Frage von malkrank, 1.944

Was kann ein MRT feststellen?

Hallo, wenn Bandscheibe, Wirbelsäule, Hüfte lt. Röntgenbildern in Ordnung sind, was kann dann ein MRT feststellen? Ich habe seit Monaten Schmerzen im Gesäß, in der Leiste, im Oberschenkel (vorne und hinten) sowie im unteren Rücken, jeweils auf der rechten Seite. Die Röntgenbilder waren i.O. etwas Verschleiß an der WS, aber nicht so, dass das die Schmerzen erklären würde....

Lieben Dank

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Antwort
von Irene1955, 1.944

Wie GeraldF schon sagte: ein MRT ist sehr viel genauer als ein Röntgenbild. Beim Röntgen werden im Prinzip nur die Knochen sichtbar gemacht. Im MRT sieht man sehr viel mehr, auch weiches Gewebe wird unterschiedlich dargestellt. So kann man z.B. dann auch Entzündungsherde oder ggf. Tumore erkennen, den genauen Verlauf der Muskeln, usw. Zudem ist es weniger belastend als eine Röntgenuntersuchung.

Aber unabhängig davon: ein wenig klingen deine Beschwerden nach Ischias-Problemen. Aber dein Arzt hat das doch sicherlich mit in Betracht gezogen, oder? Falls nicht, würde ich einmal nachfragen. Gute Besserung.

Kommentar von malkrank ,

hm, ne, vom Ischias hat er noch nichts gesagt, aber vielleicht hat er das für sich ja auch ausgeschlossen..., Danke

Antwort
von Ente63, 1.694

Hallo malkrank!

Bei einer MRT Untersuchung kann auch festgestellt werden ob IN den Knochen etwas nicht in Ordnung ist. Bei wird wurde ein Knochenmarksödem gesehen, das "normale" Röntgenbild war unauffällig.

Alles Gute!!

Kommentar von Ente63 ,

Sollte natürlich heißen: Bei MIR wurde... Sorry ;-))

Antwort
von GeraldF, 1.559

Ein MRT kann Weichteile viel besser darstellen als konventionelles Röntgen. Eine Bandscheibe können sie beispielsweise im konventionellen Röntgen gar nicht beurteilen. Allenfalls im Computertomogramm (ist technisch auch Röntgen).

Kommentar von alegna796 ,

Es soll ein MRT (Magnetfeldresonanztomografie) gemacht werden und kein CT (Röntgen). Das MRT arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern wird durch Magnefelder dargestellt. Beim MRT werden weiche Teile (Muskeln, Sehnen, Oedeme erkannt usw.) besser dargestellt, beim Röntgen wird die knöcherne Struktur besser dargestellt.

Antwort
von anonymous, 1.348

Es klingt wirklich nach einem LWS Problem... Ich weiss nicht, ob man einen "Hexenschuss" sichtbar machen kann. Du könntest Dich versuchsw. manipulieren lassen - chiropraktisch. Gefährlich ist das eher in der HWS... In der BWS und LWS halte ich es für vertretbar. Manchmal blockiert einfach nur ein Gelenk... Da können Manipulationen Wunder bewirken. Eine Dauerlösung sollten sie jedoch nicht sein.

Es bleiben die ISG (Iliosakralgelenke) im Becken. Die werden jedoch auf den RÖ des Beckens zu sehen sein... Manipulationen erreichen auch die ISG. Es könnte eine Blockade dort sein...

Ansonsten gibt es Test-Injektionen - unproblematisch bei den ISG. Im Rücken eher nur unter CT oder Bildwandler... Hilfreich wäre noch eine Beschreibung der Schmerzen... Bei welchen Bewegungen sie auftreten... Diese Injektionen in der LWS nennt man Facettengelenksinjektionen oder PRT (Peri-radikuläre-Therapie). Sie sind Diagnose und Therapie in einem. Meist machen Radiologen das. Man benötigt Überweisungen... Ich glaube, nunmehr - leider - von Schmerztherapeuten...

Durch das MRT kann man vieles ausschließen. RÖ und MRT ergänzen sich wunderbar.

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