Frage von Biallo, 56

Was hilft denn wirklich bei Regelschmerzen?

Was habt ihr da für eine Geheimtipp, was kann man machen ohne sich richtig mit Ibuprofen voll zu stopfen!? Habt ihr da einen Tip für mich? Also etwas mehr als die Wärmflasche sollte es allerdings auch sein .

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Antwort
von walesca, 56

hallo Biallo!

Wenn Du diese Beschwerden sehr oft und schon über lange Zeit immer wieder bekommst, solltest Du ggf. mal daran denken, dass Du vielleicht Verwachsungen im Bauchraum hast, die sich immer wieder bemerkbar machen. Diese könnten z.B. durch eine Behandlung mit Osteopathie behoben werden. Schau bitte mal in diesen Tipp (bes. Punkt 2b). Bei mir wurden früher solche Verwachsungen mit einer Bauchspiegelung entfernt. Danach hatte ich Ruhe!

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/manuelle-therapie-oder-osteopathie-wo-ist-d...

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Katilein19, 52

Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für starke Regelbeschwerden. Je nach Ursache kann dann auch unterschiedliches helfen. Du solltest erstmal eine art regelbuch anlegen, in dem du aufschreibst wann du die regel bekommst. Falls du basaltemperatur messen möchtest morgens ist das auch klasse, oder zervixschleim beobachten, oder oder - manche frauen spüren ja sogar den eisprung. Manchmal kommt es zu einem mangel an gelbkörperhormonen - das zeigt sich durch eine kurze phase nach dem eisprung, oft auch mit spannenden brüsten - da hilft oft ein Gelbkörperhormon zuzuführen. Dein Arzt kann ein hormonprofil erstellen, um zu schauen ob da alles okay ist, kleinere abweichungen die durchaus einfluss haben aber nicht per se krankhaft sind fallen den meisten docs aber nicht auf, daher lohnt sich eine eigenbeobachtung.

Generell sind es die prostaglandine, die zu den krämpfen - und meist schmerzen führen. Wärme kann da hilfreich sein. Mir helfen wärmepflaster unten am rücken da teils besser als schmerzmittel. Bei einer endometriose wuchert das gewebe über das gesunde mass hinaus, daher kommt es hier zu stärkeren beschwerden - zum einen wegen der verwachsungen, zum anderen aber da das endometrialgewebe eben auf die prostaglandine stark reagiert.

Mir selbst hat in extremen zeiten am besten eine hormonelle verhütung geholfen, die das ganze minimiert hat und durch die es nur noch zu leichten abbruchblutungen kommt. Manche frauen nehmen mönchspfeffer - das reguliert eben das gelbkörperhormon, oder aber tees und homöopathie.

Es lohnt sich insgesamt sich da etwas einzulesen als frau, ein gefühl für den eigenen körper und seine vorgänge zu bekommen. Diese hormonellen Systeme sind sehr komplex, aber mit etwas gutem willen zu verstehen und nur so kannst du erkennen, ob es z.b. Eher östrogenmangel und androgenüberschuss ist (längere zeit der eireifung) oder halt gelbkörperhormone sind u.s.w. Lass auch mal nach dem pco- syndrom schauen - da kommt es zu zysten und oft beschwerden, und da ist meist eine insulinresistenz vergesellschaftet. Durch entsprechend niedrigglykämische ernährung kann man z.B. In so einem Fall die beschwerden oft schon verringern.

Es gibt frauenärzte, die hierzu weiterbildungen haben und up-to-date sind und dir da beiseite sthhen. Leider nicht alle - aber es lohnt sich da jemanden zu suchen, der dir zur seite steht und mit dir das beste vorgehhn für dic heraussucht (das halt variieren kann, je nachdem was für dich in deiner situation gut und akzeptabel bist, wie dein hormonstatus ist, alter, kinderwunsch?) Lg und gute besserung!

Kommentar von Hooks ,

ob es z.b. Eher östrogenmangel und androgenüberschuss ist (längere zeit der eireifung)

Bedeutet Androgenüberschuß, daß das Ei länger benötigt zur Eireifung? Bedeutet das eine längere erste Zyklusphase?

Ich kenne eine Frau, die äußerlich gesehen zuviel männl. Hornone hat, auch Progesteronmangel, die hat aber einen Zyklus von 21 Tagen. Leider weiß ich nicht, ob die erste oder die zweite Phase zu kurz ist. Mit Schafgarbe kommt sie auf 25, hat dann aber starke Regelschmerzen - die sich eben mit Östrogen wieder ausgleichen ließen.

Kommentar von Hooks ,

Und hast Du tips zum Lesen? Wo macht man sich am besten schlau?

Antwort
von hefty, 48

Ich kann ein warmes Wannenbad mit Kräuterextrakten empfehlen... es geht darum die Muskulatur zu entspannen!

Antwort
von Lyarah, 43

Ich habe gehört, dass entwässernde Tees (z.B. Brennesseltee) zusammen mit Magnesiumtabletten und dem Verzicht auf Milchprodukte die Regelschmerzen ganz erheblich senken können.

Ausprobiert habe ich es allerdings nicht .... wäre mal interessant, ob es wirklich hilft :-)

Kommentar von Hooks ,

Brennesselsamen enthalten Östrogen, und meist ist der Östrogenmangel an diesen Schmerzen schuld.

Magnesium entspannt die Muskulatur. Wer aber durch zuwenig Progesteron schon neigung zu leichten Durchfällen (oder sehr weichem Stuhl) hat, könnte das mit Mg-Gaben verstärken.

Da muß man sich slebst genau beobachten und ausprobieren.

Das seelische Befinden gibt meist mehr Aufschluß: Ist man grantig und aggressiv oder hat schlechte Laune, ist eher Progesteron zu wenig (Schafgarbe oder Frauenmantel essen), bei weinerlich oder depressiv hat man zuwenig Östrogen (Hefe oder Brennesselsamen. beides muß roh sein, die Samen keimfähig).

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

Kommentar von pferdezahn ,

Regelmaessig mindestens 400 mg Magnesium eingenommen, hilft bei verstaerkte und schmerzhafte Regelblutungen.

Antwort
von Hooks, 42

Östrogenmangel ist meist schuld. Nimm täglich ein bißchen Hefe vor der Regelblutung, dann sollte es besser werden.

Antwort
von cyracus, 37

Schmerzen während der Menstruation müssen nicht sein. - Lies hier meine ausführliche Antwort an AmYyUmMyPuFfY

http://www.gutefrage.net/frage/schmerzen-wenn-ich-meine-tage-habe#answer25570017

zum Thema Regelschmerzen.

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