Frage von Marie0810, 56

Schmerzen im Knie: Was hilft wirklich?

Hallo zusammen,

ich bin 25 und seit ca. 2 Jahren Plagen mich schmerzen im Linken Knie. Ich war bereits bei mehreren Orthopäden doch die haben bisher nicht viel gemacht. Vor 2 Wochen war es dann soweit gewesen das ich kaum noch laufen konnte die schmerzen wurden unerträglich. Ich suchte dann meinen Hausarzt auf und der Schickte mich zum MRT.

Der Befund lautet: Horizontale Rissbildung des Innenbeniskushinterhorn mit Kontakt zur Meniskusunterfläche und Basis. Chondropathie 2. Grades retropatellar medial kaudal.

Heute war ich dann bei einem Orthopäden der mir sagte, das alles wäre nicht schlimm ich solle mir Einlagen anfertigen lassen. Ich teilte dem Arzt mit, dass ich bereits Einlagen trage und auch Physiotherapie mache.

Er sagte Physiotherapie würde da nicht wirklich helfen ich solle in 2 Wochen wieder Vorbeikommen wenn sich durch die Einlagen nichts verbessert hat. Jetzt habe ich noch einen Termin am 27.09 bei einem Kniespezialisten denkt Ihr man kann den Riss und den Knorpelschaden mit Physiotherapie und den Einlagen heilen. Bzw. Eine Besserung der Schmerzen erreichen?

Ich habe auch schon oft von einer Operation gehört aber wäre dies bei mir sinnvoll?

Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Devanadi, 19

Hallo,

ich bin 59, habe seit 3 Jahren Arthrose in beiden Knieen.

Anfang des Jahres ist mein Innenmeniskus einfach beim Treppensteigen gerissen. Vorher war ich schon ein paar Tage gehumpelt, dachte das sei von der Arthrose und hab mir nichts dabei gedacht. Bis ich nach ca 4 Tagen nicht mehr auftreten konnte.

Ich war zu blöd und bin gleich in die Arthro Clinik gegangen, wo man hauptsächlich sein Geld mit Operationen macht. Dort erzählte man mir das die Fransen vom Riss gern mal zwischen die Knochen gerät. Also habe ich mich für die OP entschieden. Die Schmerzen waren enorm.

Seitdem habe ich mit der Kniescheibe Probleme, die ich vorher nicht hatte. Auch entwickelte sich Wasser im Knie, das auch zu einem geschwollenen Knöchel führte. Inzwischen brauche ich einen Gehstock und muss nun umziehen wegen der Treppen.

Ich bin sicher, wenn ich mich nicht so schnell hätte operieren lassen, das es vielleicht eine Chance zum heilen gehabt hätte.

Übrigens: bei mir liegt die Ursache in einer schwachen Hüfte, weil ich als Kind Kinderlähmung hatte. Und Einlagen trage ich deshalb schon mein ganzes Leben.

Überleg dir wirklich gut, ob du dich operieren läßt, denn das kannst du nie mehr rückgängig machen. Aber wenn die Schmerzen unerträglich sind, ist eine OP - auch mit allen Risiken - der bessere Weg.

Im Alter heilt ohnehin alles viel viel langsamer. Du bist noch jung.

Allerdings, wenn du zu viele Ärztemeinungen einholst bist du am Ende auch nur verwirrt, weil jeder es anders sieht.

Hör auf dein Bauchgefühl. Ansonsten kühlen kühlen kühlen. Auch Umschläge mit Heilerde sollen Wunder wirken, weil da viele Mineralien durch die Haut gehen. Ansonsten nehme ein Produkt aus Chrondroitin und Glukosamin und zwar langfristig. Gemahlene Korallen sollen auch Wunder wirken. Schau mal nach bei fairvital.com.

Sieh dir die Fußballer an, die haben alle Nase lang Meniskusriss. Vielleicht gehst du mal zu einem Sportarzt oder fragst im Fussballclub. Für mich ist es leider zu spät, aber ich würde all das machen.

Auf jeden Fall dauert die Heilung viele Monate. Darauf musst du dich so oder so einstellen. Und Physiotherapie unbedingt auch machen, weil das die Stabilität wieder herstellen kann. Du kannst das nicht selber machen.

Gute Heilung

Antwort
von Winherby, 20

Zu einer OP solltest Du Dich erst dann entschliessen, wenn alle anderen Therapien nichts gebracht haben. Denn oft genug bringt auch eine OP nicht die erwünschte Besserung, das weiss ich aus beruflicher Erfahrung, von der Gefahr mit multiresistenten Keimen mal ganz abgesehen. Zusätzlich bedenke auch die postoperativen Beschwerden, die können auch oft wochenlang anhalten und zahlreiche schmerzhafte Therapien beim Physioth. erfordern. In der Zeit könntest Du auch anders erfolgreich behandelt sein.

Ich denke da gerade an ein altes, aber höchst wirksames Naturheilverfahren, das wieder im Kommen ist, die Blutegeltherapie. Wer bis jetzt darüber noch nie etwas gehört hat, denkt vielleicht das sei Unsinn, aber wie gesagt, - noch nie was darüber gehört. Mach Dich schlauer:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/blutegel102.html

http://www.blutegel-pro.de/Blutegel\_Kniearthrose.htm

Aber egal was bei Dir gemacht werden wird, es behandelt das Symptom. Ich halte es aus Erfahrung für viieel wichtiger, die Ursache für das Knieproblem herauszufinden.

Bei jüngeren Menschen ist oft ein Sport die Ursache. Beim Knie gerne mal der Fußball-Sport, oder auch übertriebener Kraftsport. Bei Frauen aber auch Gymnastik, Ballett, Yoga, Tanzen oder ähnliches, - sowie auch die Schuhmode. Beim Hinterhorn- Defekt ist die Hocke zu vermeiden, so z. B. wie beim Unkraut jäten. In der Hockstellung wird das Hinterhorn bes. hoch belastet, wird sogar oft abgeschert.

Der Arzt sollte Füße und die Beinachse kontrollieren. Weil oft sind auch unbemerkte Hüftgelenkprobleme (Varus- oder Valgusstellung) eine Ursache bei überlasteten Knien.

Wenn Du bereits weisst was die Ursache ist, dann beende es sofort. 

Gegen die begonnene Arthrose empfehle ich aus eigener guter Erfahrung ein Nahrungsergänzungsmittel mit Chondroitin und Glucosamin. Natürlich gibt es "Experten" und auch Ärzte, die davon nichts halten. Das kann ich sehr gut verstehen, seit ich solche Mittel zu mir nehme war ich bei keinem Orthopäden mehr, - es war nicht mehr nötig.

So, das war´s für´s erste, bei offenen Fragen fragen, lG



 



Antwort
von Tsubasa10, 26

Eine Operation würde ich schon ernsthaft in Betracht ziehen. Lass dich in die Richtung doch noch mal von deinem Arzt und dann von einem zweiten Arzt beraten. 

Meiner Tante ging es nach ihrer OP wirklich besser, obwohl sie nicht dasselbe hat wie du. 

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