Frage von MrDick, 276

Wer stellt fest, ob man arbeitsuntauglich ist?

Ein Freund von mir ist stark psychisch belastet und leidet an Rheuma. Er ist allerdings erst 55Jahre alt und daher noch nicht unbedingt im normalen Rentenalter. Ich habe ihm vorgeschlagen, dass er sich als arbeitsunfähig einstufen lassen soll. Zu welchem Arzt muss er da gehen, machen das nur Arbeitsmediziner?

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Antwort
von alegna796, 235

Er muss erst einmal für mehrere Monate krank geschrieben sein. Wenn sein behandelnder Arzt dann der Meinung ist, dass sich sein Gesundheitszustand nicht bessert, kann er einen Bericht für die KK schreiben und er kann dann dort Rente beantragen. Wie schon erwähnt, ist das ein langer beschwerlicher Weg, er sollte auch beim Amt für Soziales einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Wird dem statt gegeben und eine Behinderung von mindestens 50 % festgestellt, stehen seine Chancen besser. Aber bitte nicht zu viele Hoffnungen machen, meistens sind nach Ablehnungen immer wieder Einsprüche zu machen, dann werden immer wieder erneute Gutachten angefordert und es ist ein langer Weg.

Kommentar von ThomasE ,

Super Antwort !! kann nur hinzufügen das mir bei dem Schwerbehindertenausweis der VDK (verein deutscher kriegsverserter) oder so ähnlich sehr hilfreich war auch was die % anging. Man muß zwar Mitglied werden , aber der Jahresbeitrag von 18€ ist nicht zuviel denke ich Mfg ThomasE

Antwort
von gerdavh, 262

Hallo, da muss er erstmal zu seinem Hausarzt und dieser schreibt einen entsprechenden Bericht. Dieser Bericht geht dann an die Krankenkasse und diese informieren die Rentenanstalt. Diese werden wiederum einen Gutachter vorschlagen, zu dem er gehen muss. Es ist gar nicht so leicht, vorzeitig in Rente zu gehen, das kann ich Dir gleich sagen. Da hat er einen langen Weg und viele Arztbesuche vor sich. Alles Gute. Gerda

Antwort
von StephanZehnt, 185

Hallo MD... ,

wie schon Gerda schrieb ist hier die Frage was die Gutachter dazu sagen. Der Ablauf der Freund oder... spricht mit seinem behandelnden Arzt..

Der kann ihm in etwa sagen wie groß die Wahrscheinlichkeit ist. eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Nun sagt der Arzt OK die Möglichkeit ist groß - kann man auf das Amt gehen und einen Antrag für eine Erwerbsminderungsrente holen. Wenn man dann noch ärztliche Unterlagen mitschicken kann wo der Arzt zur Erkrankung kurz Stellung nimmt, ist das noch besser.

Die DRV nimmt dann dazu Stellung und schickt einem zu einem Gutachter. Man muss heute sehr schwer erkrankt sein um eine volle Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Zumeist bekommt man eine Teilerwerbsminderungsrente und arbeitet danach nur noch fünf , sechs Stunden / Tag. Falls das in der Firma überhaupt möglich ist. Denn mit 55 J. bekommt man keine Arbeit mehr. in einer anderen Firma. Auch wenn die Firmen in den Medien nach Fachkräften .....sie meinen eher kostengünstige Kräfte.

Also mit den Ärzten sprechen - Antrag stellen - Gutachter- hoffen....

VG Stephan

http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/abgestufte-erwerbsminderungsrente-2...

Antwort
von piamaier, 161

Ich habe auch Rheuma und habe seit einem Jahr Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen. Dies hab ich nur durch den VDK erreicht. Habe 2 mal eine Ablehnung bekommen bis ich zum VDK gegangen bin die hatten es super hinbekommen. ich hoffe es hilft dir ein wenig >>

Antwort
von ThomasE, 151

Gehe auch zum VDK der hilft beim Schwerbehindertenausweis (absolut erforderlich) Mfg.ThomasE

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