Frage von fuckingperfect, 354

Können Naturheilpräparate die Pille beeinträchtigen?

Hallo! Ich bin etwas verunsichert. Ich weiß ja dass Durchfall, Erbrechen, Johanniskraut und Antibiotika beeinträchtigen können. Nun hab ich mir wegen meinen Magenproblemen Heilerdekapseln besorgt und erfahren, dass diese ebenfalls die Wirkung der Pille beeinflussen können.

Dann war ich am Freitag beim Heilpraktiker und hab einige Kapseln mit den Inhaltsstoffen Ingwer, Mariendistel, Nachtkerzenöl, Lecithin und Weißdorn bekommen. Hab voll vergessen zu fragen ob das was mit der Pille macht, vielleicht weiß das ja jemand von euch? Wäre echt dankbar für ne Hilfe :)

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Antwort
von evistie, 286

Ein verantwortungsvoller Heilpraktiker sollte von sich aus seine Patientin auf mögliche Wechselwirkungen mit hormonellen Verhütungsmitteln hinweisen!

Während der Einnahme der von Dir genannten "Naturheilmittel" solltest Du zusätzlich verhüten.

Antwort
von elliellen, 283

Hallo!

Ja, leider kann es bei den Wirkstoffen Nachtkerzenöl und Ingwer ebenfalls zu Wechselwirkungen kommen.

Aber nicht nur deshalb, sondern weil die Antibabypille durch ihre Inhaltsstoffe in die hormonellen Abläufe eingreift und die heilpraktische Behandlung beeinflussen können, solltest du es deinem Heilpraktiker auf jeden Fall bald sagen, welches Pillen- Medikament du nimmst. Das ist für deinen Behandlungablauf wichtig.

Alles Gute


Antwort
von Zweimal, 249
Hab voll vergessen zu fragen ob das was mit der Pille macht

Ingwer - Nein

Mariendistel - Nein

Nachtkerzenöl - Nein

Lecithin - Nein

Weißdorn - Nein

Wegen deiner Magenprobleme solltest du eine Fachperson, d.h. einen Arzt oder eine Ärztin, konsultieren.

Nicht, dass sich durch unsachgemäße Behandlung deine Erkrankung verschleppt und somit verschlimmert.

Kommentar von fuckingperfect ,

Bist du dir hundertprozentig sicher? da die beiden anderen kommentare ja anderer Meinung sind

Kommentar von Zweimal ,


Bist du dir hundertprozentig sicher?

Ja, bin ich.

Du kannst auch noch einen Frauenarzt fragen.

Der ist der Fachmann mit entsprechender Ausbildung und nicht ein Heilpraktiker, der über keine medizinische Ausbildung verfügt und somit als medizinischer Laie anzusehen ist.

Kommentar von elliellen ,

Deshalb ist sie ja in heilpraktischer Behandlung, um eine heilende Behandlung zu bekommen. Für natürliche,schonende und ganzheitliche Behandlungen ist der Heilpraktiker auf jeden Fall der richtige Ansprechpartner,da Naturheilkunde sein Fachgebiet ist.

Kommentar von evistie ,

"Naturheilkunde" ist nur eines von vielen medizinischen Fachgebieten, die ein Arzt ("Schulmediziner") während seiner vieljährigen Ausbildung lernt. Die Approbation ist der Nachweis seiner umfassenden Ausbildung.

Dass Naturheilkunde sein Fachgebiet ist, kann jeder Heilpraktiker behaupten, ohne dafür einen Nachweis liefern zu müssen.

Kommentar von elliellen ,

Ich kann nur sehr stark hoffen, dass die Fragestellerin sich mit ihren Fragen zu Wechselwirkungen  lieber an ihren Heilpraktiker wendet, denn Er kennt sich aus und kann sie umfassend dazu  beraten.

Die Fachgebiete eines Heilpraktikers können viele Bereiche umfassen, z.B. Naturheilkunde, Akupunktur, Psychologie, Homöopathie, Ozoninfusionen, Hautanalysen, Immunstimulationen(um noch ein paar Behandlungen zu nennen, bei denen Ärzte nicht bewandert sind).

Ärzte,die naturheilkundlich behandeln, gibt es nur sehr, sehr wenige.Einige wenige mögen eine Zusatzausbildung als Heilpraktiker haben, das kann sein.

Die Ausbildung eines guten Heilpraktikers umfasst diese Bereiche und ist lange und anspruchsvoll. Gute Heilpraktiker- Akademien sind z.B. in Heidelberg.

Für mich ist das Gespräch an dieser Stelle beendet.

Kommentar von Zweimal ,
Ich kann nur sehr stark hoffen, dass die Fragestellerin sich mit ihren
Fragen zu Wechselwirkungen  lieber an ihren Heilpraktiker wendet, denn
Er kennt sich aus und kann sie umfassend dazu  beraten.

Besser nicht, denn er ist ein medizinischer Laie, dem die Kenntnisse fehlen, um im medizinischen Bereich umfassend beraten zu können.

Die Fachgebiete eines Heilpraktikers können viele Bereiche umfassen,
z.B. Naturheilkunde, Akupunktur, Psychologie, Homöopathie,
Ozoninfusionen, Hautanalysen, Immunstimulationen

Alles auf Basis einer laienhaften Anwendung.

um noch ein paar Behandlungen zu nennen, bei denen Ärzte nicht bewandert sind

Es zeugt von absolutem Mangel an Kenntnissen über den Beruf des Arztes zu behaupten, Ärzte wären auf dem Gebiet der Naturheilkunde, der Psychologie (informier dich mal, liebe elliellen über den Begriff "Medizinische Psychologie"), oder der Hautanalyse (was machen denn Dermatologen, wenn nicht dies?) "nicht bewandert". 

Was Verfahren angeht, deren Wirksamkeit nicht bewiesen ist, üben Ärzte zum Glück größtenteils Zurückhaltung aus.

Einige wenige mögen eine Zusatzausbildung als Heilpraktiker haben

Es existiert keine geregelte Ausbildung für Heilpraktiker, dieser Beruf ist ein reiner Zulassungsberuf und kein Ausbildungsberuf.

Was sollten Ärzte mit abgeschlossenem, jahrelangem Universitätsstudium bei den angebotenen Kursen der Heilpraktikerschulen denn verloren haben? Das seriöse Wissen haben sie bereits während ihres Studiums kennengelernt.

Kommentar von evistie ,

Ich bin immer wieder erschreckt über die anhaltende Unkenntnis des Unterschieds zwischen "wissenschaftlichem Arzt" und "Heilpraktiker", da ja auch die in dieser Unkenntnis gegebenen "Ratschläge" bestenfalls von falschen Voraussetzungen ausgehend, schlimmstenfalls gefährlich sein können. Es ist leider zu befürchten, dass solche Anhänger der Heilpraktiker-"Heilkunst" noch nicht einmal den Unterschied zwischen Naturheilkunde und Alternativmedizin (auch: Komplementärmedizin) kennen.

Kommentar von evistie ,

Für mich ist das Gespräch an dieser Stelle beendet.

Das ist gut... zeugt es doch von einer gewissen Einsicht - und sei es auch nur in die Tatsache, dass man nicht immer das letzte Wort haben muss. :o)

Kommentar von fuckingperfect ,

Also meine Familie hat durchweg positive Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht. Ich war schon bei zig Fachärzten, die mich zwar mit Medikamenten versorgen (die im Übrigen auch keine Wirkung zeigen), aber keine Problemlösung bereitstellen. Beim Heilpraktiker kann ich das erste Mal einen Erfolg feststellen, und das nicht mal nach zwei Wochen, meine Magenschmerzen und das Sodbrennen sind nahezu verschwunden. Deshalb würde ich ungern auf diese Art der Heilung verzichten. Und mein Heilpraktiker'laie' erscheint in meinen Augen sehr kompetent und hatte sehr wohl medizinische Ahnung.

Kommentar von Zweimal ,

1, Siehe den ersten Satz in der Antwort von evistie.

2. Dann toi, toi, toi für dein weiteres Leben.

Kommentar von evistie ,

Wer sagt, dass Du "auf diese Art der Heilung" verzichten sollst? Du hast Dich doch bereits entschieden, wem Du Dein Vertrauen schenken willst. Die theoretischen Ausführungen über die unterschiedlichen Qualifikationen sind nicht auf den Heilpraktiker Deines Vertrauens bezogen (Wie denn auch? Wir kennen ihn ja nicht), sondern ganz allgemein zu sehen.

Diese Deine Frage bzw. die Antworten dazu werden nämlich auch von Menschen gelesen, die durch googeln im Netz medizinische Hilfe suchen. Diese sollten bereits im Vorfeld darüber informiert sein, welche Qualifikations- und Qualitätsunterschiede zwischen approbiertem Arzt und zugelassenem Heilpraktiker bestehen.

Kommentar von elliellen ,

Liebe fuckingperfect, es ist schön zu lesen, dass du gute Erfahrungen in den Behandlungen deines Heilpraktikers machen durftest. Das geht sehr vielen Patienten so. Wie heißt das Sprichwort:"Wer heilt, hat Recht". Und genau das macht der Heilpraktiker statt nur die Symptome mit Pillen zu bekämpfen.

Gut, dass sich Fragesteller nicht von Laien beirren lassen, sondern auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen.

Man sollte sich dabei auf die Grundfrage der Fragestellerin konzentrieren und die hat sich schon längst für ihren Heilpraktiker entschieden, etwas anderes war nicht gefragt!

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