit ausbrechen kann ich hab angst von mir selber und jetzt weine ich hilfeeeeeeeee

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dinska, 108

Deine Seele, Psyche ist krank und nur du kannst sie wieder heilen. Du hast nun eine Bestandsaufnahme gemacht und nun würde ich dir empfehlen das alles aufzuschreiben. Dann gehst du zu einer Feuerstelle und verbrennst langsam das Blatt oder die Blätter und sagst, ade mein ehemaliges Leben, ich beginne neu und zwar jetzt. Du hast keine Macht mehr über mich und ich lasse es nie mehr zu, dass es wieder so kommt. Dann suchst du dir was, was dir gut tut und dich aufbaut. Das kann Yoga, Pilates, Ballsport oder irgendwas sein, was dir zusagt, dich fordert und dir Befriedigung schafft. Vielleicht versuchst du es auch mal mit Entspannungsmethoden, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation. Auch das Erlernen von Atemtechniken kann sehr hilfreich sein, weil man sich dadurch sofort beruhigen kann, wenn man die richtige Technik beherrscht. Deine Wirkung auf andere liegt nur in dir. Wenn du Frieden mit dir geschlossen hast und mit dir selbst zurecht kommst, dann hast du auch weniger Probleme mit den anderen. Lerne zu dir zu stehen. Ich bin ich, mit allen meinen Stärken und Schwächen. Ich mag mich und wer mich nicht mag ist selber schuld. Nimm dein Leben in deine Hand und du wirst es schaffen. Wer, wenn nicht du!

Kommentar von Emelina ,

Tolle Antwort - DH, bzw. "Danke" und "Pfeil nach oben".

Antwort
von Lydia304, 94

Das hört sich für mich doch deutlich nach einer behandlungsbedürftigen Störung an, bist Du denn in einer ambulanten Anschlussbehandlung (psychotherapeutisch), bekommst Du Medikamente? Wird gegen die offensichtlichen Reste der Wahnvorstellungen vorgegangen? Wurden oder werden Traumatisierungen aus der Vergangenheit verarbeitet, weißt Du, wie Du Dinge ändern und besser für Dich sorgen kannst? Und wie Du Ängste überwinden und soziale Beziehungen erfolgreicher gestalten kannst? Das wäre aus meiner Sicht dringend nötig, die hier vorgeschlagenen Maßnahmen sind sehr oberflächlich und greifen zu kurz bei einer Geschichte wie Deiner, so einfach ist das nicht, alles hinter sich zu lassen.

Antwort
von pferdezahn, 83

Mache einen Srich unter deinem bisherigen Erlebten und vergiss die Vergangenheit. Betrachte es als Schnee von gestern und suche nur das Gute (positive) und  Freundinnen, die dich moegen und verstehen. Das Leben kann schoen sein, allerdings ohne Probleme und Unzufriedenheit. Deswegen vergesse was gewesen ist und fange neu an.

Kommentar von ParanormalGirl ,

ok das mache ich nebenbei schon aber man kann nicht einfach alles vergessen habe diesen knopf schon einmal betätigt dann war ich aber ein monster schlimmer als der löffelkiler :c

Kommentar von pferdezahn ,

Vergessen braucht seine Zeit, das geht nicht mit einem Knopfdruck. Es heist nicht umsonst: "Die Zeit heilt Wunden." Verdraenge die negativen Gedanken und widme dich den positiven.

Antwort
von Milizzy, 72

Du wirst Gesund, wenn du aufhörst in der Vergangenheit zu sitzen und aus dir was machst. Konzentrier dich mehr was du in deinem Leben erreichen willst. Die Menschen, die es nötig haben Menschen fertig zu machen denen brauchst du in der Zukunft keine Aufmerksamkeit schenken.

Antwort
von ParanormalGirl, 71

PS ich fange am 17.8 an in ein kurs für mädchen zu gehen 6wochen

um etwas machen zu können und an das leben zu gewöhnen das draußen statt findet

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