Frage von contracer6, 3

Was kann das für ein Infekt sein, den ich damals hatte?

Ich bin damals damit nicht zum Arzt hingegangen und ärgere mich jetzt stark, weil meine Beschwerden möglicherweise dadurch entstanden sind? Ich werde erst einmal versuchen den Infekt zu beschreiben soweit ich mich noch erinnere: Ich habe monatelang gelben eitrigen Schleim im Hals gehabt und mich dadurch auch die ganze Zeit abgeschlagen gefühlt. Wenn ich jetzt sage, dass sich mein Hals voller Keime angefühlt hat, glaubt mir zwar eh wieder keiner, aber egal. Keine Ahnung ob das im Zusammenhang stand... Meine Arme und meine Stirn waren knall rot mit kleinen dichten Punkten und die Cremes von der Hautärztin haben jedoch gebrannt wie Feuer. Die Symptomlosigkeit war einfach zu tükisch!

Vor kurzem hatte ich jetzt eine Seitenstrangangina. Was ich jedoch schon länger habe, ist immer so ein Jucken im Hals. Manchmal habe ich Schmerzen an den Stellen der jeweiligen Lymphknoten. Beim Leistenbereich habe ich links und rechts Schmerzen wie bei einer Blinddarmentzündung, welche anscheint kommen und gehen. Beim Abdominalbereich oberhalb des Bauchnabels tut es entsprechend weh, wenn ich drücke. Was mich gestern jedoch am meisten beunruhigt hat sind diese Schmerzen bei meiner rechten Brust. Ich hatte das Gefühl, als ob es vom Hals/Brustbein auskommen würde. Manchmal meine ich, nicht kräftig und frisch einzuatmen, wenn ich mal plötzlich wieder nicht mehr kann (klingt sicherlich dämlich, aber ich weiss nicht wie ich es beschreiben kann).

Wahrscheinlich findet erst jemand meine Krankheit dann heraus, wenn ich schon längst gestorben bin:)

Antwort
von Zweimal, 1

Wenn ich mir deine ganzen Fragen so anschaue, kann ich dir nur den Rat geben, dich weniger auf deinen Körper und seine (angeblichen) Krankheiten zu konzentrieren.

Sollte dir das nicht möglich sein, wäre es dringend erforderlich, deine Probleme mit einem Psychologen oder Psychiater zu besprechen.

Weder Vitamin- oder Mineralienmangel noch der Verzehr von Milchprodukten können eine Erklärung für deine Beschwerden liefern, sondern den psychischen Ursachen deiner Krankheits-Ängste muß auf den Grund gegangen werden.

Ich wünsche dir in dieser Richtung viel Erfolg!

Antwort
von rulamann, 1
Wahrscheinlich findet erst jemand meine Krankheit dann heraus, wenn ich schon längst gestorben bin:)

Vermutlich hast du recht!

Gruß rulamann

Kommentar von evistie ,

Nun ja - dafür wird diese Krankheit posthum als "Morbus Contracer" in allen Lehrbüchern zu finden sein. Ist das nichts...??! :o)

Kommentar von StephanZehnt ,

Man weis nicht so recht was die andere Seite dazu sagt sprich Patienten die wirklich so "ganz ganz kleine Probleme" haben.

Kommentar von contracer6 ,

Also mein Psychiater kann mir bei meinen Beschwerden schon mal gar nicht helfen. Der will mir ja andauernt Neuroleptiker anschwätzen wegen familiärer Disposition durch die Schizophrenie meines Vaters... Meine depressive Mutter hält den Verdacht natürlich sofort für wahr. Ich kann nur sagen, dass ich mich noch vollkommen normal im Kopf fühle, ob ihr mir glaubt oder nicht! Das einzigste Problem ist, dass meine psychisch kranke Familie mich natürlich irgendwie geprägt und heute noch beeinflusst.

Es sind nicht alle Beschwerden, die ich habe so Pipifax wie ihr denkt. Ich habe manchmal unertägliche Schmerzen auf dem rechten Auge. Ich vermute eine Nasoziliarisneuralgie. Ich sag mal so, dass ich mir beim Trampolinspringen beinahe das Genick gebrochen hätte, ist irgendwie auch eher weniger lustig. Ich habe mich nach einem Fehlsprung ja so überschlagen, dass wie eine Kerze mit dem Kopf nach unten gefallen bin. Ich habe aus Reflex noch die Hände ausgestreckt und bin so auf den elastischen Boden gekracht. Ich habe bestimmt nicht nur Schaden an der HWS genommen.

Zusätzlich muss man auch noch wissen, dass ich mir 2 mal hinterander den rechten Unterarm gebrochen habe, weil der Orthopäde gefuscht hat und den Gips zu früh abgenommen hat. Dann habe ich mir die linke Hand als kleines Kind in der Autotür eingequetscht. Meine Mutter hatte mich auf ihr Schoß gesetzt, damit ich auf einem freien Parkplatz mal das Steuer lenken kann. Tja und beim Türschließen hat sie halt nicht aufgepasst.

Dann bin ich noch einmal volle Kante mit den Zehen gegen eine Bank getreten. Ich war mit meiner damaligen Tagesmutter an der Weser und habe Fußball gespielt. Ich habe den Ball aus versehen von der Wiese zum Spielplatz auf die Bank geschossen. Ich habe sonst den Ball dort auch ohne Weiteres weggekickt, aber an dem Tag...

Da ich ja nicht mehr andauernt extra nach Hamburg zu Dr. Koch fahren kann, habe ich mir jetzt einen Orthopäden aus meiner Umgebung herausgesucht. Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass das Achimer Krankenhaus eine eigene Praxis hat, welche sogar auf Traumatologie spezialisiert sind. Der andere Orthopäde taugt ja ohnehin nichts. Ich musste nach der Operation an meinem eingewachsenen Zehn nochmal ins Krankenhaus, weil es geblutet hat wie Sau und ich höllische Schmerzen hatte. Der fuscht bei mir kein 2tes mal.

Kommentar von evistie ,

Beeindruckend, was Du schon alles mitgemacht hast...!

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