Frage von ollivier, 1.395

Was spricht eigentlich gegen eine Organspende?

Ich habe letzte Woche eine Info zur Organspende von meiner Krankenkasse bekommen. Ich verstehe nur nicht, was überhaupt gegen eine Organspende sprechen könnte. Immerhin ist man ja eh nicht mehr überlebensfähig, wenn man als Spender in Frage kommt, warum also nicht spenden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gerdavh, 1.395

Hallo ollivier, wie Du selbst schreibst, spricht gar nichts dagegen! Ich selbst habe seit über 25 Jahren meinen Organspendeausweis immer im Portemonaie, gleich bei meinem Personalausweis. Habe letzthin eine Umfrage gelesen, dass angeblich über 70 % für eine Organspende sind - grad mal 9 % haben einen Spenderausweis. Kann ich nicht nachvollziehen, was das soll. Man ist ja schließlich vor der Organentnahme tot. Organspenderausweise kann man sich im Internet runterladen, dann einfach ausfüllen und zu den Ausweispapieren packen. Eine Sache von ca. 10 Minuten - rettet evtl. ein odere mehrere Leben. Worüber denken da manche eigentlich nach? Grüsse Gerda

Antwort
von Mahut, 1.129

Es spricht nichts gegen eine Organspende, denn du kannst dadurch vielen kranken Menschen das Leben retten. Ich selber und auch meine gesamte Familie haben schon seit den 90 Jahren, wir haben auch ein Familienmitglied die eine neue Niere bekommen hat. Meinen Spenderausweis habe ich auch immer neben meinen Personalausweis in meiner Geldbörse.

Meine größte Hochachtung genießt eine junge Mutter, die vor 20 Jahren ihre Tochter durch einen Unfall verlor, sie war so stark in ihrer Trauer und hat die Organe ihrer Tochter freigegeben, dadurch konnten 10 Kinder gesund werden und weiterleben.

Außerdem versuche ich auch, in meinem Umkreis Werbung für einen Ausweis zu machen, habe darum immer blanko Ausweise dabei.

Antwort
von StephanZehnt, 754

Hallo Olliver,

es ist ein sehr schweres Thema. Darum haben auch viele Länder die Widerspruchsregelung Das heißt man muss widersprechen wenn man kein Organspender sein möchte. Meines Wissens haben nur die Deutschsprachigen Länder eine andere Regelung.

Nun wenn Jemand Blut spendet Organe / Knochenmark spendet hofft er das er zu Lebzeiten entsprechend bei Krankheit / Unfall entsprechend behandelt wird wenn er unschuldig schwerst verletzt wird.

Einmal jenseits solcher Zustände wie sie in Dokus - Allein gegen die Versicherung- (Dokuserie Betrifft) gezeigt worden sind

Um einmal kleine Zusammenhänge dazu zu nennen. Da diskutiert ein Arzt mit dem Patienten Wirbelsäulenfrakturen operieren wir erst wenn die Kompressionsfraktur unter 50 % ist der Patient wird entlassen und vorher noch einmal geröntgt da wird eine Höhe von rund 30 % festgestellt und der Patient bekommt seine Entlassungspapiere.

Es ist absolut uninteressant wie kommen sie zu Hause zurecht odgl.. (KH LB). Wie auch immer der Patient (Arbeitsunfall) wird später nach bitten und betteln doch operiert und man stellt eine Nekrose im Bereich der Kompressionsfraktur fest. Wie auch immer der Patient hat Heute chronische Schmerzen.

Nach einer bestimmten Zeit teilt die Berufsgenossenschaft mit wir zahlen nur für eine Rehabilitation weiter wenn sie in absehbarer Zeit eine Arbeitsstelle haben. Die Kosten für die Berufsgenossenschaft waren niedrig weil es ein Gerichtsverfahren gegen den Verursacher gab. (man hat von grober Fahrlässigkeit gesprochen die zur Folge den A. Unfall hatte wobei der Verunfallte unschuldig war......).

Ich habe immer gedacht wenn man Hilfe braucht bekommt man die auch nach Möglichkeit. Weil wir doch in einem christlichen Abendland leben. Aber in der Realität ist man nur am Heiligabend in der Mette und evtl. zu Ostern ein wenig christlich. Oder ist es eher Sitte am Heiligabend wie die Gans zu Weihnachten udggl..

Nun wenn man dann gefragt wird ob man am Lebensende noch für so ca. 10 Menschen Organe spenden soll hat man da kleine Probleme (Nieren, Herz, ...Linsen ... um nur wenige zu nennen).

Ach ja was ist passiert nachdem dem da einiges bekannt geworden ist .. wo man Empfänger vorgezogen hat ? Es gab zwei drei Entlassungen aber sonst ??

Hat man definitiv etwas geändert damit dies nicht wieder vorkommt ? Meines Wissens nicht !

Das Ganze ist also schon etwas schwieriger, weil der Verunfallte auf genau so viel Menschlichkeit hofft wie von ihm verlangt wird! Übrigens am 13. Juni war Tag der Behinderten war das denn Medien eine kleine Nachricht wert ?

VG Stephan

Antwort
von elliellen, 675

Hallo Ollivier!

Ich finde bei dem Thema Organspende äusserst wichtig, sich gut mit dem Thema auseinanderzusetzen, Berichte oder Vorträge anzusehen,sich Informationen( beider Seiten) anzueignen und sich erst dann zu entscheiden.

Viele Menschen denken, ist doch kein Problem, wenn ich tot bin, benötige ich sowieso keine Organe mehr, dann unterschreibe ich mal.

Die Hintergründe, die Abläufe u.s.w. sind häufig katastrophal.

Ich persönlich habe mich bewusst gegen das Organspenden entschieden, für mich gibt es viele Gründe, sich dagegen zu entscheiden.

Ich finde es sehr wichtig, dass wir darüber selbst entscheiden können.

Hier wurde das Thema bereits angesprochen, schau mal rein...

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/organspender-pro--contra#answer550024

Kommentar von cyracus ,

Vielen Dank für diesen Link - dort sind viele sehr gute Antworten und Kommentare, die wirklich informieren.

Kommentar von elliellen ,

Gerne, leider ist bei diesem Thema noch sehr viel Aufklärung nötig, da die wichtigsten Tatsachen darüber mal wieder verheimlicht wurden ....

Aber das Gute ist ja, dass Jeder von uns selbst entscheiden kann, schlimm, wenn es nicht so wäre! LG

Kommentar von cyracus ,

Leider kann sich nicht jeder selbst entscheiden. Denn wirklich entscheiden können sich nur diejenigen, die die Wahrheit wissen.

Die meisten sind aber einer Gehirnwäsche unterzogen mit gebetsmühlenartig wiederholten romantisierenden, tränenreichen Werbeaktionen und der Zusicherung, sie würden anderer Leben retten, indem sie ihre Organe "N A C H" den Tod "spenden" würden (wobei ja längst bekannt ist, dass lebendige Organe nur lebendigen Menschen entnommen werden können)..

.

Was meinst Du, was für ein wütender Aufschrei erklingen würde, wenn genauso penetrant dafür geworben würde, dass Wohlhabende und Reiche die Hälfte, 3/4 oder ihr ganzes Hab und Gut (entsprechendes auf dem Reichenspender-Ausweis ankreuzen) der Allgemeinheit im Falle eines "Hirntods" spenden sollen, weil sie das ja nach ihrem Tod doch nicht mehr brauchen und viele Menschen arm sind.

Hm, naja, und wenn's dann doch eine fehldiagnose war, haben diese Menschen eben Pech gehabt. Dann kriegen die eben Hartz IV ...

Hier Berichte von einigen der vielen "Hirntod"-Fehldiagnosen:

Fehldiagnose - Einzelfall?

http://hirntoddebatte.wordpress.com/einzelfalle/

Sehr interessant!

Kommentar von elliellen ,

Vielen Dank für den Link! Hier wird mal wieder deutlich, dass die Menschen mit schönen, trügerischen Kampagnen in die falsche Richtung getrieben werden sollten.

Es wird oft für Unwissende so wunderbar einfach dargestellt, wenn die Hintergründe alle gezeigt würden, würden viele nur noch schockiert sein. Das berichtete mal Jemand vom Klinikpersonal, der das erlebt hat.

Kommentar von cyracus ,

Hier Prof. med. Dr. Linus Geissler zum "Hirntod":

http://www.linus-geisler.de/vortraege/0801evak_hirntod-plausibilitaet.html

und hier von ihm u.a., wie so eine Organentnahme abläuft:

w...initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

Dass viele Bürger die Warnungen und "Anders-Informationen" nicht wahrhaben wollen, ist ja im Grunde verständlich: Das, was wirklich geschieht, kann und darf nicht geschehen, denn es ist ja vielfältiger Mord, der vom Gesetzgeber sogar gefördert und von der Justiz gestützt wird. - Das alles ist ja so ungeheuerlich, dass man viel Kraft braucht, um die Wahrheit auszuhalten.

Kommentar von elliellen ,

Völlig richtig!

Antwort
von Sporidium, 282

ich versuche mal eine etwas radikalere sichtweise

für viele ist doch das leben ein einzigster täglicher kampf, man wird verbittert ..unzufrieden, evt. neidisch, entwickelt evt sogar einen hass... und dann denkt man sich...ihr wichser (: D sorry) wenigstens meine organe bekommt ihr nicht wenn ich abtreten muss.

wie das bei gutbetuchten scheinbar zufriedenen menschen aussieht weiss ich nicht aber da kann es oft sicherlich ähnlich aussehen. nachstenliebe hin oder her aber beim eigenen tot ist das sone sache.

im übrigen bin ich eigentlich auch dafür das man automatisch spendet...wenn man nicht ausdrücklich dagegen ist (oft ist es auch bloss faulheit : D manche haben besseres mit ihrer raren freizeit zu tun also organe zu spenden wenn sie sterben....wisst ihr? : D) aber ob das so einfach klappt wie es scheint? der gedanke drängt sich quasi automatisch auf...ihr****** sogar meine organe nehmt ihr mir...bin ich euer nutztier oder was?

evt. sollte man einen echten anreiz anbringen (natürlich unendgeldlich) eine würdigung nach oder sogar schon vor dem tot... (und ich meine nun nicht unbedingt nen aufkleber aufm auto das man organspender ist : D aber wenns n anreiz ist? : D)

klar weiss man... mit meinem tot rette ich womöglich das leben anderer aber so aufopferungsvoll ist nunmal nicht jeder : D

sowas wie eine anständige beerdigung oder immer nen schönen blumenstrauss oder ne würdigende inschrift oder so..

naja hoffe ich schreibe nicht total komplett müll : D

Kommentar von Sporidium ,

im übrigen besteht die welt auch nicht nur aus deutschland... oder kann mans nem afrikaner der sein lebenlang (35 jahre) gehungert hatt vorwerfen das er uns nicht seine organe gibt wenn er endlich stirbt???

trotzdem auch meine hochachtung für die junge mutter, das ist echt heldenhafft und sollte gewürdigt werden..wie ich schon sagte

Kommentar von Mahut ,

Sporidium, danke für deinen Bericht, du schreibst mir da aus der Seele, ich wäre auch dafür, das jeder automatisch Organspender ist, wenn er das nicht will kann er ja widerrufen. Dann hätten wir nicht das Problem, das soviel Kranke auf der Warteliste sterben müssen. ,

Kommentar von StephanZehnt ,

Hallo Sporidium,

das Thema Organspende ist hier nicht ganz so selten. Ich hatte kürzlich dazu eine Frage gestellt warum bekommen potentielle nicht irgendwo einen kleinen Bonus! Meinetwegen das sie eine Vorsorgeuntersuchung mehr bekommen odgl..

Darauf eingegangen ist NIEMAND!

Es heißt nur es ist eigentlich schon fast Deine Pflicht Organe zu spenden. Ja und das vertritt man sehr aggressiv!

Kommentar von Sporidium ,

nun ja das mit der ..vergütung.. ist halt nicht so einfach sowas bietet immer angriffsfläche für missbrauch

es muss jeder mit seinem gewissen ausmachen auch wenn er sich davon nichts kaufen kann

ps. insgeheim bin ich aber der meinung das man vom personal freundlicher behandelt wird wenn sie sehn das man spender ist.... :__ D, auch wenn man raucher ist : D

Antwort
von Sporidium, 233

das die fronten so verhärtet sind hätte ich nicht gedacht.

natürlich sollte jeder selbst entscheiden ob er organe spendet und ob er spenderorgane im falle eines falles möchte. meines erachtens muss das nicht penetrant beworben werden und penetrante antiwerbung muss da auch nicht betrieben werden.

um so mehr menschen sich entschliessen organe zu spenden um so weniger würden sterben. das führt meines erachtens die argumentation um die diagnose hirntot und würdevoller sterbeprozess ja schon fast ins lächerliche...

ohne beleidigen zu wollen und namen zu nennen aber bei manchen muss man sich schon fast fragen ob sie einer SEKTE angehöhren.

was kommt denn als nächstes? ein klares nein zum blutspenden und zur fremdblutannahme?

man kann wirklich nur hoffen das solche leute nicht eines tages ein böses erwachen haben wenn sie sich mal mit tötlichen krankheiten oder verletzungen, die jedoch leicht zu behandeln währen, im krankenhaus wiederfinden. die dann nicht behandelt werden können da sie sich ja vorher schriftlich dagegen entschieden haben. man wird ihnen dann so hoffe ich es.. wenigstens schmerzmittel verabreichen können... denn die schmerzen könnten in so einer situation unvorstellbar brutal und nicht auszuhalten sein...bis der hirntot endlich eintritt!

Antwort
von Wolfram1959, 405

Ich glaube, dass die Mehrheit gar nicht weiss, was genau sie da wirklich unterschreiben bei einem Ja im Spenderausweis. Die Organe werden nicht nach dem Tod entnommen, sondern solange der Patient noch lebt! Wenn der Verwesungsprozeß einsetzt, kann man keine Organe mehr brauchen.


Aufklärung ist ein wichtiger Punkt, denn die meisten wissen nicht, worauf sie sich da wirklich einlassen würden!!


http://lebens-lang-aktuell.blogspot.de/2011_04_01_archive.html

Kommentar von walesca ,

Die Organe werden nicht nach dem Tod entnommen, sondern solange der Patient noch lebt!

Das ist leider ein sehr weit verbreiteter Irrtum, denn vor der Organentnahme wird der Hirntod des Spenders von 2 unabhängigen Ärzten bestätigt. Ein Weiterleben ist somit ausgeschlossen - der Mensch ist tot!!! Damit die Organe aber weiter mit Blut und Sauerstoff versorgt werden - bis zur Entnahme - ist es notwendig, z.B. die künstliche Beatmung noch weiter aufrecht zu erhalten. Nur dadurch entsteht der Eindruck, dass dieser Mensch noch leben würde.

Wenn der Verwesungsprozeß einsetzt, kann man keine Organe mehr brauchen.

Da hast Du Recht, aber das geht nicht ganz so schnell und soooo lange wird kein Organspender an den Apparaten gehalten!! LG

Kommentar von cyracus ,

@Wolfram, Du hast recht - lebendige Organe werden von Lebendigen entnommen. Außerdem gehen viele ernstzunehmende Fachleute davon aus, dass die "Organspender" beim Aufschneiden und Aufsägen starke Schmerzen empfinden. - Mehr Infos dazu auf meinem Profil bei der "Selbstdarstellung".

In der Schweiz ist bei der Organentnahme Narkose Pflicht. - Warum wohl??? Kein Toter braucht beim Öffnen des Körpers eine Narkose. - Dass bei uns die Narkose keine Pflicht ist, hat doch nur einen Grund: Dann müsste die "Organ-Mafia" zugeben, dass die "Spender" NICHT tot sind.

Naja, und was die "Hirntod"-Diagnose angeht, hier ein sehr interessanter Bericht:

Tabuthema Hirntod - Zweifel an der Qualität der Diagnostik

http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/dossiers-und-mehr...

Kommentar von Sporidium ,

die schlussvolgerung halte ich für etwas übereielt... das würde ja heissen ...so wie sie das darlegen.. das in der schweiz die ..organmafia.. zugibt das die spender nicht tot sind... sich in deutschland das die ..mafia.. aber noch nicht getraut hat....

ich bin der meinung sie verwechseln da etwas mit Euthanasie bei tieren wo vor der tötlichen spritze eine betäubung angesetzt wird... Euthanasie beim menschen gibt es vorerst nicht mehr bzw. ist nicht zulässig... (so wurde mir das in geschichtsunterricht!!! jedenfalls beigebracht!!!) Es sei den man wählt den freitot (in der schweiz zulassig)

Kommentar von Sporidium ,

ich gehe davon aus das man in dieser thematik in der schweiz schon etwas weiter ist. ums konkret zumachen kann man in der schweiz...(offensichtlich) nicht sagen ich will keine narkose zum organspenden... das ist nicht zulässig....

währen in deutschland sich darum noch keiner gedanken gemacht hat und ich als spender (theoretisch oder im ausweiss vorher vermerkt :P) den wunsch äussern könnte das ich....wenn ich tot bin ...keine narkose haben will wenn meine organe entnommen werden ... : _D....

Kommentar von cyracus ,

In Deinen beiden Kommentaren vermischt Du verschiedene Themen. Die sogenannte Organspende von Menschen hat nichts mit Tieren zu tun. Besser man richtet seinen Focus auf das Thema, worum es gerade geht, anderenfalls gibt's nur Verwirrung.

Sieh Dir dieses Video an und höre dem Arzt genau zu - er sagt, die Organe werden lebenden Menschen entnommen und sie bekommen keine Narkose:

http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Frontal-21/2942216/24069134/715...

.

Warum sollte ein Mensch bestimmen wollen, dass er keine narkose haben will, wenn er - lebend - aufgeschnitten und am Brustbein aufgesägt wird? Meinst Du, die Welt sei voller Masochisten, die qualvolle Schmerzen genießen?

.

Der Hirntod wurde erfunden von Ärzten, die damit verhindern wollten, dass sie wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen. - Du kriegst viele gute Infos, wenn Du googelst mit

organspende barnard mord

Dass immer noch der Bevölkerung vorgegaukelt werden kann, Organe würden NACH dem Tod von wirklich Verstorbenen entnommen werden, verdanken wir einer wirtschaftlich starken Lobby, zu der unter anderem auch die Pharma-Industrie gehört. Denn die verdient enorm viel an dieser ganzen Transplantiererei.

.

Hier hat elliellen geantwortet und diesen Link zu einer anderen Frage reingegeben:

w....gesundheitsfrage.net/frage/organspender-pro--contra#answer550024

Dort findest Du auch sehr viele informative Antworten.

Kommentar von Sporidium ,

um ehrlich zusein habe ich noch keinen spendenausweis... aber jetzt (erst recht)... werde ich mich darum endlich mal kümmern...

danke für die info

Kommentar von elliellen ,

Ich stimme "wolfram1959" und "cyracus" hier völlig zu, danke für den guten Link auch von mir!! Wenn man den Bericht in deinem Link liest, ist man richtig froh, dass man sich und seiner Familie soetwas NICHT antut.

Wenn Jemand im Sterben liegt, soll er in Ruhe und Frieden gehen dürfen und nicht nur für die Organspende "Tortouren" durchmachen müssen.

"Sporidium"- Ich habe auch so einen Ausweis bekommen, habe dort sogar ein deutliches NEIN angekreuzt und bin heilfroh darüber !!!!!

Kommentar von elliellen ,

"Walesca", das stimmt so leider nicht. Dass die Organe beim sogenannten "Hirntod" entnommen werden, ist eine reine Erfindung und das wurde sogar in einem Bericht bestätigt von Professoren und Ärzten, die ihr Schweigen brachen.

Mit Menschlichkeit hat das Ganze nichts mehr zu tun!

Kommentar von Sporidium ,

vielleicht bekommt ihr ja mal meine organe sofern ihr sie dann auch wollt...

aber das kann man sich ja eh nicht aussuchen, und das ist auch ganz gut so ; D

Kommentar von cyracus ,

@Sporidium, oh doch, das kann man sich aussuchen - indem man nämlich erklärt, dass man niemals Fremdorgane in sich reinkriegen will. Das kann man zum Beispiel mit diesem NICHT-Organspenderausweis,

http://www.kritischebioethik.de/nicht-organspendeausweis-21-12-04.pdf

mit dem man erklärt:

„Ich widersreche grundsätzlich jeglicher Entnahme von Organen, Gewebe oder Knochen. Der Hirntod bedeutet für mich nicht den Tod des Menschen, sondern einen unumkehrbaren Prozess im Sterben, den es zu achten und zu respektieren gilt und der liebevollen Begleitung bedarf.

Ich lehne daher im Bewusstsein aller Konsequenzen auch den Erhalt eines Spenderorgans ab.

.

Ich empfehle Dir dringend:

Lege den Hochmut gegenüber denjenigen ab, die sich gegen eine sogenannte Organspende erklären.

Du bist gegenüber diesen Menschen nicht besser oder wertvoller. Möglicherweise bist Du einfach nicht genügend informiert, indem Du den Beteuerungen glaubst, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden, und der "Spender" habe während des Aufschneidens und Aufsägens des Körpers keine Schmerzen.

Kommentar von Sporidium ,

du schriebst...

Warum sollte ein Mensch bestimmen wollen, dass er keine narkose haben will, wenn er - lebend - aufgeschnitten und am Brustbein aufgesägt wird? Meinst Du, die Welt sei voller Masochisten, die qualvolle Schmerzen genießen? zitat ende...

nun muss ich dich fragen ob du meinst die welt sei voller sadisten...

ausserdem habe ich geschrieben das man sich aussuchen kann ob man fremdorgane will oder nicht, desweiteren verurteile ich keine nichtspender.

lese dir bitte allse nochmal in ruhe durch

ich werde jedenfalls nach wie vor spenden... auch wenns sehr wehtun wird (da beisse ich die zähne zusammen : D)... evt. hab ich ja glück und es bekommt jemand meine organe der sie wirklich nötig hat...und nicht ein zwangstransplantierter....

Kommentar von Sporidium ,

im übrigen haben sie selbst unterschrieben das ihre organe ..nach ihrem hirntot!!!.. nicht entnommen werden dürfen, mit der begründung das sie in diesem unumkehrbaren sterbeprozess schmerzen erleiden würden? während sie dazu noch die diagnose ..hirntot.. anzfeifeln?

Kommentar von Sporidium ,

entschuldigung schonmal für meine Spässchen hier und da, das ist offensichtlich contraproduktiv und wird gerne mal missverstanden, grade bei so einem ernsten thema. Ich hoffe der kern meiner sichtweise geht dadurch nicht komplett verloren

ich arbeite daran

Antwort
von anonymous, 225

Organspenden- für mich dazu ein klares NEIN!

Hast du mal Berichte im Fernsehen angeschaut, wie das genau abläuft?

Ein Mensch wird mit seinen Organen geboren und sollte auch natürlicherweise samt seinen Organen in Würde sterben dürfen. Hat man einen Spenderausweis, ist von Würde keine Spur mehr! Organspender erleiden oft sogar Schmerzen, denn von einem Toten benötigt man keine Organe.

http://www.theologe.de/theologe17.htm

Kommentar von gerdavh ,

Ich gehe mal davon aus, dass Du Christ bist. Wie sieht es denn hier mit der christlichen Nächstenliebe aus? Bevor ich meinen Spenderausweis ausfüllte, habe ich mich auch informiert. Ich habe noch nie gehört, dass die Ärzte ohne Rücksicht auf den Spender Organe entnehmen. Hast Du vielleicht andere Hinweisquellen außer Deinen christlich geprägten? Gerda

Kommentar von Mahut ,

Hallo Gast, [Inhalt vom Support entfernt] Tot ist tot und wenn der Gehirntod eintrifft fühlt der Mensch nichts mehr und wenn du die Fernsehberichte richtig ansiehst, und richtig hinhörst, bekommst du mit, das du hier wirklich Quatsch schreibst, ich sehe mir alles an was mit Gesundheit und Krankheit zu tun hat, dazu gehören auch Berichte über Organspende und Transplantation.

Was ist wenn du vielleicht mal so krank wirst, das du ein Organ brauchst, um weiterzuleben, Sagst du dann nein und stirbst dann lieber, denke mal darüber nach.

Kommentar von gesfsupport4 ,

Liebe/r Mahut,

in einer Community kann es immer wieder zu unterschiedlichen Meinungen kommen. Wir sind der Meinung, die Community ist groß und demokratisch genug für unterschiedliche Ansichten und Meinungen.

Beleidigungen und ausfallende Bemerkungen sind hier aber nicht erwünscht. Ein freundlicher Ton, Respekt und Höflichkeit gegenüber den anderen Community-Mitgliedern, auch wenn es Gäste sind, sind uns wichtig. Die Beiträge werden sonst gelöscht. Ich bitte Dich, Rücksicht darauf zu nehmen.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Netiquette und Richtlinien unter http://www.gesundheitsfrage.net/policy.

Herzliche Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

Antwort
von Musikerhehe, 194

nichts ... ein toter muss nicht mehr atmen ... also brauch er keine lunge

Kommentar von StephanZehnt ,

Wenn es nur die Lunge wäre - Herz- Lunge - Nieren- Leber- Bauchspeicheldrüse - Teile Dünndarm - Knochengewebe - Linsen- Hautgewebe - Blutgefäße usw.. Man kann inzwischen auch Nieren usw. verpflanzen wo die Blutgruppe nicht übereinstimmt.

http://www.bdo-ev.de/front_content.php?idcat=743&idart=8108

Kommentar von Sporidium ,

ja ich denke jeder kommt in frage, allerdings fällt bei mir lunge und leber schonmal weg : D

Antwort
von anonymous, 178

Hallo, der Vatikan spricht sich für eine Organspende postmortem aus, das heißt für mich, wenn Gehirn und Herz seine Funktion aufgegeben haben. Da die Organe aber schon nach einem Gehirntot entnommen werden, bekommt der "Tote" aber noch eine Narkose verpasst bevor das ausschlachten beginnt, weil man wohl nicht sicher ist ob er noch Nervenempfindungen hat und das kann auch in den letzten Minuten zu unsäglichen Schmerzen führen denn danach bin ich sicher tot, das steht fest. Es ist auch nicht von ungefähr das sehr häufig die neuen Organe vom Empfänger abgestoßen werden, das hat seinen Grund. Dann bekommt er wieder einen Haufen Chemie reingepumpt damit es wenigstens für ein paar Tage oder viell. Wochen gut geht. Aber ob das dann lebenswert ist wage ich zu bezweifeln. Ich spreche mit ausdrücklich gegen die Organspende aus. Lieber in Würde nach Hause gehen sowohl der Spender als auch der. Empfänger. Es ist doch nur ein Hinauszögern, die wenigsten Leben Jahre weiter ohne nicht ständig unter Ärztliche Aufsicht zu stehen und abhängig von. Medikamenten. Habt ihr Euch mal gefragt wem das wirklich viel bringt.

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