Frage von SuSonne66, 253

Wer hat Erfahrungen mit eltektromagnet. Bluttests? Erfolgreiche Behandlung? Bestätigte Ergebnisse?

Mein Sohn (14 1/2, bereits an die 190 cm groß und weit entwickelt - Stimmbruch schon mit 11 1/2) hat sein Leben lang mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen gehabt: nach Geburt 4 Monate Dauerschreien, höchstens 1 1/2 - 2 Stunden Schlaf am Stück, unzählige Nahrungsmittelunverträglicheiten, nach erster Impfung spastische Bronchitis, Neurodermitis, hohe Infektanfälligkeit, schnell und hoch fiebernd (41 ° C), 2 misslungene OPs (Abriss und einmal Entzündung) am Hodenhochstand (zum Glück einseitig), Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Unruhezustände, hat immer hier geschrieen (mitunter Borreliose mit 3 Jahren, Spulwürmer mit 11 Jahren - heftige allergische Reaktion)...

Meine Kinder (jüngere Schwester (11) ist kaum krank und eine Powerfrau) werden immer vorzugsweise alternativ behandelt (Antibiotika/Wurmmittel nur in o.g. Fällen - Tochter lediglich eine Antibiose). Vieles hat mein Sohn überwunden (keine Allergien mehr, Bronchien in bester Verfassung, Wirbelsäule begradigt, Nerven frei). Dennoch haben wir immer wieder (in der Regel im Winter) mit Phasen zu kämpfen, in denen er in schlechter Verfassung ist. Nach meinem Empfinden wird es von Jahr zu Jahr schlimmer. Derzeit leidet er unter Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- und Wahrnehmungsstörungen, Schlafstörungen, kann sich auf nichts konzentrieren, nicht mehr als drei Zeilen lesen, da dann alles verschwimmt.

Eine larvierte Depression wird nicht ausgeschlossen, doch mein Sohn ist trotz Leidensweg meist frohen Mutes. Hat trotz aller Probleme und langen Ausfallzeiten die 9. Klasse auf einem anspruchsvollen Gymnasium erreicht und besucht diese Schule nach eigener Aussage gerne und fühlt sich nicht überfordert. Er kommuniziert mit mir seine Sorgen und Nöte und natürlich kämpft er mit für diese Altersgruppe natürlichen Unsicherheiten und nicht immer erquickenden Gedanken. Ich habe meine Zweifel an dieser Diagnose, habe dennoch Maßnahmen ergriffen, um dem Lichtmangel entgegenzuwirken (Lichtdusche) und ihn psychisch aufzubauen (NLP für Jugendliche). Wann immer möglich geht er liebend gerne in die Natur.

Ich frage mich, was noch hinter seinen Beschwerden stecken könnte, außer dass die Borreliose, die damals erst spät erkannt wurde, stecken könnte. Wäre ein elektromagnetischer Bluttest hilfreich? Bislang hat uns die Kinesiologie (durch einen erfahrenen Arzt ausgeführt) häufig weiter geholfen, doch im Moment kommen wir hier nicht weiter... Wer weiß Rat?

Von unqualifizierte Äußerungen von verbohrten Gegner der Naturheilkunde bitte ich abzusehen*. Vielleicht hilft es ja...

  • auch wenn man aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, bekanntlich auch Schönes bauen kann.
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Antwort
von Zweimal, 240
Von unqualifizierte Äußerungen von verbohrten Gegner der Naturheilkunde bitte ich abzusehen

Ich kenne hier weder unqualifizierte Antworten noch Gegner der Naturheilkunde, so dass einer Antwort von möglichst vielen Usern nichts im Wege steht.

Hier meine:

Anstelle eines eletromagnetischen Bluttests empfehle ich dir, dich an eine auf solche Fälle spezialisierte Stelle in Bonn zu wenden, die ich in einem meiner Tipps vorgestellt habe:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/anlaufstelle-fuer-patienten-ohne-diagnose:

"Unser Angebot richtet sich an Patienten, die unter sogenannten unerklärten Beschwerden leiden. Das sind Symptome, für die Ärzte keine Ursache finden können. Man kann sich leicht vorstellen, wie frustrierend das für die Betroffenen ist: zu leiden, ohne zu wissen, woran.
Eine Sprechstunde im klassischen Sinn bieten wir nicht. Stattdessen können Patient und Hausarzt die gesammelten Krankenakten des Patienten an uns schicken. Wir wollen, dass der behandelnde Hausarzt mit im Boot ist, damit keine Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. Die werden bei uns gesichtet, zusammengefasst und Spezialisten der Uniklinik vorgelegt. Ziel ist, den Betroffenen am Ende einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.
Es kann sich tatsächlich um eine seltene, bisher nicht diagnostizierte Erkrankung handeln. Genauso gut kann es auch sein, dass eine häufige Krankheit übersehen wurde. Oder, dass die Symptome von einer psychischen Störung herrühren. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, die bislang noch gar nicht beschrieben wurde."

Ich hoffe, dass deinem Sohn dort geholfen werden kann.

Kommentar von SuSonne66 ,

Guten Morgen Zweimal,

vielen herzlichen Dank für diesen wirklich hilfreichen Tipp!!!!!!

Leider finde ich mich hier noch nicht so zurecht, dass ich bereits Gelesenes schnell wieder auffinden könnte. Dann könnte ich mehr als ein Beispiel einer in meinen Augen unqualifizierten Äußerung geben. Aber egal... Zum Glück gibt es User wie Dich, die es tatsächlich gut mit einem meinen und sich auch nicht von einem Satz abschrecken lassen, den sie vielleicht auch vollkommen missverstanden haben.

Sonnige Grüße

SuSonne66

Antwort
von elliellen, 222

Hallo!

Dein letzter Satz, an dieser Weisheit ist in der Tat viel Wahres dran!

Zu dem Elektrischen Bluttest habe ich persönlich keine Erfahrungen, die ich schildern kann, aber ich habe eine langjährige Bekannte, deren Sohn über viele Jahre Beschwerden hatte, von Neurodermitischen Schüben über Konzentrationsstörungen bis hin zu häufigen morgendlichen Magenschmerzen.

Sie ist mit ihrem Sohn dann schließlich zu einem Heilpraktiker gegangen, der bei ihm den Elektromagnetischen Bluttest durchgeführt hat. Inzwischen ist er beschwerdefrei. Ich kann dir also auch nur zu dem Test raten, sicher hat du in deiner Nähe einen guten Heilpraktiker oder anderen Mediziner, der diesen Test durchführt.

Nachdem der Test ausgewertet wurde, kann deinem Sohn dann gut geholfen werden. In einem spezialisierten Labor wird das Blut generell auf Störungen und Erkrankungen aller Organe sowie auf toxische Belastungen des Körpers untersucht. Zusätzlich lassen sich Allergien, Parasiten und Umweltbelastungen untersuchen und der Grad der daraus resultierenden Belastung auswerten.

Alles Gute und viel Erfolg!

Antwort
von GeraldF, 199

Sie stellen eine Frage in einem Gesundheitsforum und selektieren schon im Vorfeld Antworten aus, die Ihnen nicht genehm sein könnten. Wenn Sie an einer Lösung des Problems interessiert wären, dann würden Sie sich die Statements auch von der "schulmedzinischen" Fraktion durchlesen, abwägen und dann entscheiden. Sie suchen keine Antwort, sondern Bestätigung.

Kommentar von SuSonne66 ,

Hallo GeraldF,

meine Bitte schließt nicht generell die Antworten von schulmedizinisch orientierten Personen aus, sonder nur jene Reaktionen, bei denen es lediglich darum geht, Salven gegen die Naturheilkunde abzufeuern. Ich bin derart von diesem Weg Krankheiten anzugehen überzeugt, dass mich solche Äußerungen unnötig nerven und mich bestimmt nicht vom Gegenteil überzeugen würden. Gut gemeinter Rat aus schulmedizinischer Sicht pro Schulmedizin ist mir jederzeit willkommen, wird von mir gerne gelesen und überdacht, auch wenn ich sehr viele Enttäuschungen in diesem Bereich erfahren musste. Ich weiß sehr wohl, dass wir nicht auf die Schulmedizin verzichten können. Ich wäre begeistert, wenn sich beide Lager insgesamt näher kämen und grundsätzlich Hand in Hand arbeiten würden.

Gruß SuSonne66

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