Frage von lotte 27.11.2010

Was lieg vor, wenn sich Wasser im Hoden bildet?

  • Hilfreichste Antwort von dete1 28.11.2010

    Der Wasserbruch kommt sehr häufig bei Säuglingen vor, bildet sich bei ihnen aber von selbst auch wieder zurück.

    Tritt die Krankheit bei einem Erwachsenen auf, sind in manchen Fällen chirurgische Maßnahmen notwendig.


    Der Eingriff ist an sich harmlos, allerdings müssen gewisse Risiken und Komplikationen bedacht werden. Nach der Operation gibt es ergänzende Maßnahmen, die zu einer schnelleren Heilung führen können.


    Der Wasserbruch ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Hodensack. Die Schwellung kann in sehr seltenen Fällen bis zur Größe einer Grapefruit und größer anwachsen.


    Besonders häufig tritt diese Erkrankung bei Neugeborenen auf. Allerdings kann sie sich in den ersten drei bis fünf Lebensmonaten auch wieder spontan zurückbilden, sodass man mit einer Behandlung meist etwa ein Jahr abwartet.

    Nach dem ersten Lebensjahr liegt das Erkrankungsrisiko nur mehr bei etwa einem Prozent.

    Es steigt aber ab dem 45. Lebensjahr wieder an.


    http://www.apotheken-umschau.de/Medizin/Wasserbruch-Hydrozele-11842.html

  • Antwort von bonitoni 28.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Eine Hydrozele (Wasserbruch) ist eine Flüssigkeitsansammlung im Hodensack. Sie ist entweder angeboren oder entwickelt sich im Lauf des Lebens. Häufig bildet sich die Hydrozele von selbst zurück. Wenn nicht, erfolgt eine operative Behandlung, wobei die Prognose gut ist.

    Die Symptome der Hydrozele sind in der Regel gering ausgeprägt. Häufig verläuft die Wasseransammlung am Hoden – besonders im Frühstadium – ohne Beschwerden. Mit zunehmender Schwellung des Hodens sind allerdings Schmerzen, Druck- oder Schweregefühl möglich.

    Zu den möglichen Ursachen zählen Hodenentzündungen beziehungsweise Nebenhodenentzündungen, Verletzungen oder Gewalteinwirkungen und auch Hodentumoren. Der Auslöser für die Wassereinlagerung bei der sekundären Hydrozele ist ein Ungleichgewicht zwischen der Bildung der Hodenhüllenflüssigkeit und deren Wiederaufnahme (Resorption): Der Körper bildet entweder zu viel Hodenhüllenflüssigkeit oder nimmt zu wenig wieder auf.

    Bei der Hydrozele (Wasserbruch) richtet sich die Therapie nach der Ursache für die Flüssigkeitsansammlung und den daraus entstehenden Symptomen.

    Die gegen eine sekundäre Hydrozele eingesetzten Therapie sollte zunächst darauf abzielen, die auslösende Ursache zu beseitigen. Dadurch bildet sich die Wasseransammlung im Hoden häufig von selbst zurück. Ist keine Ursache nachweisbar oder bleibt die Hydrozele trotz fehlender Ursache bestehen, ist es ratsam, sie bei Beschwerden durch eine Operation zu beseitigen.

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