Frage von Decouvertes, 79

Was tun gegen Schweißflecken?

Hallo, liebe Community! Ich weiß, dass dieses Thema hier wahrscheinlich schon oft behandelt wurde, aber ich habe bisher noch keine Lösung für mein Problem gefunden. Es geht um Folgendes: Ich schwitze sehr stark unter den Armen. Selbst im Winter und wenn ich mich nicht anstrenge, habe ich nach ein paar Stunden riesige Schweißflecken unter den Armen. Ich fühle mich dadurch sehr eingeschränkt, weil ich mich einfach nicht mehr traue farbige Sachen zu tragen, weil ich immer Angst habe jemand könnte meine Schweißflecken sehen. Ich dachte immer, dass das an der Pubertät liegt, aber mittlerweile bin ich 18 und es ist immernoch nicht besser. Zurzeit benutze ich ein Antitranspirant aus der Drogerie namens Triple Dry. In den ersten paar Wochen hat mir das sehr gut geholfen, aber jetzt lässt die Wirkung irgendwie nach. Könnt ihr mir ein anderes Antitranspirant empfehlen, mit dem ich keine Schweißflecken mehr bekomme? Danke schonmal! LG

Antwort
von Medicus92, 44

Hallo,

übermäßiges Schwitzen im Achselbereich nennt sich "Hyperhidrose axillaris" und kann mit aluminiumchloridhaltigen Antitranspirantien behandelt werden. Diese verengen die Schweißdrüsen. 

Da Schilddrüsenerkrankungen zu einer Hyperhidrosis führen können, sollte ggf. beim Hausarzt eine Blutentnahme erfolgen.

In der Apotheke ist eine rezeptfreie Rezeptur erhältlich:

  • 2 - propranolhaltige Aluminiumchlorid-Hexahydrat-Lösung 20,0% NRF 11.1. ad 50,0g in einem Deoroller
  • Dosierung: 3- bis 5x wöchentlich (abends) und später 1x wöchentlich (abends)

Liebe Grüße

Medicus92

Kommentar von Hooks ,

Dann informiere Dich bitte auch mal darüber, was das Aluminium macht, wenn es aus den Lymphknoten in den Achseln in den Blutkreislauf gelangt. Das ist ganz schnell im Gehirn und trocknet das geleich mit aus...

Kommentar von Medicus92 ,

Die Anwendung dieser Rezeptur ist eine anerkannte Therapie bei der axillären Hyperhidrosis und wird auch in dermatologischen Lehrbüchern empfohlen, wie z. B. im dermatologischen Standardwerk von Prof. Dr. med. Peter Altmeyer!

Auch hier konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen der Verwendung aluminiumhaltiger Kosmetika und der Entstehung der Erkrankung wissenschaftlich nachgewiesen werden. Indizien dafür ergaben sich aus Studien an Brustkrebspatientinnen, die signifikant höhere Konzentrationen von Alumi­nium im Gewebe der am meisten befallenen äußeren Brustregion (in Achselnähe) im Vergleich zum inneren Bereich zeigten. Während einige Forscher dies mit der Verwendung aluminiumhaltiger Antitranspiranzien in Verbindung brachten, erklären andere das vermehrte Auftreten damit, dass sich im äußeren Bereich der Brust mehr Gewebe befindet.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=51218

Kommentar von Hooks ,

Es  gibt ein äußerst interessantes Buch, die Bombe unter der Achselhöhle - das sollte man gelesen haben, wenn man DEO-FAN ist.

https://www.google.de/search?q=bombe+unter+achselh%C3%B6hle&ie=utf-8&oe=...


Dieses Interview mit Dr. W. Mauch, ermöglicht einen kurzen Einblick,
in den Inhalt seines Buches „Die Bombe unter der Achselhöhle“ über die
hausgemachten Krankheitsursachen und Herde. Mit großem Fokus auf
Deodorantien und Spülmittel.

Nach Meinung von Dr. Mauch trägt die
tägliche Vergiftung durch chemische Verbindungen (wie zum Beispiel Alaun
als Schweißhemmer), die wir täglich und jahrzehntelang in die
Achselhöhlen sprühen, eine Hauptrolle für viele Krankheiten. In der
Achselhöhle befinden sich auch die Hauptlymphknoten des Körpers.

An zweiter Stelle spielt für ihn eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung ebenfalls eine markante Rolle.

Da
dieses kleine Buch von der Industrie so gefürchtet wird und die
Neuaflage sehr lange verhindert, sogar mit Mord im Falle einer
Neuauflage gedroht wurde (sein Haus wurde abgebrannt, das Auto
manipuliert, …), gibt dies wohl Hinweise darauf, wie nahe seine Aussagen
die Wahrheit tangieren. Es erschließt sich und impliziert leider
ebenfalls, dass der wahrlich körperlich und geistig gesunde Mensch, mehr
als gefürchtet wird.



Antwort
von StephanZehnt, 30

Hallo ...,

ich schätze das ist ziemlich schwierig. Das Deo was Du gerade genommen hast hat als Inhaltsstoffe

Aqua, Aluminium Zirconium, Tetrachloröhydrex Gly, Glycerin, PPG 15 Stearyl Ether, Steareth -2 ,  Cyclopentasiloyane, Steareth  21,   Aluminium Sesquichlorohydrate, Cyclohexasiloxane. Aluminium Chlorohydrate Sodium Benzoate , Allantoin.  (man könnte sagen Chemie pur!)

Was passiert wenn Du zum Arzt gehst

Da bekommt man eine braune  Flasche mit dem    2 - propranolhaltige Aluminiumchlorid-Hexahydrat-Lösung 20,0% NRF 11.1. ad 50,0g

Die Wirkung ähnlich der von dem Deo oben.- man hat dann in der Wäsche weisse Flecken.

Nun keine Ahnung ob Du w / m oder .... bist.  Wenn mna solche Mittel zu oft nimmt  kann es passieren das man davon Brustkrebs bekommt.

Wobei es da Diskussionen gibt je nachdem bei wem man in Lohn und Brot zumeist  ist.  Der Kleine Rest sagt das ist so!

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/brustkrebs-durch-aluminium-im-d...

Nun Frauen lassen sich mitunter operieren also die Schweissdrüsen im Achselbereich  entfernen.

http://www.hyperhidrosehilfe.de/ ja und das Forum  https://www.hyperhidrose.com/forum/

Viele Grüsse Stephan


Kommentar von Medicus92 ,

Ähnlich sieht es bei Brustkrebs aus: Auch hier konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen der Verwendung aluminiumhaltiger Kosmetika und der Entstehung der Erkrankung wissenschaftlich nachgewiesen werden. Indizien dafür ergaben sich aus Studien an Brustkrebspatientinnen, die signifikant höhere Konzentrationen von Alumi­nium im Gewebe der am meisten befallenen äußeren Brustregion (in Achselnähe) im Vergleich zum inneren Bereich zeigten. Während einige Forscher dies mit der Verwendung aluminiumhaltiger Antitranspiranzien in Verbindung brachten, erklären andere das vermehrte Auftreten damit, dass sich im äußeren Bereich der Brust mehr Gewebe befindet.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=51218
Kommentar von StephanZehnt ,

 Ich habe nicht ganz zufällig  den Satz mit eingefügt.

Wobei es da Diskussionen gibt, je nachdem bei wem man in Lohn und Brot zumeist  ist.  Der Kleine Rest sagt das ist so! (Ich meinte damit die  entsprechenden Institute.).

Am Ende steht in dem Beitrag von Dir

Der BfR sieht dringenden Forschungsbedarf, vor allem hinsichtlich der  Aufnahme von Aluminium über die Haut und den Risiken der Langzeitexposi­tion. Erst mit weiteren Daten könne eine abschließende Risikobewertung vorgenommen werden!.

Wenn doch alles anscheinend klar ist warum besteht dann noch Klärungsbedarf? Wenn man sich einmal allgemein mit so bestimmten Dingen beschäftigt

Um einmal einen Vergleich zu haben was hier das BfR antwortet bei einem anderen Stoff und wenige Jahre später verbietet auch Deutschland als fast letztes Land in Mitteleuropa die B-Flaschen mit dem Stoff.   Parallelen in ähnlichen Situationen.....

https://www.dge.de/presse/pm/bisphenol-a-aus-plastikbehaeltnissen-gefaehrdet-ver...

Antwort
von SaschaBallweg, 1

Mein Tipp: Die meisten Drogerie- und Discount-Produkte die mit "Antitranspirant" betitelt werden, verdienen diesen Namen einfach nicht!

Schau deshalb einmal nach dem Suchbegriff "Antitranspirante im Vergleich" und Du findest eine gute, sortierbare Liste.

Was wirklich Kriegsentscheidend ist, ist die Höhe der Dosierung in Prozent, sowie die Hautverträglichkeit. Ich würde Dir deshalb zu einem möglichst hoch dosierten Sensitive Produkt raten.

Konnte ich Dir helfen? Das würde mich sehr freuen :)
 Ich beschäftige mich beruflich mit diesem Thema (siehe mein Profil)

Liebe Grüße Sascha Ballweg

Antwort
von Hannes84, 31

Das AlCl-Deo aus der Apotheke kann ich nur empfehlen! Wenn ich das einmal über Nacht auftrage, habe ich mehrere Tage wirklich Ruhe und schwitze kaum unter den Armen. Und vorher war ich auch ständig klatschnass, selbst wenn es nicht besonders heiß war.

Kommentar von Hooks ,

Dann informiere Dich bitte auch mal darüber, was das Aluminium macht,
wenn es aus den Lymphknoten in den Achseln in den Blutkreislauf gelangt.
Das ist ganz schnell im Gehirn und trocknet das geleich mit aus...

Antwort
von elliellen, 12

Hallo!

Ein ganz einfacher Tip wäre es, wenn du zu bestimmten Terminen gehst immer dunkler T Shirts zu tragen,darin sieht man Schweißflecken nicht. Viele Männer tragen deshalb auch an warmen Tagen offene Hemden drüber, du bist also kein Einzelfall, das Problem kennen viele.

Versuche mal bitte die guten Tipps von Hooks, mit den richtigen Mineralien und Vitaminen kann man die Schweißproduktion gut regulieren mit der Zeit. achte auch allgemein auf eine gesunde und vollwertige Ernährung.Da in unseren "meist weitgereisten" Lebensmitteln leider nur wenige Vitamine enthalten sind,ist ein Nahrungergänzungsmittel sinnvoll(sollte aber ein gutes Präparat sein ohne Zusatzstoffe mit Mikronährstoffen)

Bitte kein Aluminium nutzen,weder innerlich noch äußerlich.

Antwort
von Hooks, 25

Hyperhidrose kann auch am Vitamin-B1-Mangel liegen. Ißt Du Süßes oder Mehl- oder Stärkehaltiges? Trinkst Du Kaffee, Tee, Alkohol?

Alle diese Sachen verbrauchen oder hemmen B1, ohne welche mitzuliefern, verursachen also einen Mangel.

Recherchiere mal im VItalstoff-lexikon unter B-Komplex, B1, Mangelsymptome, vielelicht findest Du noch etwas, das paßt.

Eine oder zwei Tassen Salbeitee am Tag könnten Dir auchhelfen. Nicht zu stark, lieber eine Tasse Tee mehr.


Kommentar von Hooks ,

Das ist dummes Zeug, tut mir leid.

Mein Mann hatte mit hochdosierten B-Vitaminen (B-Komplex von ratiopharm, 3fache Menge wie angegeben) keine Nervenschmerzen bei Gürtelrose.

Ich selbst merke bei mir sichtbare Änderungen bei mehr als dieser Dosierung: glattere Haut, und die weißen Haare sind fast alle wieder weg.

Selbst eine 96-jährige Bekannte bekam mit dem B-Komplex von life extension (3x pro Woche) wieder glattere Haut und graue Haare im weißen (war eigentlich gegen das Vergessen und für mehr Energie gedacht).

Daß Vitamin B1 durch die genannte Ernährung gestört wird, kannst Du überall nachlesen. Ich würde mich in meiner Recherche nicht so sehr von Videos beeinflussen lassen, die die Schulmedizin verbreitet. Lies aufmerksam die medizniischehn Handbücher, dann wirst Du selbst dort fündig.

Ich selbst bin endlich Kortison und MTX losgeworden, "nur" durch Vitamine und Mineralstoffe.

Schwerwiegende Herzprobleme lösten sich in nichts auf nach genügend Einnahme von Magnesium.

Wahrscheinlcih bist Du noch nie richtig krank gewesen und vertrittst hier einfach nur irgendwelche Lehrmeinungen.

Ich dagegen stand so oft vor der Meinung der Ärzte, hm, da wissen wir auch nicht weiter. Deshalb habe ich mir angewöhnt, auch andere Meinungen zu lesen, die durchaus mit seriösem Quellenmaterial belegt sind. Und vor allem probiere ich aus, ob das stimmt.

Mein Hausarzt sagte mir verächtlich lächelnd, vernutlich hätten wir alle einen Vitamin-D-Mangel, wenn wir ihn messen würden. Er zieht aber keine Konsequenzen daraus! Vielleicht darf er es nicht, weil er sonst nicht mehr genügend Patienten fürs MTX-Programm oder was weiß ich noch was übrighat. Diese Gedanken drängen sich einem doch richtiggehend auf!

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