Frage von gerdavh, 194

Was ist bei der Ernährung bei einem Haemocult-Test zu beachten; darf ich meinen Vitamin B-12-Komplex zur Zeit einnehmen?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GeraldF, 182

Ja, das Testergebnis wird dadurch nicht beeinflusst.

Antwort
von Beavis99, 177

Hallo,

Vit B12 & Folsäure ( falls Du die auch nimmst) kannst Du weiter nehmen, dadurch wird das Ergebnis nicht beinflusst.

Hin und wieder kann es zu falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen beim Hämoccult-Test kommen. Falsch-positive Testergebnisse können zum Beispiel entstehen durch:

bestimmte Nahrungsmittel (halbrohes Fleisch, Blutwurst, Brokkoli, Blumenkohl, Radieschen, ...) bestimmte Medikamente (z.B. Eisentabletten, Acetylsalicylsäure) Zahnfleischbluten Nasenbluten

Zu falsch-negative Ergebnisse kommt es dagegen manchmal durch Vitamin-C-haltige Präparate (wie Nahrungsergänzungsmittel) oder Lebensmittel (z.B. Obst, Multivitaminsäfte).

LG  Bea

Antwort
von kreuzkampus, 153

Dabei geht es nur um verborgenes Blut im Stuhl. Da kannst Du essen, trinken, und einnehmen, was Du willst.

Kommentar von GeraldF ,

Da kannst Du essen, trinken, und einnehmen, was Du willst.

Carpaccio ? Blutwurst ? Meerettich ?

Kommentar von kreuzkampus ,

Ich wüsste nicht, dass Carpaccio ? Blutwurst ? Meerrettich ? okkultes Blut erzeugen. Wenn Du mehr dazu weißt, dann frag' nicht, sondern erklär' es bitte. GF ist schließlich kein Diskussionsforum.

Kommentar von GeraldF ,

Die Sachen erzeugen natürlich kein okkultes Blut, aber der Test reagiert auch mit dem Tierblut in rohen Fleischprodukten und mit Peroxidasen in verschiedenen Gemüsen. Es ist also - entgegen Ihrer Behauptung - nicht so, dass man essen kann, was man will, wenn man ein möglichst spezifisches Testergebnis erzielen will.

Ich verstehe nicht, wie man sich zu einer Aussage hinreißen lassen kann, von der man eigentlich gar nicht sicher weiß, ob sie auch stimmt. Dann schreibe ich doch lieber nichts.

Kommentar von kreuzkampus ,

Und genau solche "wissenschaftlichen" Antworten helfen hier niemandem. Fakt ist: Wenn die genannten Speisen entscheidende Einflüsse auf das Ergebnis hätten, würde der Arzt das vorher sagen. Und: Diese Speisen könnten schlimmstenfalls dafür sorgen, dass der Test wiederholt würde; denn, wenn sie keine Ergebnisverfälschung gehabt hätten, wäre deren Genuss irrelevant. Meine Aussage ist "alltagstauglich" und nicht etwa von Unwissen getrübt. Mit Ihrer Aussage darf gerda gerne zu ihrem Doc gehen....Ich wollte übrigens zuerst schreiben: Im Prinzip ja--aber...Nochmal: Bitte hier keine Sätze in den Raum werfen, mit denen niemandem geholfen ist, sondern selber erklären. Ich glaube, wir hatten schonmal so eine Situation.

Kommentar von GeraldF ,

Lesen Sie selbst die Packungsbeilage für Patienten zum frei verkäuflichen Haemoccult-Test:

"Der Hämoccult-Test weist selbst geringste Blutspuren im Stuhl nach, reagiert aber auch auf andere Substanzen. So besteht die Gefahr, dass das Ergebnis durch bestimmte Nahrungsmittel oder Medikamente verfälscht wird. Aus diesem Grund sollten die Patienten etwa drei Tage vor der Probenentnahme auf rohe oder halbrohe Fleisch-, Wurst- oder Fischwaren sowie auf bestimmte Gemüse- und Obstsorten wie Broccoli oder Kirschen verzichten. Auch blutverdünnende Medikamente wie Aspirin und auch eisen- und Vitamin C-haltige Präparate können das Testergebnis verfälschen. Bei Durchfällen oder während der Menstruation empfiehlt es sich, den Test auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben."

Und: Diese Speisen könnten schlimmstenfalls dafür sorgen, dass der Test wiederholt würde

Auch hier liegen Sie daneben: Es macht keinen Sinn einen positiven Screening-Test zu wiederholen. Die Konsequenz aus einem positiven Suchtest ist, dass eine Untersuchung folgen muss, die eine höhere Spezifität hat. Im Falle eines positiven Haemoccult-Testes bedeutet das, dass man eine Darmspiegelung macht. Daher ist es sinnvoll, vor dem ersten Screening alle Störfaktoren auszuschalten.

Ist doch irgendwie blöd, wenn Gerda eine Darmspiegelung machen muss, weil Ihre Aussage zwar "alltagstauglich", aber eben doch falsch war.

Kommentar von Ente63 ,

Die ganze Diskussion umsonst, denn Gerda ist Vegetarierin ;-))

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