Frage von bodmen,

Welche Krebsformen sind die gefährlichsten?

Durchschnittlich gesehen, gibt es ein höheres Risiko an bestimmten Krebssorten zu sterben als bei anderen? Welche gelten als die radikalsten und gefährlichsten?

Antwort von Auskunft,
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Häufigste Krebstodesursachen:

Die fünf häufigsten Krebsarten sind für beide Geschlechter in den beiden Teilen Deutschlands weitgehend identisch:

Bei Männern ist Lungenkrebs die häufigste zum Tode führende Krebskrankheit, bei Frauen ist es Brustkrebs.

Die zweithäufigste Krebstodesursache ist bei beiden Geschlechtern Darmkrebs.

Bedingt durch den langsameren Rückgang der Magenkrebssterblichkeit in Ostdeutschland, ist dort diese Krebsart noch die dritthäufigste Todesursache an bösartigen Neubildungen bei beiden Geschlechtern.

Im Westen ist dagegen für Männer Prostatakrebs zur dritthäufigsten Todesursache unter den bösartigen Neubildungen geworden.

Für Frauen ist nach einem dramatischen Anstieg mittlerweile Lungenkrebs die dritthäufigste Krebstodesursache.

Die fünfthäufigste Krebstodesursache sind für Männer im Westen die Tumoren der Bauchspeicheldrüse, im Osten dagegen die Tumoren der Harnblase, und für Frauen im Westen Magenkrebs und im Osten Tumoren der Eierstöcke.

(http://www.dkfz-heidelberg.de/de/krebsatlas/gesamt/mort_6.html)

Kommentar von peter,

Die häufigsten Krebstodesursachen haben nichts mit der Gefährlichkeit zu tun. Brustkrebs gibt es einfach viel öfter als Hirntumore...

Kommentar von Borg13,

Und damit ist das Risiko höher, daran zu sterben.

Antwort von TanteBertha,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

So pauschal kann man das nicht sagen. Ganz wichtig bei einer Krebs-Erkrankung und den e Heilungschancen ist der Zeitpunkt, zu dem die Krankheit festgestellt wird. Im Frühstatium erkannt ist (fast) jeder Krebs heilbar. Je länger der Krabs sich in unserem Körper "breit machen" kann umso schwerer ist es, ihn zu beseitigen/besiegen. Es gibt Krebsarten, die zumeist erst spät, wenn sie Beschwerden machen, erkannt werden, wie z.B. der Darmkrebs und auch der Bauchspeicheldrüsenkrebs. Hier ist dann oftmals eine Heilung nicht mehr möglich. Daher ist es im wahrsten Sinne des Wortes "lebenswichtig", alle angebotenen Krebs-Früherkennungsuntersuchen der ges. Krankenkassen anzunehmen und durchführen zu lassen. Bei familiären Belastungen können auch Früherkennungs-Untersuchungen auserhalb dieses Rasters durchgeführt werden.

Antwort von anonymous,

Pauschal ist keine Antwort möglich!Besonders hoch ist die Sterblichkeitsrate zB. vor allem bei einem Malignen Gliom(Bösartiger ZNS-Tumor) und bei einem exokrinen Pankreaskarzinom(Bauchspeicheldrüsenkrebs).Hier liegen Langzeitüberlebens und Heilungsraten laut Statistiken leider immer noch im einstelligen Bereich!

Antwort von peter,

TanteBertha hat vollkommen recht. Am gefährlichsten sind die Tumore, die keine oder erst sehr spät Symptome machen. Außerdem gibt es Tumore, die in anderes Gewebe infiltrieren und schneller wachsen und andere, die eher abgekapselt sind und langsam wachsen. So viel ich weiß werden Bauchspeicheldrüßenkrebs und Darmkrebs sehr spät erkannt!

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