Frage von Keira89, 13

was tun bei akuter panikattacke

hallo,

ich bin momentan psychisch sehr labil un leide unter depressionen (bin bereits in therapie deswegen). jetzt scheint noch eine angsstörung hinzuzukommen, sodass ich neulich unter leuten eine panikattacke hatte (herzrasen, extreme anspannung, panik.

ich weiß, dass diese nicht gefährlich sind und man die situationen nicht vermeiden sollte. allerdings weiß ich nicht, was tun um diese panik und anderen symptome auszuhalten, wenn ich in so einer situation sind, insbesondere wenn das unter leuten passiert und ich ruhig in einer diskussionsrunde sitze, aber am liebsten weglaufen würden nicht möchte, dass die anderen es mir anmerken.

hat jemand tipps? wie kann ich mich (für andere unauffällig) mental oder sensorisch ablenken? wie gesagt mache ich bereits eine therapie, ich suche nur anregungen für praktische tipps für den notfall.

danke!

Antwort
von Shivania, 5

Zum Verständnis: Panikattacken sind ein Symptom und können durchaus zur Depression dazugehören. Besprechen Sie das mit dem Therapeuten, der Sie begleitet, es können schon per Definition nicht beide Erkrankungen gleichzeitig vorliegen.

Wenn Gefühle Sie überschwemmen können Sie wahrscheinlich gar nichts dagegen tun - es geht nur das auszuhalten und sich nicht noch weiter hineinsteigern: die Angst ist jetzt da und sie wird wieder vorbeigehen - ich bin in Sicherheit.

Und andere können das auch wahrnehmen. Denn Sie sind in diesen Momenten gar nicht aufnahmefähig bzw. können nicht so am Geschehen teilnehmen wie Sie das sonst können. Der ein oder andere wird das ganz sicher wahrnehmen können. Was spricht denn dagegen, dass jemand weiß, dass es Ihnen "nicht so gut" geht? Das können Sie ja sagen - es muss ja nicht gleich jeder wissen, dass Sie unter Panikattacken leiden.

Kopf hoch und dran bleiben mit der Therapie - Sie werden sehen, dass Sie das sehr bald schaffen werden!

Antwort
von anonymous, 5

Tief atmen: Einatmen bis 2 oder 3 zählen, kurz innehalten, dann länger ausatmen bis 5 oder 6 zählen. Wenn man einige Minuten so atmet, fühlt man sich schon etwas wohler. Dann sag ich mir etwas Positives, in etwa: "Ich bin in SICHERHEIT. Das ist nur ein unangenehmes Gefühl, das wieder VORÜBERGEHT.

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