Frage von Gabriele1, 20.8 Tsd.

wer hat Erfahrungen mit Renehavis-Injektionen

Mein Orthopäde hat mir eine Therapie mit Renehavis-Injektionen empfohlen. Seine Diagnose - Knorpelschäden im Knie 3.u. 4.grades seien zwar vorhanden, aber noch ein ausreichender Gelenkspalt. Damit hätte die Therapie noch Erfolgsaussichten. Im Netz finde ich allerdings wenig Berichte hierzu außer Eigenwerbung einiger Praxen und einem WDR-Bericht. Vielen Dank im Voraus an Euch.

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Antwort
von StephanZehnt, 17.5 Tsd.

Halo Gabi,

in der Regel hält so eine Injektion mit Hyaluronsäuren nur ca. sechs Monate. Wenn man liest Meniskusschädigungen Grad 3 bis 4

  • Grad III Läsionstiefe > 50 %: Der Knorpeldefekt reicht je nach Abstufung bis zur Knochenschicht.
  • Grad IV vollständige Knorpelläsion: Der Knochen liegt komplett frei – „Knorpelglatze“

Es wäre hier die Frage ob die Mikrofrakturierung nicht eine Alternative zu der Hyaluronsäure wäre. Wer sehr viel Geld hat, es gibt inzwischen Kliniken wo Knorpelzellen gezüchtet werden zum Beispiel in der Nähe von Berlin.

Ich würde mir zumindest eine Zweitmeinung holen!

VG Stephan

Bild Quelle .med-library.com

Antwort
von bobbys, 16.8 Tsd.

Hallo Gabriele1,

Zusammenfassend kann nach der gegenwärtigen Datenlage davon ausgegangen werden, dass die intraartikuläre Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure bei Patienten mit Arthrose Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern kann. Das Ausmaß dieser Verbesse- rungen scheint insgesamt eher gering zu sein. Patienten mit leichter bis mittelschwerer Arth- rose profitieren möglicherweise mehr als solche mit schweren, fortgeschrittenen degenerati- ven Veränderungen.

Da du bereits schwere und fortgeschrittene Veränderung hast ,glaube ich nicht wirklich an eine Erfolgsaussicht zumal ja das Ausmaß einer Verbesserung insgesamt eher gering ist. Und die Kosten deshalb auch nicht von der KK übernommen wird. Falls deine KK die Kosten übernimmt,kannst du es ja nutzen,aber selbst bezahlen würde ich dafür nicht :)

LG bobbys

Antwort
von hohsi, 16.4 Tsd.

Die Antworten sind leider nicht hilfreich, weil es sich hier nicht um die herkömmliche Hyaluronsäure sondern um eine neue Variante handelt. Doppelkammerspritzen mit niedrig- und hochmolekularer Hyaluronsäure. Die eine schmiert, die andere gleicht auch. Diese Technologie wird bereits erfolgreich im Pferderennsport eingesetzt und da gibt es keinen Placeboeffekt. Die Spritzen sind allerdings fast dreimal so teuer wie z.B. Ostenil, die herkömmliche Hyalornsäure und Ärzte müssen mindestens 40 Stück abnehmen. Ich habe jetzt bei meiner PKV eine Kostenübernahme beantragt, Ostenil wird gezahlt, Renehavis weiß ich noch nicht. Drum würde mich auch die Erfahrung interessieren. Versuche auch gerade Flexiseq-Gel, Innovationspreis 2013 und GAT, Ganzheitliche Arthrosetherapie - Ernährungsumstellung nach Säure/Basen-Zyklen auf vegan. Alles noch am Anfang, kann noch keine Veränderung absehen, bin aber guter Dinge.

Antwort
von Hoerup, 13.1 Tsd.

Ich habe Arthrose 4 grad im Knie, die erste Behandlung mit Renehavis habe ich vor 3 Monate bekommen und bin jetzt schmerzfrei. Die nächsten spritzen bekomme ich jetzt und bin sehr zufrieden ich kann es nur empfehlen zu probieren.

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