Frage von malandro7, 10

Was ist los mit mir? Bin ich depressiv?

Hallo

Ich bin 17 und männlich. Mir geht es zurzeit echt schei. Naja ich bin vor etwa eineinhalb Jahren vom Gymnasium geflogen und hatte seither wenig zu tun. In meiner jetzigen Schule sterbe ich fast vor Langeweile. Ich sehe in nix mehr einen Sinn, alles ist unnötig, das ganze Leben, das Universum überhaupt. Warum ist alles so? Ich denke oft wie es wäre wenn ich mich umbringen würde, aber iwie find ich das auch schei. Ausserdem fehlt mir Energie. Ich schlafe genug, 7-8 Stunden pro Tag, und auch wenn ich nicht viel gemacht habe bin ich abends sehr erschöpft. Allgemein mag ich nichts tun. Ich glaube es hat mit meiner Lebensituation zu tun. Ausserdem habe ich fast keine Freunde und spreche andere nicht mehr an, weil ich denke das wir eh nie gute Freunde werden und es keinen Sinn macht. Ich weiss nicjt was aus mir werden soll ich weiss nicht was ich will...

Oft bin ich traurig wenn ich an meine Familie denke, meine Mutter arbeitet und macht alles, ich liebe meine Familie so sehr, und sie tut mir leid weil alles so unnötig ist. Ich weiss echt nicht weiter

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo malandro7,

Schau mal bitte hier:
Depression Psychologie

Antwort
von evistie, 10

Der erste Eindruck, den Deine Worte machen, ist der, dass Du Dich total hängen lässt. Dass Du vom Gymnasium geflogen bist, deutet darauf hin, dass Du nicht zu dumm für diese Art von Schule bist, sondern aus anderen Gründen untragbar geworden bist. Auf der neuen Schule bist Du vermutlich unterfordert. Wahrscheinlich bist Du auch nicht allzu beliebt in der Schule, denn wer will schon einen Trauerkloß, der alles Sch... findet, zum Freund?

Oft bin ich traurig wenn ich an meine Familie denke, meine Mutter arbeitet und macht alles, ich liebe meine Familie so sehr, und sie tut mir leid weil alles so unnötig ist.

Damit ist Deiner Mutter gewiss nicht gedient. Tatkräftige Unterstützung im Alltag wäre ihr vermutlich lieber ("allgemein mag ich nichts tun"). Du bist vom Nichtstun müde, Deine Mutter von ihrer Arbeit. Ich denke, sie würde sich freuen, wenn sie sich dann nicht noch um den Haushalt kümmern müsste.

Wenn Du Dich aufraffen könntest, mal über den Tellerrand zu blicken, statt Dich im eigenen Leid zu ertränken, Dich nützlich machst (nicht nur bei Deiner Mutter), hätte das den Vorteil, dass Du Dich schon viel besser fühlen würdest. Wirklich gebraucht zu werden, ist ein befriedigendes Gefühl! In der Schule könntest Du, statt vor Langeweile zu sterben, ordentlich ranklotzen, um mit einem Superzeugnis ins Berufsleben zu starten. Du siehst, es gäbe eine Menge zu tun - Du musst es nur anpacken.

Es ist natürlich durchaus möglich, dass Du aus Deiner anfänglichen "Verstimmung" inzwischen in eine echte Depression gerutscht bist. Dies festzustellen, obliegt jedoch dem Arzt. Also begib Dich zeitnah dort hin. Das zuvor Gesagte kannst Du aber trotzdem tun. Überleg Dir schon mal, wie und wo Du Deine Mutter entlasten könntest. Wenn Dir nichts einfällt - frag sie einfach. Sie freut sich bestimmt, wenn in ihren schlaffen Sohn wieder Leben kommt...

Antwort
von dinska, 7

Sicher hängt dein Zustand mit deinem Abgang vom Gymnasium zusammen. Wir kennen nicht den Grund dafür, aber seitdem lebst du ziel- und planlos. Du solltest dich erstmal damit befassen, was du in deinem Leben erreichen willst, was du für Vorstellungen hast und welche Voraussetzungen du brauchst.. Dann machst du dich daran, diese nach und nach zu erfüllen. Erstmal ist es wichtig einen guten Abschluss zu erzielen, ganz gleich auf welcher Schule du bist. Damit kannst du dann einen höheren Abschluss anstreben oder eine Lehre beginnen. Das Leben hat immer einen Sinn und das Universum hat damit nur wenig zu tun. Der Erfolg liegt in dir. Du musst dem Leben einen Sinn geben, das kann dir keiner abnehmen, das musst du schon selbst realisieren.

Antwort
von Fischkopp, 9

Hallo malandro7,

die letzten Sätze deines Aufsatzes - ich gestatte mir es so zu nennen - sagen deutlich wie es um dein Befinden im Bezug auf deine Familie steht. Du liebst sie und sie lieben, sonst würdest du es anders formulieren, sicher auch dich. Es wäre wirklich schei... (um deine Ausdrucksform zu verwenden) wenn du dich umbringen würdest, denn damit würdest du ihnen sicher sehr weh tun. Außer, dass damit kein Problem gelöst wäre.

Nun zur Schule.

Gut kann ich mir vorstellen, dass du nach dem Wechsel unterfordert bist. Das heißt aber nicht, dass du dich langweilen mußt. Es gibt mit Sicherheit genug Schüler in deiner Klasse die dankbar sind, wenn du ihnen hilfst. Ein gutgemeinter Tipp: Sei bitte nicht überheblich!

Allgemein:

Jetzt nimm mal diesen Rückschlag als Herausforderung. Lass dich nicht hängen! Lese mal die Biografien von Nobelpreisträgern. Einstein hätte dreimal mehr Gründe als du gehabt sich umzubringen. Versuche deine Familie zu unterstützen und dich durch Sport, Hobbys ec. aufzumuntern. Dies würde sicher auch deine Familie erfreuen.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute! Fischkopp

Antwort
von sonnenblumeee, 3

ich bin 18 und leide seid ca. 1 & halb an depressionen. klar nicht durchgehend, aber im winter ist es verstärkt und bei mir ist es dann ganz ganz schlimm. ich denke du hast schon leichte depressive verstimmungen, aber die sollten nicht länger als 2 wochen anhalten. bist du vlt nervös? probier es mal mit baldrian, das hilft meistens ganz gut. Lg

Kommentar von malandro7 ,

Hey

Bei mir ist es fast ein Jahr so das ich mich so beschi**en fühle.

Vorgestern habe ich mir überlegt mich umzubringen aber ich hab angst vor schmerzen. Jetzt gerade ists nicht gsnz so schlimm.

Kommentar von sonnenblumeee ,

diese gedanken hatte ich auch schon mal, aber glaub mir du willst nicht sterben. versuch doch änderungen in deinem alltag einzubringen. such dir ein neues hobby, lies ein buch und wenn es ganz schlimm ist, kannst du dir hilfe holen.

Kommentar von malandro7 ,

Ja

Danke

Ja ich werde zu einem Psychologen gehen weiss sonst nicht wohin, ich will meine Familie nicht noch mehr belasten

ich muss auch dringend wieder freunde finden

Es fällt mir einfach schwer neue freundschaften zu schliessen da ich immer denke es bringt nichts bald ist es eh wieder vorbei

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