Frage von Birnhof, 448

Wer kann mir bitte die Diagnose übersetzen ? Danke !!!!!!

****1. Deformierende Spondylosen und degenerative Diskopathien in sämtlichen LWS-Segmenten. Kleine Schmorl'sche Knorpelimpression im Bereich der Deckplatte von LWK II. Chondrosen TH11-L2. 2. Im Segment TH11/TH12 subligamentärer, paramedian rechtsseitiger, flacher, zungenförmiger Diskusprolaps mit Einengung des vorderen subduralen Reserveraums. Unbehinderter Austritt der nervalen Strukturen durch normal weite Neuroforamina. 3. Im Segment TH12/L1 nach kranial umgeschlagener, flacher, subligamentärer, paramedian rechtsseitiger Diskusprolaps mit einer kraniokaudalen Ausdehnung von 1,2 cm, axial 0,7 cm. Einengung des vorderen subduralen Reserveraums. Unbehinderter Austritt der nervalen Strukturen. 4. In den übrigen LWS-Segmenten kein Nachweis eines raumfordernden Diskusprolaps bzw. einer Diskusprotrusion. 5. Normale Weite des knöchernen Spinalkanals und der ossären Neuroforamina. 6. Orthotop gelegener Conus mit normaler Aufteilung in die Filamente. 7. Fettige Atrophie der miterfassten kaudalen lumbalen Muskulatur.

Antwort
von StephanZehnt, 350

Hallo Birnhof,

Deformierende - degenerative Veränderung der Wirbelkörper auch degenerative (krankhafte ) Veränderungen der Bandscheiben im Bereich der Lendenwirbelsäule! Schmorl'sche Knorpelimpression im Bereich der Deckplatte von LWK II in dem Fall findet man Bandscheibengewebe im Wirbelkörper.

Degenerative Veränderungen der Bandscheiben zwischen Brustwirbelsäulenkörper 11 und Lendenwirbelkörper 2. In der unteren Brustwirbelsäule zwischen den Wirbeln TH 11 u. Th 12 Bandscheibenvorfall. der Teil der aus herausgedrückt wird liegt an der Seite in der Mitte. Ist also ein rechtsseitiger, flacher, zungenförmiger Diskusprolaps mit Einengung des subduralen Reserveraumes

( Der Subduralraum ist ein zwischen Dura mater /Hirnhaut des Rückenmarkes) und Arachnoidea gelegener Spaltraum, der teilweise mit lockeren Bindegewebszügen angefüllt ist. )

Unbehinderte Austritt der nervalen Strukturen durch weite Neuroformina (das heißt die Nervenwurzeln werden in den Zwischenwirbellöchern nicht behindert. odgl..)

(3) Zwischen den Wirbeln Th12 (Brustwirbelsäule) und LWK 1 (Lendenwirbelsäule) ein weiterer Bandscheibenvorfall Richtung Kopf umgeschlagen flacher, subligamentärer, paramedian rechtsseitiger Diskusprolaps (Erklärung siehe oben bei dem anderen Prolaps). mit einer Ausdehnung Kopfrichtung und Fußrichtung (also Kraniokaudal) von 1,2 cm axial (Breite) 0,7 mm Einengung des vorderen subduralen Reserveraums.

  • Spinalkanal ist der Kanal in der das Rückenmark verläuft gschützt durch die Dura Mater ( Hirnhaut).
  • ossär = Knochen - Wirbelkörper usw..
  • Neuroformina = Zwischnewirbellöcher
  • Orthotop gelegener Conus mit normaler Aufteilung in die Filamente Das letzte Stück der Wirbelsäule ist wie eine Art Konus ausgebildet.
  • Filament = Fadenwerk ob damit das Nervengeflecht gemeint ist was aus der Wirbelsäule austritt Plexus lumbalissacralis?
  • fettige Atrophie wahrnehmbarer Gewebeschwund durch Gewebeveränderung (in dem Fall Muskelabbau der Muskulatur die eigentlich die Lendenwirbelsäule stützen und halten soll .)
  • lumbal - Bereich der Lendenwirbelsäule/ Kaudal Richtung Füsse.

Soviel grob zum Thema wer Schreibfehler findet kann sie ....

VG Stephan

Antwort
von walesca, 211

Hallo Birnhof!

Wer kann mir bitte die Diagnose übersetzen ?

Bitte schau mal in diesen Tipp hinein. Damit gelingt die Übersetzung ganz bestimmt. Probier es einfach mal aus.

https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/verstaendliche-aufklaerung-beim-arzt---ihr...

Alles Gute wünscht walesca

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